Sonstige allgemeine Untersuchungsverfahren
Zusammenfassung
Die Auffärbung von Nahrungs- und Genußmitteln mit fremden Farbstoffen ist sehr weit verbreitet. Zum Teil sind die künstlichen Auffärbungen stillschweigend geduldet (z. B. bei Butter und Käse), bei Margarine sogar vorgeschrieben, während sie bei Fleisch und Fett direkt verboten und bei anderen Nahrungs- und Genußmitteln dann gesetzlich unzulässig sind, wenn durch die künstliche Auffärbung eine bessere Beschaffenheit der Waren im Sinne des § 10 des Nahrungsmittelgesetzes vorgetäuscht werden soll. Unter allen Umständen verboten sind gesundheitsschädliche oder giftige bzw. gifthaltige Farbstoffe. In Bd. II, S. 891 habe ich verschiedene unerlaubte — vorwiegend unorganische — Farbstoffe aufgeführt und gelten nach § 1 Abs. 2 des Gesetzes vom 5. Juli 1887 als schädliche Farben diejenigen Farbstoffe und Farbstoff Zubereitungen, welche Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Quecksilber, Uran, Zink, Zinn, Gummigutti, Korallin und Pikrinsäure enthalten. Sie dürfen auch zur Herstellung von Gefäßen, Umhüllungen oder Schutzbedeckungen nicht verwendet werden. Nur auf die Verwendung von schwefelsaurem Barium (Schwerspat, blanc fixe), Barytfarblacke, welche von kohlensaurem Barium frei sind, Chromoxyd, Kupfer, Zinn, Zink und deren Legierungen als Metallfarben, Zinnober, Zinnoxyd, Schwefelzinn als Musivgold, sowie auf alle in Glasmassen, Glasuren oder Emails eingebrannte Farben und auf deren äußeren Anstrich von Gefäßen aus wasserdichten Stoffen, findet diese Bestimmung nicht Anwendung.
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References
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- 1).Aus Orlean durch Kochen mit 6 proz. Natronlauge und Ausschütteln mit Sesamöl erhalten. Die alkalische Flüssigkeit dient zum Färben von Käse. Zur Erkennung des Orleanfarbstoffes kann auch folgende Reaktion von Dokkem (Chem. Centralblatt 1904, 1, 1232) dienen: Eine verdünnte Lösung des Farbstoffes wird im Reagensglase mit dem gleichen Volumen verdünnter Salpetersäure überschichtet; bei Gegenwart von Orlean färbt sich die Trennungsfläche sofort stark blau, die Farbe teilt sich alsdann der Salpetersäure mit, geht aber rasch in Grün über, während in der oberen Flüssigkeit eine rote Trübung entsteht.Google Scholar
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- 1).Oder man bringt 10 ccm frisches defibriniertes, mit 50 ccm Wasser verdünntes Blut in die 10 l-Flasche, schüttelt wiederholt und verdünnt hiervon 10 Tropfen mit Wasser bis zu 20 ccm; in derselben Weise verfährt man behufs Vergleiches mit normalem Blut.Google Scholar
- 1).Das ist aber nur angängig, wenn neben dem Kochsalz keine wesentlichen Mengen anderer Chloride vorhanden sind. Bei vorhandenen größeren Mengen an letzteren müssen auch die anderen Basen und Säuren bestimmt und das Kochsalz durch entsprechende Bindung von Basen und Säuren besonders berechnet werden.Google Scholar
- 1).Das Curcuminpapier wird durch einmaliges Tränken von weißem Filtrierpapier mit einer Lösung von 0,1 g Curcumin in 100 ccm 90 proz. Alkohol hergestellt. Das getrocknete Curcuminpapier ist gut in verschlossenen Gefäßen, vor Licht geschützt, aufzubewahren. Das Curcumin wird in folgender Weise hergestellt: 30 g feines bei 100° getrocknetes Curcuma-wurzelpulver (Curcuma longa) werden im Soxhletschen Extraktionsapparat zunächst 4 Stunden lang mit Petroleumäther ausgezogen. Das so entfettete und getrocknete Pulver wird alsdann in demselben Apparat mit heißem Benzol 8-10 Stunden lang, unter Anwendung von 100 ccm Benzol, erschöpft. Zum Erhitzen des Benzols kann ein Glycerinbad von 115-120° verwendet werden. Beim Erkalten der Benzollösung scheidet sich innerhalb 12 Stunden das für die Herstellung des Curcuminpapiers zu verwendende Curcumin ab.Google Scholar
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- 6).Die Röhrchen werden hergestellt von der Firma Dr. Siebert & Kühn, in Kassel.Google Scholar
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- 1).Eine noch empfindlichere Reaktion auf Formaldehyd wurde von Arnold und Mentzel erhalten, als das Nitroprussidnatrium durch Kaliumferricyanid ersetzt wurde, wobei eine starke scharlachrote Färbung entstand, welche sich tagelang hielt. In alkoholischen Flüssigkeiten entsteht diese Reaktion, im Gegensatz zu der ersten, erst dann, wenn so viel Wasser zum Alkohol gesetzt wird, daß nach dem Zusatz des Kaliumferricyanids dieses gelöst bleibt. Für Milch ist diese Reaktion nicht zu empfehlen, für Fleischauszüge nur dann, wenn dieselben nicht durch Blutfarbstoff noch gerötet sind; in allen anderen Fällen aber kann sie auch verwendet werden, wenn die andere Reaktion wegen zu großer Verdünnung versagt.Google Scholar
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- 5).Nach A. Jorissen (Journ. pharm, de Liège 1897, 4, 257; Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs-u. Genußmittel 1898, 1, 356) kann man die Milch auch durch Alkaloide (insbesondere Morphinchlorhydrat) ersetzen; man verwendet dann das Destillat zur Prüfung und verfährt wie folgt: Man bringt die auf Formaldehyd zu prüfende Flüssigkeit in einem Schälchen unter eine Glasglocke und stellt daneben ein Porzellanschälchen, in dem ein Krystall von Morphinchlorhydrat mit 10 Tropfen konzentrierter Schwefelsäure (6 Schwefelsäure + 1 Wasser) übergössen ist. Nach kurzer Zeit tritt zunächst eine purpurrote und dann Blaufärbung auf.Google Scholar
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- 6).Ebendort I. Abt., 1892, 12, 66; II Abt., 1902, 8, 137.Google Scholar
- 7).Ebendort I. Abt., 1892, 12, 223; 1895, 16, 914.Google Scholar
- 8).Nach Lindner: Mikroskop. Betriebskontrolle, 4. Aufl., S. 237.Google Scholar
- 9).Arch. f. Hygiene 1908, 67, 99.Google Scholar
- 1).Archiv f. Hygiene 1908, 67, 134.Google Scholar
- 1).Beide Apparate liefert Dr. Siebert & Kühn, Kassel, Hohenzollernstr. 4.Google Scholar
- 2).Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1909, 49, 155.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1906, 40, 130.Google Scholar
- 1).Journ. of biologic. Chemistry 1906, 1, 257; vgl. auch Foster und de Graaf, Compt. rendus Séances de la Société de Biologie 1908, 64, 402 u. de Graaf, Centralblatt f. Bakter. I. Abt., Orig., 1909, 49, 175.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1906, 16, 386.Google Scholar
- 2).Ebendort I. Abt., Orig., 1906, 42, 97.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakter. I. Abt., 1903, 33, 1.Google Scholar
- 1).Migula hat einen beliebigen Wechsel der Teilungsfolge der Coccaceen nie beobachtet.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakt’er. I. Abt., 1901, 30, 49.Google Scholar
- 1).W. Zopf, Beiträge zur Physiologie und Morphologie niederer Organismen 3, 1.Google Scholar
- 1).W. Zopf, Beiträge zur Physiologie und Morphologie niederer Organismen 1893, 3, 1.Google Scholar
- 1).In Lafar: Handbuch d. techn. Mykologie 4.Google Scholar
- 1).Klöcker gibt Invertase 0, Diastase + an.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1904, 12, 529.Google Scholar
- 2).Über die einzelnen Arten wird Näheres im II. Teil mitgeteilt werden.Google Scholar
- 1).Eine sehr eingehende Darstellung der Aspergillaceen gibt Wehmer in Lafar, Handbuch d. techn. Mykologie 4.Google Scholar
- 1).Centralblatt f. Bakter. II. Abt., 1907, 19, 675.Google Scholar
- 1).Wich mann hat die Gattung Monilia in Lafars Handbuch der techn. Mykologie, 4 eingehender behandelt.Google Scholar
- 1).Vgl Will, in Lafar 4 Google Scholar
- 1).Beim Hunde hat man den Kot durch Knochen abgrenzen können; dieselben werden 12 bis 24 Stunden vor Beginn und nach Abschluß einer Versuchsreihe mit Knochen gefüttert und liefern dann den kennzeichnenden Knochenkot von weißer krümeliger Beschaffenheit. Für diesen empfohlene Korkstückchen oder Kohlenpulver haben sich nicht bewährt.Google Scholar
- 2).Der Kot nach Fleischgenuß ist dunkelbraun, der Eierkot ist goldgelb, der Blutwurstkot schwarz, der nach gemischter Kost hellbraun.Google Scholar
- 3).Diarrhöen treten häufig nach Aufnahme von kalter, nicht von gekochter oder warmer Milch auf; auch ist meistens mit einer einmaligen dünnflüssigen Entleerung die Erscheinung verschwunden.Google Scholar
- 4).Zeitschr. f. Biologie 1879, 15, 115.Google Scholar
- 1).Die geringen durch die Haut abgegebenen Mengen gebundenen Stickstoffs können hierbei unberücksichtigt bleiben.Google Scholar
- 1).Man kann das Gewicht des Eierinhalts auch in der Weise ermitteln, daß man die entnommenen Eier wägt, in die Porzellanschale usw. entleert und die Eierschalen zurückwägt. Aufdiese Weise kann man den Inhalt der täglich entnommenen Eier immer in dieselbe Porzellanschale entleeren und im Wasserbade weiter trocknen bis zur Beendigung des Versuches. Auch kann man, da der Wassergehalt der Eier beim Kochen sich nur unwesentlich ändert, die entnommenen Eier sehr hart kochen und das Gewicht des Inhaltes nach dem Kochen ermitteln.Google Scholar
- 1).Auch das von anhängendem Fett befreite Fleisch enthält noch Fett, weshalb auch hiervon das Fett ebenfalls quantitativ bestimmt werden muß.Google Scholar
- 2).Die gleichmäßige Entrindung ist deshalb notwendig, weil Rinde und Inneres der Käse eine verschiedene Zusammensetzung besitzen.Google Scholar
- 1).Zeitschr. f. Biologie 1894, [N. F.] 12, 335.Google Scholar
- 1).Am 6. bzw. 5. Tage nach Beginn des Versuches kann aber nur dann noch der Kot, als zu der vorhergehenden Nahrung gehörig, entnommen werden, wenn er regelmäßig nur einmal im Tage und zwar morgens vor oder gleich nach dem ersten Frühstück entleert wird.Google Scholar
- 1).Die Erbsensuppe wurde in der Weise zubereitet, daß 600 g Erbsen mit 6 g Fleischextrakt und rund 300 g geräucherter Mettwurst bis zum völligen Weichwerden gekocht und dann durch ein Sieb gerührt wurden, um die gröbsten Schalen abzutrennen. Dem Erbsenbrei (bzw. Suppe) wurden dann entsprechende Anteile zum zweiten Frühstück, mittags und abends verabreicht.Google Scholar
- 1).Journ, f. prakt. Chem. 82, 40.Google Scholar
- 1).Die Zeichnung wie Beschreibung dieses Respirationsapparates ist mir freundlichst von dem Mechaniker W. Hoff meist er in Berlin N. 4, Hessische Str. 4, der auch den Apparat liefert, überlassen worden.Google Scholar
- 1).O. Kellner, Arbeiten d. Versuchsstation Möckern 1894 oder Landw. Versuchsstationen 1894, 44, 277.Google Scholar
- 2).1 Gewtl. angesetzter Stickstoff × 6.0 (rund) = angesetzte fett-und aschenfreie Fleischtrockensubstanz.Google Scholar
- 1).Die Prüfung des ganzen Apparates auf Dichtheit erfolgt in der Weise, daß in dem Respirationskasten Kerzen verbrannt und die von einer bestimmten Menge Stearin gebildeten Mengen Kohlensäure und Wasser berechnet und mittels des Apparates festgestellt werden. Im Falle der Dichtheit und richtigen Ganges der Apparatur müssen beide Ergebnisse übereinstimmen. Da aber nach M. Rubner die Verbrennung von Kerzen nie vollständig verläuft, so ist es schon richtiger, dem Apparat eine bestimmte Menge fertig gebildeter Kohlensäure und Wasserdampf zuzufügen und diese zur Bestimmung zu verwenden.Google Scholar
- 3).Beiträge zur Physiologie. Festschrift der medizin. Fakultät zu Marburg zum 50jährigen Doktor-Jubiläum von C. Ludwig 1891; vgl. auch Ed. Cramer: Arch. f. Hygiene 1890, 10, 283.Google Scholar
- 1).Das T-Rohr mit Schlauch und Geißlerschem Hahn dient zum Anblasen und Absaugen der Luft aus den Volumenometern.Google Scholar
- 1).Auch dieser Apparat wird von W. Hoffmeister in Berlin N. 4, Hessische Str. 4 angefertigt.Google Scholar