Wissenschaftstransfer und Innovation aus der Sicht der Industrie- und Handelskammern

  • Manfred Kern

Zusammenfassung

Die Industrie- und Handelskammern in der Bundesrepublik Deutschland beteiligen sich auf vielerlei Weise am Wissenschaftstransfer. Besonderheiten und Stärken des Kammerauftrages ergeben sich dabei auch für diesen Bereich einmal aus dem Status der Kammern als Körperschaften der wirtschaftlichen Selbstverwaltung, zum anderen aus gesetzlichen Grundlagen, die das Fundament für alle Arten von Kammeraktivitäten bilden. Nach § 1 des Kammergesetzes haben Industrie- und Handelskammern die Aufgabe, „das Gesamtinteresse der ihnen zugehörigen Gewerbetreibenden ihres Bezirkes wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen“ [12]. Damit sie diesem Auftrag nachkommen können, hat der Gesetzgeber den Kammern — ebenfalls in § 1 des Kammergesetzes — die Möglichkeit eingeräumt, „Anlagen und Einrichtungen, die der Förderung der gewerblichen Wirtschaft oder einzelner Gewerbezweige dienen“, zu begründen, zu unterhalten und zu unterstützen [12].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Manfred Kern

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