Praxis nachhaltiger Kapitalanlagen am Beispiel der Evangelische Kreditgenossenschaft eG
Zusammenfassung
Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) ist eine genossenschaftlich organisierte Kirchenbank. Seit mehr als 40 Jahren nimmt sie ihren Auftrag für Kirche, Diakonie und freie Wohlfahrtspflege wahr. Sie sieht sich daher besonders in Sachen Nachhaltigkeit gefordert. Der Prozess des Zusammenspiels von bankbetrieblich erforderlichem und aufsichtsrechtlich gebotenem Management der Eigenanlagen mit dem gewählten Nachhaltigkeitsverständnis wird sehr anschaulich und lehrreich beschrieben. Es wird auch veranschaulicht, dass die Bank aktive Treiberin von Finanzinnovationen mit Nachhaltigkeitsanspruch ist – bemerkenswert, da eine solide Paarung, die oft genug von sehr „fundamentalistischen“ Anlegern des Nachhaltigkeitsbereichs sehr kritisch bis gar ablehnend betrachtet wird.