Überwachung und Arbeitsvorbereitung im Hartmetalleinsatz

  • W. Dawihl
  • E. Dinglinger

Zusammenfassung

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf Fertigungsstätten, in denen Hartmetallwerkzeuge ein wesentliches Fertigungsmittel darstellen und die einen genügend großen Verbrauch haben, um einen gesonderten Überwachungsdienst gerechtfertigt erscheinen zu lassen. In kleineren. Werken wird es ausreichend sein, wenn der die Löterei und Schleiferei leitende Meister auch die Überwachung des Hartmetalleinsatzes und des Verbrauches übernimmt. Nach unseren Erfahrungen ist es aber in größeren Betrieben unbedingt erforderlich, einen besonderen „Hartmetall-Ingenieur“ zu bestimmen, der möglichst selbst Dreher gewesen ist und der eine genaue Betriebskenntnis hat. Außer der fachlichen Eignung muß er die charakterliche Fähigkeit mitbringen, sich in den einzelnen Abteilungen durchzusetzen, ohne zu viele innere Schwierigkeiten hervorzurufen. Der „Hartmetall-Ingenieur“ hat weiter die Aufgabe, mit der Abteilung Arbeitsvorbereitung und der Abteilung Nachkalkulation eng zusammenzuarbeiten. Da eine Berechnung der Standzeit der Werkzeuge aus den Kennwerten der Werkstoffe bei der Kompliziertheit der spanabhebenden Vorgänge nicht mit hinreichender Sicherheit möglich ist, gehört es auch zur Aufgabe des Überwachungsingenieurs, der Kalkulation durchschnittliche Standzeitwerte zu übermitteln, die für die Akkordvorhaben unerläßlich sind.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Kelley, F. C.: Cemented Tantalum Carbide Tools. Trans. A. S. S. T. January 1932, S. 233.Google Scholar
  2. 49.
    Dawihl, W. u. J. Hinnüber: Hartmetalldrehwerkzeuge mit Sparplättchen. Werkstattstechn. Betrieb Bd. 37/22 (1943) 5. 393.Google Scholar
  3. 60.
    Lacy, M.: Schneidleistungsversuche mit in-und ausländischen Hartmetallen. Werkst. u. Betr. Bd. 83 (1950) S. 41.Google Scholar
  4. 66.
    Pahlitzsch, G.: Kühlen von Schneidwerkzeugen mit gasförmigen Kühlmitteln. Industrie-Anzeiger Essen Bd. 73 (1951) Nr. 69/70, S. 51.Google Scholar
  5. 75.
    Kienzle, O.: Die Bestimmung von Kräften und Leistungen an spanenden Werkzeugen und Werkzeugmaschinen. Z. VDI Bd. 94 (1952) S. 299.Google Scholar
  6. 76.
    Dinglinger, E.: Wirtschaftlichkeitsfragen beim Einsatz von Hartmetallwerkzeugen bei der Holzbearbeitung. Z. Holz als Roh-und Werkstoff H. 2 (1952).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • W. Dawihl
    • 1
  • E. Dinglinger
    • 2
  1. 1.Illingen/SaarDeutschland
  2. 2.Hartmetall- und DiamantwerkzeugberatungBremen-MahndorfDeutschland

Personalised recommendations