Ärztliche Verordnungspraktiken pp 203-221 | Cite as
ERGEBNISDISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN
Zusammenfassung
Mit der ärztlichen Praktik der Mikroebene wurde in den Überlegungen zum theoretischen Forschungsrahmen eine Quelle für Beharrung oder Wandel der Anpassung der Strukturen der Gesundheitsversorgung an die Bedürfnisse chronisch Kranker identifiziert. Im folgenden Kapitel werden die Ergebnisse der prozessorientierten Analyse der ärztlichen allopathischen Praktiken hinsichtlich ihres Öffnungspotenzials zusammenfassend interpretiert [6.1]. Die mikrofundierte Pfadöffnung stellt sich als sehr mühevoller und zäher Prozess dar, der aber unter bestimmten kontextualen Bedingungen möglich ist. Schlussfolgerungen zur Rolle der Mikroebene bei Phänomen der institutionellen Pfadabhängigkeit aus theoretischer, empirischer und methodischer Perspektive werden in 6.2 argumentiert. Zum Abschluss werden dann die Erklärungsgrenzen dieser Untersuchungen aufgeführt [6.3].
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