Methodische Gestaltung transdisziplinärer Workshops

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Zusammenfassung

Persönliche Arbeitstreffen, an denen gemeinsam Wissen produziert wird, spielen eine große Rolle für eine gelingende inter- oder transdisziplinäre Zusammenarbeit. Dennoch wird das methodische Design solcher Workshops oft vernachlässigt. Vor dem Hintergrund des Anspruchs, den inter- und transdisziplinäre Forschung einlösen sollte, wird im Beitrag die Bedeutung von Workshops für diese Forschung erörtert. Darauf aufbauend werden allgemeine Prinzipien skizziert, die sich bei der Konzipierung solcher Treffen bewährt haben. Den Fokus des Beitrags bildet die transdisziplinäre Forschung, an der Anwenderinnen und Anwender punktuell als „externe Beteiligte“ mitwirken. Deshalb werden die besonderen Charakteristika von persönlichen Arbeitstreffen erörtert, an denen externe Beteiligte teilnehmen, und die Prinzipien, die für solche transdisziplinären Workshops von besonderer Bedeutung sind, werden vertieft. Die Darlegungen werden illustriert anhand konkreter Methoden aus verschiedenen Forschungsprojekten, die vom Autor und der Autorin mit Erfolg eingesetzt wurden. Folgerungen für den Umgang mit Workshops in transdisziplinären Forschungsvorhaben schließen den Beitrag ab.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.BaselSchweiz

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