Zusammenfassung
Bewundert wurde das Schöne seit eh und je. Gegenstand der Bewunderung mochten Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Gebäude oder Dinge jedweder Art mit einer besonderen, als anziehend empfundenen Ausstrahlung und Anmutung sein. Dass sich die Hingabe an das Wunder der Schönheit bis hin zur Anbetung steigern konnte, zeigt die Vergöttlichung der Schönheit in verschiedenen Kulturen bis hin zur christlichen, die den verklärten Heiligen wie den Himmelsboten stets „engelgleiche“ Schönheit zuspricht. In der griechischen Antike findet diese Vergöttlichungstendenz in Gestalt des Lichtgottes Apollon und in Gestalt der „schaumgeborenen“ Liebesgöttin Aphrodite ihren olympischen Ausdruck. Wer von ihres – sowohl geflügelten als auch auf Delphinen reitenden – Sohnes und Begleiters Eros Pfeil getroffen ist, wird der oder dem „Angebeteten“ zu Füßen liegen.
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