Bioelektrische Untersuchungen über den Pathomechanismus des Zentralnervensystems
Chapter
Zusammenfassung
Eine Voraussetzung für bioelektrische Untersuchungen über die Pathophysiologie des Zentralnervensystems ist eine gründliche Kenntnis der bioelektrischen Erscheinungen des normaltätigen ZNS. Die Eigenströme (Kornmüller 1932–19351) sind in erster Linie der bioelektrische Ausdruck der normalen Tätigkeit: der Grisea. Jeder Eigenstrom ist zahlenmäßig durch eine Reihe von Merkmalen zu erfassen:
- 1.
Die Größe der Amplituden seiner Potentialschwankungen.
- 2.
Die Dauer bzw. Frequenzen seiner Schwankungen. Häufig sind in einer Kurve mehrere Frequenzen festzustellen, die sich entweder abwechseln oder überlagern.
- 3.
Die Periodizität, d. h. die Art des Abwechseins der einzelnen Frequenzen. Diese kann auch fehlen, wenn z. B. regellose Einzelschwankungen vorliegen.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- 1.A. E. Kornmüller, J. Psychol. u. Neur. 44, 447 (1932);Google Scholar
- 1a.A. E. Kornmüller, Dtsch. Z. Nerven-heük. 130, 44 (1933a);CrossRefGoogle Scholar
- 1b.A. E. Kornmüller, J. Psychol, u. Neur. 45, 172 (1933b);Google Scholar
- 1c.A. E. Kornmüller, Fortschr. Neur. 5, 419 (1933c);Google Scholar
- 1d.A. E. Kornmüller, Biol. Rev. Cambridge phüos. Soc. 9, Nr 4 (1935a);Google Scholar
- 1e.A. E. Kornmüller, Fortschr. Neur. 7, H. 9 u. 10 (1935b).Google Scholar
- 1.W. Trendelenburg, Pflügers Arch. 133, 305 (1910a);CrossRefGoogle Scholar
- 1a.W. Trendelenburg, Pflügers Arch. 135, 469 (1910b);CrossRefGoogle Scholar
- 1b.W. Trendelenburg, Pflügers Arch. , 515 (1911).Google Scholar
- 2.M. Rose, J. Psychol. u. Neur. 43, 353 (1931).Google Scholar
- 1.Siehe dazu auch die in unserem Laboratorium von Gozzano (l. c.) gemachten Beobachtungen über andere Einwirkungen.Google Scholar
- 1.C. Vogt u. O. Vogt, J. Psychol. u. Neur. 28, 1 (1922).Google Scholar
Copyright information
© Verlag von F. C. W. Vogel in Berlin 1936