Ultraschalldiagnostik ’90 pp 191-193 | Cite as
Korrelation von Ultraschallbefunden des Follikelwachstums und von Endometriumveränderungen mit LH-, E2- und P-Messungen im Rahmen einer assistierten Reproduktion
Zusammenfassung
Zur Überwachung des Zyklus nach medikamentöser Stimulation im Rahmen einer assistierten Reproduktion werden neben Analysen von Östradiol (E2), Progesteron (P) und luteinisierendem Hormon (LH) vor allem Ultraschallmessungen des wachsenden Follikels und die Dickenzunahme des Endometriums [4] eingesetzt. In vorausgegangenen Untersuchungen [5] konnte gezeigt werden, daß nach Stimulation mit Clomiphen (Gl) und reinem follikelstimulierendem Hormon (FSH) bei Patienten mit einem endogenen LH-Anstieg eine Schwangerschaftsrate von 32% nach einem Embryo-Transfer erreichbar war, während bei Patienten nach gleicher Stimulation ohne einen endogenen LH-Anstieg eine signifikant schlechtere Implantationsrate erzielt werden konnte, obwohl zwischen beiden Gruppen kein Unterschied in der morphologischen Qualität der Embryonen bestand. Ziel unserer Untersuchungen war es, das Folhkelwachstum und die Veränderungen im Endometrium mit periovulatorischen E2-, P- und LH-Konzentra- tionen zu vergleichen, um mögliche Ursachen für einen Erfolg bzw. Mißerfolg der Therapie näher definieren zu können.
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