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Die Lenkung der Aufmerksamkeit

Einleitung zu Sektion 2: Filmanalytische Ansätze
  • Malte HagenerEmail author
  • Volker Pantenburg
Chapter
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Zusammenfassung

Worin besteht der Zweck der Filmanalyse? Ist sie ein pures Hilfsmittel, das uns bei der Beantwortung von Fragen hilft, die außerhalb ihres eigentlichen Bereichs liegen, oder zielt sie zuallererst auf ein erweitertes Verständnis eines ästhetischen Objekts ab? Gibt die Analyse normativ Aspekte vor, die zu untersuchen sind, oder lässt sie sich bei der Festlegung der Kategorien ganz auf den Gegenstand ein, aus dem heraus diese zu entwickeln sind? Geht man also bei der Filmanalyse eher deduktiv oder induktiv vor? Auch wenn sich diese und vergleichbare Fragen bei jeder Filmanalyse stellen, so haben sich doch im Laufe der disziplinären Geschichte der Filmwissenschaft (und jenseits von ihr) Zugriffe entwickelt, die derartigen Fragen mit einer systematischen Haltung begegnen und ihr Erkenntnisinteresse oft schon im Namen annoncieren. Diese Ansätze stehen in diesem Teil des Handbuchs im Zentrum. Sie reichen von eher am empirischen Material orientierten Zugriffen wie in der Filmphilologie bis hin zu stärker theoriegeprägten Methoden wie im Fall des Poststrukturalismus und der Dekonstruktion.

Schlüsselwörter

Filmanalyse Filmtheorie Geschichte Narratologie Textualität Körper 

Literatur

  1. Bazin, André., Hrsg. 2004. Der filmische Realismus und die italienische Schule der Befreiung. In Was ist Film?, 295–326. Berlin: Alexander (hier 318).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für MedienwissenschaftPhilipps-Universität MarburgMarburgDeutschland
  2. 2.Seminar für FilmwissenschaftFreie Universität BerlinBerlinDeutschland

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