Was kann die Gesundheitswirtschaft von der Sozialen Arbeit lernen?

Chapter
Part of the FOM-Edition book series (FOMEDITION)

Zusammenfassung

Soziale Arbeit leistet einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zum Abbau sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft, gleichzeitig gewinnt Gesundheit als Dimension sozialer Ungleichheit zunehmend an Bedeutung. Als Beispiele hierfür können chronische Erkrankungen, Behinderung und Pflegebedürftigkeit genannt werden, die häufig eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft erschweren, wodurch gesundheitliche Ungleichheit zu sozialer Ungleichheit führt beziehungsweise diese verstärkt. Fragestellungen zu Themen der Gesundheit haben demnach in vielfältiger Hinsicht auch Bezug auf Soziale Arbeit.

Literatur

  1. Ansen, H., Gödecker-Geenen, N., & Nau, H. (2004). Soziale Arbeit im Krankenhaus. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag.Google Scholar
  2. BAGFW Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (2012). Einrichtungen und Dienste der freien Wohlfahrtspflege, Gesamtstatistik. Berlin.Google Scholar
  3. Bundesgesundheitsministerium (2015). Pressemitteilung. Berlin, 18. Juni 2015. Fischbach: „Wir stärken die Gesundheitsförderung in Deutschland“. Bundestag berät Präventionsgesetz in 2. und 3. Lesung. Berlin: Bundesgesundheitsministerium.Google Scholar
  4. DBSH Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V. (2015). Gesundheit, Politik und die Soziale Arbeit. http://www.dbsh.de/sozialpolitik/handlungsfelder/gesundheitshilfe.html. Zuletzt aktualisiert im August 2015.Google Scholar
  5. Franzkowiak, P. (2006). Präventive Soziale Arbeit im Gesundheitswesen. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag.Google Scholar
  6. Homfeldt, H.-G. (2010). Soziale Arbeit im Gesundheitswesen und in der Gesundheitsförderung. In W. Thole (Hrsg.), Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch (S. 489–503). Opladen: Leske + Budrich.CrossRefGoogle Scholar
  7. Homfeldt, H.-G. (2014). Soziale Arbeit und Gesundheit. Klinische Sozialarbeit, 10(3), 4–6.Google Scholar
  8. Homfeldt, H.-G., & Sting, S. (2006). Soziale Arbeit und Gesundheit. Eine Einführung. München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag.Google Scholar
  9. Homfeldt, H.-G., & Sting, S. (2011). Gesundheit und Krankheit. In O. Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit (4. Aufl. S. 567–579). München/Basel: Ernst Reinhardt Verlag.Google Scholar
  10. Hurrelmann, K., & Richter, M. (2013). Gesundheits- und Medizinsoziologie. Eine Einführung in sozialwissenschaftliche Gesundheitsforschung (8. Aufl.). Weinheim/Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  11. Lützenkirchen, A. (2005). Soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Zielgruppen – Praxisfelder – Institutionen. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  12. Plass, D., Vos, T., Hornberg, C., Scheidt-Nave, C., Zeeb, H., & Krämer, A. (2014). Entwicklung der Krankheitslast in Deutschland. Ergebnisse, Potenziale und Grenzen der Global Burden of Disease-Studie. Deutsches Ärzteblatt, 111(38), 629–638.Google Scholar
  13. Rosenbrock, R., & Gerlinger, T. (2014). Gesundheitspolitik. Eine systematische Einführung (3. Aufl.). Bern: Verlag Hans Huber.Google Scholar
  14. Statistisches Bundesamt (2012). Geburten in Deutschland. Bd. 2012. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt.Google Scholar
  15. vdek (2015). Entwicklung der Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland nach Geschlecht in den Jahren von 1950 bis 2060 (in Jahren). In: Statista – Das Statistik-Portal. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/273406/umfrage/entwicklung-der-lebenserwartung-bei-geburt-in-deutschland-nach-geschlecht/. Zugegriffen: 10. August 2015.Google Scholar
  16. Virchow, R. (1848). Der Armenarzt. Die Medicinische Reform. Wien: Georg Olms Verlag.Google Scholar
  17. World Health Organization (1997). Jakarta Erklärung zur Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert. Gamburg: Verlag für Gesundheitsförderung, G. Conrad.Google Scholar
  18. World Health Organization (2014). Verfassung der Weltgesundheitsorganisation. Unterzeichnet in New York am 22. Juli 1946Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Open Access This chapter is distributed under the terms of the Creative Commons Attribution Noncommercial License, which permits any noncommercial use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author(s) and source are credited.

Authors and Affiliations

  1. 1.KölnDeutschland
  2. 2.AhrweilerDeutschland

Personalised recommendations