Regionalpolitik und Stadtentwicklungspolitik

Chapter

Zusammenfassung

Der Bund und die Länder fördern Städte und Regionen auf vielfältige Weise. Da es sich hierbei in der Regel um Maßnahmen handelt, die auf die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse zielen, werden viele Förderprogramme für Städte und Regionen in gemeinsamer Verantwortung von Bund und Ländern wahrgenommen. Zudem spielt die Förderpolitik der Europäischen Union eine gewichtige Rolle, so dass im Bereich der Regionalpolitik, aber auch der Stadtentwicklungspolitik in den letzten Jahrzehnten eine vielgestaltige Mehrebenenkonstellation entstanden ist, bei der verschiedene Ebenen an der Finanzierung von Programmen und an der Zielformulierung beteiligt sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Atkinson, R. (2000). Combating Social Exclusion in Europe: The New Urban Policy Challenge. Urban Studies 5-6, 1037–1055.Google Scholar
  2. Arbeitsgemeinschaft der Minister des Bau- und Siedlungswesens ARGEBAU (2000). Leitfaden zur Ausgestaltung der Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (zweite Fassung vom 01. 03. 2000). Berlin.Google Scholar
  3. BAW, Institut für regionale Wirtschaftsforschung GmbH Bremen; IW Consult GmbH Köln (2009). Möglichkeiten des Bundes, durch die Koordinierung seiner raumwirksamen Politiken regionale Wachstumsprozesse zu unterstützen. Ergebnisbericht. Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Köln.Google Scholar
  4. Bayerische Staatsregierung (2011). Bayerisches Energiekonzept „Energie innovativ“. München.Google Scholar
  5. BMWi (2015). Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Berlin.Google Scholar
  6. Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) (2015a). Bewilligte GRW-Mittel nach Jahren. Zeitraum 1991 bis 2014. Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ 1991 bis 2014. Berlin.Google Scholar
  7. Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) (2015b). Bewilligte GRW-Mittel nach Bundesländern. Zeitraum 1991 bis 2014. Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Berlin.Google Scholar
  8. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2014). Partnerschaftsvereinbarung zwischen Deutschland und der Europäischen Kommission für die Umsetzung der ESI-Fonds unter dem Gemeinsamen Strategischen Rahmen in der Förderperiode 2014 bis 2020. Teil 2: Kapitel 3 und 4. BerlinGoogle Scholar
  9. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (2014). Statusbericht Soziale Stadt 2014. Berichtszeitraum 2009–2014. Berlin.Google Scholar
  10. Bundesregierung (2002). Perspektiven für Deutschland – Unsere Strategie für eine nachhaltige Entwicklung. Berlin.Google Scholar
  11. Bundestransferstelle Soziale Stadt (2014). Statusbericht Soziale Stadt 2014. Berichtszeitraum 2009–2014. Berlin.Google Scholar
  12. Benz, A., Fürst, D., Kilper, H., Rehfeld, D. (1999). Regionalisierung. Theorie – Praxis – Perspektiven. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  13. Deutscher Bundestag (2015). Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Christian Kühn (Tübingen), Peter Meiwald, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/3974 – Flächenverbrauch und das 30-Hektar-Ziel der Bundesregierung. Berlin.Google Scholar
  14. Diller, C. (2015). Koordination in der Regionalplanung: theoretische Überlegungen, empirische Ergebnisse und Forschungsperspektiven. In: H. Karl (Hrsg.), Koordination raumwirksamer Politik: mehr Effizienz und Wirksamkeit von Politik durch abgestimmte Arbeitsteilung. Forschungsberichte der ARL 4. Hannover: ARL.Google Scholar
  15. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) (2014). Vergleich der Bundesländer: Analyse der Erfolgsfaktoren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien 2014. Indikatoren und Ranking. Endbericht. Berlin.Google Scholar
  16. Eltges, M., Walter, K. (2001). Städtebauförderung – historisch gewachsen und zukunftsfähig. Informationen zur Raumentwicklung 9/10, 1–9.Google Scholar
  17. Fürst, D., Rudolph, A., Zimmermann, K. (2003). Koordination in der Regionalplanung. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  18. Fürst, D. (2010). Raumplanung. Herausforderungen des deutschen Institutionensystems. Detmold: Rohn.Google Scholar
  19. Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW-Gesetz – GRWG) Ausfertigungsdatum: 06. 10. 1969, zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246)Google Scholar
  20. IfS – Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (2004). Die soziale Stadt. Ergebnisse der Zwischenevaluierung. Bewertung des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ nach vier Jahren Programmlaufzeit. Berlin.Google Scholar
  21. Jeffery, C., Pamphilis, N. M., Rowe, C., Turner, E. (2014). Regional policy variation in Germany: the diversity of living conditions in a ‚unitary federal‘. Journal of European Public Policy 9, 1350–1366.Google Scholar
  22. Kersten, J. (2006). Abschied von der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Umweltund Planungsrecht 7, 245–252.Google Scholar
  23. Köck, W., Bizer, K., Einig, K., Hansjürgens, B., Siedentop, S. (2008). Handelbare Flächenausweisungsrechte, Anforderungsprofil aus ökonomischer, planerischer und juristischer Sicht Anforderungsprofil aus ökonomischer,. Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  24. Krautzberger, M. (2012). Klimaschutz als Aufgabe der Stadterneuerung und des Stadtumbaus. Deutsches Verwaltungsblatt 2, 69–74.Google Scholar
  25. Krautzberger, M. (2013). Städtebauförderung – eine bleibende gesamtstaatliche Aufgabe. http://www.krautzberger.info/. Zugegriffen: 6. Oktober 2015.
  26. Krummacher, M., Kulbach, R., Waltz, V., Wohlfahrt, N. (2003). Soziale Stadt – Sozialraumentwicklung – Quartiersmanagement. Opladen: Leske + Budrich.Google Scholar
  27. MBWSV – Ministerium Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (2013). Bericht zur Stadtentwicklung 2013. Quartiere im Fokus. Düsseldorf.Google Scholar
  28. Meyer, U., Franke, T. (2002). PProgrammbegleitung vor Ort im Modellgebiet Bremen- Gröpelingen. Endbericht. Berlin: Deutsches Institut für Urbanistik.Google Scholar
  29. MFW – Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (2013). Wettbewerb zur zukunftsfähigen Regionalentwicklung. Leitfaden erste Wettbewerbsphase Regionales Strategiekonzept. Stuttgart.Google Scholar
  30. MWEBWV – Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (2011). Verstetigung integrierter Quartiersentwicklung in benachteiligten Stadtteilen in Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf.Google Scholar
  31. Nachhaltigkeitsrat (2004). Mehr Wert für die Fläche: Das „Ziel-30-ha“ für die Nachhaltigkeit in Stadt und Land. Empfehlungen des Rates für Nachhaltige Entwicklung an die Bundesregierung. Berlin.Google Scholar
  32. NBank (2015). Produktinformation einzelbetriebliche Investitionsförderung. Stand 16. September 2015. Hannover.Google Scholar
  33. Sabatier, P. A. (1993). Policy change over a decade or more. In: P. A. Sabatier, H. C. Jenkins- Smith (Hrsg.), Policy Change and Learning. An Advocacy Coalition Approach (S. 13–39). Boulder: Westview Press.Google Scholar
  34. Sachverständigenrat für Umweltfragen (2004): Umweltpolitische Handlungsfähigkeit sichern Umweltgutachten 2004 des Rates von Sachverständigen für Umweltfragen. Berlin.Google Scholar
  35. Sächsisches Staatsministerium des Innern (2013). Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Förderung der Regionalentwicklung (FR-Regio) vom 25. April 2013. Dresden.Google Scholar
  36. Scharpf, Fritz W. (2009). Föderalismusreform. Kein Ausweg aus der Politikverflechtungsfalle. Frankfurt am Main: Campus.Google Scholar
  37. Schmitz, H., Müller, C. (2007). Das Raumordnungsrecht nach der Föderalismusreform. Raumforschung und Raumordnung 5, 456–466.Google Scholar
  38. Siedentop, S. (2008). Anforderungen aus raumplanerischer Sicht. In: W. Köck, K. Bizer, K. Einig, B. Hansjürgens, S. Siedentop (Hrsg.), Handelbare Flächenausweisungsrechte, Anforderungsprofil aus ökonomischer, planerischer und juristischer Sicht (S. 110–157). Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  39. Titze, M. (2008). Beseitigung struktureller Defizite mit der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Raumforschung und Raumordnung 3, 244–259.Google Scholar
  40. Umweltbundesamt (2003). Reduzierung der Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr – Materialienband. Texte 90/03. Berlin.Google Scholar
  41. Umweltbundesamt (2010). Flächenverbrauch einschränken – jetzt handeln. Empfehlungen der Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt. Berlin.Google Scholar
  42. Zaspel, B. (2014). Energiewende in Deutschland – Herausforderungen für die Landesplanung. In: P. Küpper, M. Levin-Keitel, F. Maus, P. Müller, S. Reimann, M. Sondermann, K. Stock, T. Wiegand (Hrsg.), Raumentwicklung 3.0 – Gemeinsam die Zukunft der räumlichen Planung gestalten. Arbeitsberichte der ARL 8 (S. 106–122). Hannover: ARL.Google Scholar
  43. Zimmermann, K. (2009). Der Beitrag des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ für eine „sozialintegrative Stadtentwicklung“. In: W. Hanesch (Hrsg.), Die Zukunft der „Sozialen Stadt“ – Strategien gegen soziale Spaltung und Armut in den Kommunen(S. 181–202). Wiesbaden: VS-Verlag.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.DortmundDeutschland

Personalised recommendations