Prüfungs- und Untersuchungswesen

  • P. Heermann

Zusammenfassung

Das Prüfungs- und Untersuchungswesen bezweckt letzten Endes die tiefere Kenntnis und damit die Verbeßrung von Werk- und Hilfsstoffen sowie von Fertigfabrikaten und so letzten Endes den Fortschritt in der Herstellung der Fertigerzeugnisse, gekennzeichnet durch Sicherstellung und Hebung ihrer Güteeigenschaften. Man hat zu unterscheiden zwischen der physikalischen bzw. mechanischen Prüfung von Textilrohstoffen, Halb- und Fertigerzeugnissen, d. i. der eigentlichen „Textilprüfung“, und der chemischen Prüfung, die man in der Regel mit „Analyse“ oder „chemischer Untersuchung“ bezeichnet. Der Analyse werden nicht nur chemische Hilfs- und Werkstoffe unterzogen, sondern auch Textilien, sofern die Prüfung auf chemischem Wege erfolgt. Man spricht also von einer Faseranalyse (Bestimmung auf chemischem Wege), von der Seidenerschwerungsanalyse (Bestimmung der Erschwerung auf chemischem Wege) usw., aber von der Garnprüfung oder Gewebeprüfung, wenn man den Versuchskörper physikalisch-mechanisch (z. B. auf Festigkeit, Dehnung usw.) untersucht, und von einer mikroskopischen Untersuchung, wenn man die Untersuchung mit Hilfe des Mikroskopes ausführt. Die Bezeichnung „Untersuchung“ ist für alle Gattungen von Prüfungen anwendbar.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • P. Heermann

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