Zusammenfassung
Die folgende diskursanalytische Untersuchung gliedert sich in die beiden Fallstudien zu Großbritannien und Deutschland entlang der drei nationalen Diskursebenen Medien, Wissenschaft und Politik. Dabei werden auf jeder Diskursebene zentrale Argumente/Argumentmuster, Metaphern, Storylines, Diskursträger und diskursive Ereignisse herausgearbeitet. Die Untersuchung dieser Ebenen schließt mit einem Zwischenfazit, welches die vorgefundenen Wechselwirkungen und argumentativen Varianzen hervorhebt. In einem zweiten Teil, der neben den Argumenten nun verstärkt auf die Bildung von Diskurskoalitionen und institutionelle Kontexte abzielt, werden spezifische nichtdiskursive Praktiken (z. B. nationale Mechanismen der Forschungsförderung) in den Mittelpunkt gerückt, die zur Reproduktion der Rechtfertigungs- und Legitimationsmuster sowie zur Verfestigung und Institutionalisierung des jeweils dominanten Diskurses beigetragen haben. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den nationalen Diskursprofilen werden in der Schlussbetrachtung (Kapitel 5) vergleichend gegenübergestellt.
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