Zusammenfassung
Die Nanosekunden-Impulstechnik befaßt sich mit Impulsen, deren Anstiegszeiten wenige Nanosekunden betragen (1 ns = 10-9s). Dieses Arbeitsgebiet nimmt eine eigentümliche Mittelstellung zwischen Mikrosekunden-Impulstechnik und Mikrowellentechnik ein. Alle bisherigen Kapitel dieses Buches sind der Mikrosekunden-Impulstechnik gewidmet. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß man die Schaltelemente als konzentrierte Widerstände, Kapazitäten und Induktivitäten betrachten kann; daß die Laufzeiten in der Verdrahtung vernachlässigt werden können; daß die Verbindungsleitungen (außer wenn sie sehr lang sind) nur eine Kapazität, nicht aber eine ins Gewicht fallende Induktivität besitzen; daß schließlich die Laufzeiten der Ladungsträger in Röhren und Transistoren verschwindend klein sind. In der Mikrowellentechnik anderseits gibt es überhaupt nur verteilte Widerstände, Kapazitäten und Induktivitäten; jede Verbindungsleitung, auch wenn sie noch so kurz ist, verursacht eine Phasenverschiebung, die berücksichtigt werden muß; die Laufzeiten der Elektronen in den Röhren (wie Klystron, Wanderwellenröhre und dergleichen) bilden überhaupt die Grundlage der Arbeitsweise dieser Röhren.
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