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Reformation, Würde und Entwicklung – reformatorische Essentials und der Beitrag der Kirchen zum entwicklungspolitischen Diskurs

  • Cornelia Füllkrug-Weitzel
Chapter
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD)

Zusammenfassung

Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit steht in der Tradition der reformatorischen Impulse. Im Zentrum steht nicht eine Entwicklungsideologie, sondern die Frage, wie Umkehr möglich ist und die Beziehungen des Menschen zu Gott, zum Nächsten und zur Umwelt in Richtung Gerechtigkeit und Frieden verwandelt werden können. In diesem Sinn verfolgt Brot für die Welt einen menschenrechtsbasierten Ansatz, der bedürfnisorientierte Maßnahmen der Armutsbekämpfung und Selbsthilfeansätze zur Förderung menschlicher Potenziale ergänzt. Entwicklung muss dabei in erster Linie von den Armen und Benachteiligten hergedacht werden. In der Zukunft wird es vor allem darauf ankommen, die Überwindung von Armut und Hunger mit dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen zu verknüpfen. Dafür ist die Agenda 2030, die die Vereinten Nationen im September 2015 beschlossen haben, der bisher umfassendste Versuch, eine Umkehr zu einer global nachhaltigen und gerechten Entwicklung zu erreichen.

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Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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