Glaube, Gewissen, Freiheit pp 25-35 | Cite as
Actons Ethos der Wahrhaftigkeit
Zusammenfassung
„Power tends to corrupt and absolute power corrupts absolutely.” Wer kennt dieses geflügelte Wort nicht? Längst ist es zu einem Axiom politischer Weisheit geworden. Jacob Burckhardt oder Alexis de Tocqueville könnten es formuliert haben. Die wenigsten wissen, dass es auf einen Zeitgenossen der beiden zurückgeht, auf den englischen Historiker Lord Acton, der es einmal in einer Diskussion über die Gefahren eines zu schrankenloser Willkür ausgearteten Kirchenregiments ausgesprochen hat. Ein profundes Wort für einen blaublütigen englischen Lord. Auch in anderer Hinsicht fällt Acton aus dem herkömmlichen Rahmen englischer Aristokratie.
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