Zur Stammesgeschichte von Führung – Gruppendynamik und die „Heilige Ordnung der Männer“

Chapter
Part of the Leadership und Angewandte Psychologie book series (LAP)

Zusammenfassung

Der Mensch ging in seiner Stammesgeschichte von etwa 8 Mio. Jahren durch eine Reihe von revolutionären Entwicklungsschritten. Führung war dabei immer sehr wichtig. Die Menschen waren – und sind – nie führungslos. Führung ist immer eine Antwort auf die jeweilige Umweltsituation, in der sich ein Sozialgebilde befindet. In der Stammesgeschichte entwickelt sich Führung von der Alpha-Position im Ranking einer Gruppe über die Einführung des Widerspruchs (Sündenfall) bis zur Zentralisierung von Funktionen in der neolithischen Revolution. Erst relativ spät, in der industriellen Revolution, trat das Prinzip der „Heiligen Ordnung“ (griechisch Hierarchie) in Erscheinung. Dieses Ordnungsprinzip scheint heute- vorsichtig formuliert – seinen Höhepunkt in der Brauchbarkeit überschritten zu haben. Doch was kommt nach der Hierarchie?

Literatur

  1. Gassen, H. (2008). Das Gehirn. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.Google Scholar
  2. Kotrschal, K., & Schwarz, G. (2013). Die Wesensentstehung des Menschen im Naturbezug. Wie archaische Muster unser Verhalten beeinflussen. Klagenfurt: Wieser.Google Scholar
  3. Louis, C. (2015). Ich Mann. Du Frau. Emma Juli/August, S. 72–79.Google Scholar
  4. Parzinger, H. (2014). Die Kinder des Prometheus. Darmstadt: WBG.Google Scholar
  5. Pesendorfer, B. (2010). Netzwerke – die Zukunft des Kapitalismus oder des Zusammenlebens überhaupt? In B. Pesendorfer (Hrsg.), Wissenschaft – Freiheit – Konsens. Festschrift Gerhard Schwarz zum 70. Geburtstag (S. 103–106). Wien: Löcker.Google Scholar
  6. Röder, B. (Hrsg.). (2014). Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten? Freiburg: Rombach.Google Scholar
  7. Schwarz, G. (1971). Was Jesus wirklich sagte. Wien: Molden.Google Scholar
  8. Schwarz, G. (1985). Die Heilige Ordnung der Männer. Hierarchie und Gruppendynamik. Opladen: Westdeutscher Verlag.Google Scholar
  9. Schwarz, G. (1990). Konfliktmanagement. Wiesbaden: Gabler.CrossRefGoogle Scholar
  10. Schwarz, G. (Hrsg.). (1993). Philosophie und Gruppendynamik. In G. Schwarz und M. Weyrer (Hrsg.), Festschrift für Traugott Lindner zum 70. Geburtstag, Gruppendynamik – Geschichte und Zukunft (S. 73–94). Wien: WUV-Universitätsverlag.Google Scholar
  11. Schwarz, G. (2011). Die Religion des Geldes. Wiesbaden: Gabler.Google Scholar
  12. Schwarz, G. (2015). Religion und Gruppendynamik. Gruppendynamik und Organisationsberatung. Zeitschrift für die Entwicklung von Gruppen, Personen und Organisationen, 2(46), 155–171.Google Scholar
  13. Seewald, B. (2013). Zehn Gründe, warum Alexander die Welt eroberte. Die Welt 4.6.2013. http://www.welt.de/geschichte/article116789477/Zehn-Gruende-warum-Alexander-die-Welt-eroberte.html. Zugegriffen: 1. November 2015.
  14. Simsa, R. (Hrsg.). (2015). Kunststück Führung. Worauf es erfolgreichen Führungskräften ankommt. Wien: Linde.Google Scholar
  15. Slater, P. E. (1978). Mikrokosmos. Eine Studie über Gruppendynamik. Berlin: Fischer.Google Scholar
  16. Stegmüller, P. (2010). Was nützt Gruppendynamik im Alter? In B. Pesendorfer (Hrsg.), Wissenschaft – Freiheit – Konsens. Festschrift Gerhard Schwarz zum 70. Geburtstag (S. 255–258). Wien: Löcker.Google Scholar
  17. Student, D., & Werres, T. (2015). House of CEOS. Manager Magazin, 6, 39–45.Google Scholar
  18. Susemihl, F. (Hrsg.). (1879). Aristoteles Werke. Politik. Leipzig: Scientia.Google Scholar
  19. de Waal, F. (1991). Wilde Diplomaten. Versöhnung und Entspannungspolitik bei Affen und Menschen. München: Carl Hanser.Google Scholar
  20. Watzlawick, P. (1974). Lösungen – Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels. Bern: Huber.Google Scholar
  21. Wilson, E. O. (2013). Die soziale Eroberung der Erde. Eine biologische Geschichte des Menschen. München: Beck.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.WienÖsterreich

Personalised recommendations