Advertisement

Feministische Ökonomiekritik: Arbeit, Zeit und Geld aus einer materialistischen Geschlechterperspektive

  • Christine BauhardtEmail author
Chapter
Part of the Geschlecht und Gesellschaft book series (GUG, volume 65)

Zusammenfassung

Bezahlte Erwerbs- und unbezahlte Sorgearbeit sichern die individuelle und die gesellschaftliche Reproduktion. Diese Arbeit ist nach Geschlecht und Ethnie hierarchisiert und strukturiert gesellschaftliche Machtverhältnisse. Die Soziale Reproduktion gilt symbolisch als weiblich und wird empirisch von Frauen verrichtet.

Schlüsselwörter

Feministische Ökonomiekritik Wert der Arbeit Soziale Reproduktion Care Zeit 

Literatur

  1. Anderson, Bridget. 2000. Doing the dirty work? The global politics of domestic labour. London/New York: Zed-Books.Google Scholar
  2. Aulenbacher, Brigitte, und Maria Dammayr. 2014. Für sich und andere sorgen: Krise und Zukunft von Care in der modernen Gesellschaft. Weinheim/Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  3. Becker-Schmidt, Regina. 1987. Die doppelte Vergesellschaftung – die doppelte Unterdrückung. Besonderheiten der Frauenforschung in den Sozialwissenschaften. In Die andere Hälfte der Gesellschaft, Hrsg. Lilo Unterkirchner und Ina Wagner, 10–25. Wien: Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.Google Scholar
  4. Becker-Schmidt, Regina. 1991. Individuum, Klasse und Geschlecht aus der Perspektive der Kritischen Theorie. In Die Modernisierung moderner Gesellschaften. Verhandlungen des 25. Deutschen Soziologentages in Frankfurt am Main 1990, Hrsg. Wolfgang Zapf, 383–394. Frankfurt a. M./New York: Campus.Google Scholar
  5. Becker-Schmidt, Regina. 2011. „Verwahrloste Fürsorge“ – ein Krisenherd gesellschaftlicher Reproduktion. Zivilisationskritische Anmerkungen zur ökonomischen, sozialstaatlichen und sozialkulturellen Vernachlässigung von Praxen im Feld „care work“. GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft 3:9–23.Google Scholar
  6. Beer, Ursula. 1989. Klasse Geschlecht. Feministische Gesellschaftsanalyse und Wissenschaftskritik. Bielefeld: AJZ.Google Scholar
  7. Beer, Ursula. 1990. Geschlecht – Struktur – Geschichte. Soziale Konstituierung des Geschlechterverhältnisses. Frankfurt a. M./New York: Campus.Google Scholar
  8. Bock, Gisela, und Barbara Duden. 1977. Arbeit aus Liebe – Liebe als Arbeit. Zur Entstehung der Hausarbeit im Kapitalismus. In Frauen und Wissenschaft – Beiträge zur Berliner Sommeruniversität für Frauen, Juli 1976, Hrsg. Gruppe Berliner Dozentinnen und Berliner Sommeruniversität für Frauen, 118–199. Berlin: Courage.Google Scholar
  9. Budlender, Debbie. 2010. Time use studies and unpaid care work. London/New York: Routledge.CrossRefGoogle Scholar
  10. Dalla Costa, Maria, und Selma James. 1975. The power of women and the subversion of the community. Bristol: Falling Wall Press.Google Scholar
  11. Delphy, Christine. 1998. L’ennemi principal. Économie politique du patriarcat. Paris: Syllepse.Google Scholar
  12. Ferguson, Ann, und Nancy Folbre. 1981. The unhappy marriage of patriarchy and capitalism. In Women and revolution: A discussion of the unhappy marriage of marxism and feminism, Hrsg. Lydia Sargent, 313–338. Boston: South End Press.Google Scholar
  13. Funder, Maria. 2008. Geschlechterverhältnisse und Wirtschaft. In Handbuch der Wirtschaftssoziologie, Hrsg. Andrea Maurer, 411–430. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  14. Hausmann, Ann-Christin, und Corinna Kleinert. 2014. Berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt: Männer- und Frauendomänen kaum verändert. IAB Kurzbericht 9:1–8.Google Scholar
  15. Hennessy, Rosemary, und Chrys Ingraham. 1997. Materialist feminism. A reader in class, difference, and women’s lives. London/New York: Routledge.Google Scholar
  16. Jürgens, Kerstin. 2010. Deutschland in der Reproduktionskrise. Leviathan 4(2010): 559–587.CrossRefGoogle Scholar
  17. Klinger, Cornelia. 2013. Krise war immer … Lebenssorge und geschlechtliche Arbeitsteilungen in sozialphilosophischer und kapitalismuskritischer Perspektive. In Gesellschaft: Feministische Krisendiagnosen, Hrsg. Erna Appelt, Brigitte Aulenbacher und Angelika Wetterer, 82–104. Münster: Westfälisches Dampfboot.Google Scholar
  18. Lutz, Helma. 2007. Vom Weltmarkt in den Privathaushalt. Die neuen Dienstmädchen im Zeitalter der Globalisierung. Opladen/Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich.Google Scholar
  19. Madörin, Mascha. 2010. Care Ökonomie – eine Herausforderung für die Wirtschaftswissenschaften. In Gender and Economics. Feministische Kritik der Politischen Ökonomie, Hrsg. Christine Bauhardt und Gülay Çağlar, 81–104. Wiesbaden: Springer VS.Google Scholar
  20. Marx, Karl. 1972 [1867]. Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band (MEW 23). Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt.Google Scholar
  21. Sargent, Lydia. 1981. Women and revolution. A discussion of the unhappy marriage of marxism and feminism. Boston: South End Press.Google Scholar
  22. Schwarz, Norbert, und Florian Schwahn. 2016. Entwicklung der unbezahlten Arbeit privater Haushalte. Bewertung und Vergleich mit gesamtwirtschaftlichen Größen. Statistisches Bundesamt – Wirtschaft und Statistik (2): 35–51.Google Scholar
  23. Soiland, Tove. 2008. Die Verhältnisse gingen und die Kategorien kamen. Intersectionality oder Vom Unbehagen an der amerikanischen Theorie. querelles-net 26. http://querelles-net.de/index.php/qn/article/view/694/702. Zugegriffen am 08.12.2016.
  24. Winker, Gabriele. 2015. Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. Bielefeld: transcript.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Fachgebiet Gender und Globalisierung, Lebenswissenschaftliche FakultätHumboldt-Universität zu BerlinBerlinDeutschland

Personalised recommendations