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Mädchenarbeit und die Herausforderungen der neueren gendertheoretischen Debatten
Zusammenfassung
Mädchenarbeit versteht sich seit ihren Anfängen als politische Akteurin, die sich strukturell und inhaltlich einmischt, Positionen vermittelt und dabei in gesellschaftlich-politische Verhältnisse interveniert. Diesbezüglich hat sie eine bis heute geltende Aktualität, denn das Ziel, (Geschlechter-)Gerechtigkeit herbeizuführen und soziale Ungleichheit qua Geschlecht aufzudecken, kann vor allem dann nicht als erreicht gelten, wenn queere Perspektiven einbezogen werden und es in der Begleitung von Mädchen ihren eigenen Weg zu finden auch um sexuelle Orientierungen und geschlechterbezogene Identitäten geht. Der Beitrag beschäftigt sich durchgehend mit der gesellschaftlichen Relevanz dieser Arbeit, indem er zunächst nach den Herausforderungen fragt, denen sich die Mädchenarbeit angesichts neuerer gendertheoretischer Debatten stellen muss. Diese Auseinandersetzung wird dann zugespitzt auf die Frage, ob die Forderung nach geschlechtshomogenen Räumen noch aufrechterhalten werden kann. Deutlich wird, dass diese zwar ihrerseits essenzialisierend wirken können, dass sie aber – als ein wichtiger, wenn auch nicht ausschließlicher Bestandteil queerfeministischer Mädchenarbeit – gerade aus der Kritik der Heteronormativität heraus (neu) begründet werden kann.
Schlüsselwörter
Mädchenarbeit Gendertheoretische Debatte Geschlechtshomogene Räume Queerfeministische Perspektive Intersektionalität Gesellschaftliche RelevanzLiteratur
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