Berufs- und Weiterbildungswahl – Entscheidungstheoretische Grundlegungen

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Zusammenfassung

Entscheidungstheoretische Grundlagen wurden vor allem in der Betriebswirtschaftslehre erarbeitet. Diese sind in der frühen Phase der 1980er Jahre für entscheidungstheoretische Grundlegungen in der Berufsberatung fruchtbar gemacht worden. Dabei werden über die Annahmen des homo oeconomicushinausgehende ethische Prämissen, individuelle Interessen und soziale Aspekte mit einbezogen. Die Perspektive wird durch neurobiologische Befunde erweitert, die das Wechselwirkungsverhältnis von Kognitionen und (leiblich rückgebundenen) Emotionen bei Entscheidungsprozessen betonen. Der Beratungsprozess muss deshalb als Aushandlungsprozess dieser zusammenwirkenden Größen betrachtet werden. Dies gelingt durch die Herstellung einer verlässlichen Beziehung, die durch eine entsprechende Atmosphäre und Kommunikationsformen einzulösen ist. Letztlich wird es zukünftig darum gehen, dass Bildungsberatung nicht nur bei Entscheidungsprozessen zwischen den Lebensabschnitten, sondern im lebenslangen Lernen individuell genutzt wird.

Schlüsselwörter

präskriptive Entscheidungstheorien deskriptive Entscheidungstheorien Emotionen Erfahrungen Deutungen Kognitionen Entscheidungsprozess Heuristik Entscheidungsfreiheit Willensfreiheit 

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für ErziehungswissenschaftHumboldt-Universität zu BerlinBerlinDeutschland

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