Die Werkstoffe für Färbe- und Bleichapparate
Zusammenfassung
Von entscheidender Wichtigkeit für die erfolgreiche Arbeit des Färbers und Bleichers ist neben der einwandfreien Handhabung der Ver edelungstechnik, der genauen Kenntnis des Fasergutes und dem störungsfrei arbeitenden Wasser jede Verhütung unkontrollierbarer Beeinflussung der Färbe- und Bleichvorgänge durch die Baustoffe der Arbeitsgeräte. Nur dann, wenn der Veredelungsvorgang allein von der Art des Fasergutes und der Zusammensetzung des Bades abhängt, ist der Veredler in der Lage, den vorgeschriebenen Farbton mit Sicherheit zu treffen oder eine Bleiche ohne Schaden für das Gut durchzuführen. Wird aber die Faserveredelung durch den Werkstoff des Arbeitsgerätes in irgendeiner Weise beeinflußt, so erfolgt diese immer im ungünstigen Sinne. Der Arbeitsprozeß erhält dadurch eine solche Unsicherheit, daß es dem Ausführenden trotz Aufbietung aller Sorgfalt fast unmöglich gemacht wird, die Arbeit zu einem befriedigenden Resultat zu führen.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- 1.Ristenpart, E.: Das Wasser in der Textilindustrie, 1911.Google Scholar
- 1.Heermann, P.: Enzyklopädie der Textilchemischen Technologie, Berlin 1930, S. 829;Google Scholar
- 1.Müller, H.: Bleichapparate aus Edelstahlen. Reutlinger Jb. d. Text.-Ind. 1934/35, S. 96.Google Scholar
- 1.Volz, K.: Färben und Bleichen in Gefäßen aus nichtrostendem Stahl. Z. ges. Text.-Ind. 1931, S. 285.Google Scholar
- 1.Weyrieh, P.: Schädigung pflanzlicher Faser beim Bleichen mit Chlorkalk-, lösung bei Gegenwart von Metallen. Z. ges. Text.-Ind. 1915, S. 176.Google Scholar
- 2.Volz, K.: Z. ges. Text.-Ind. 1931, S. 285.Google Scholar
- 1.Russina, H.: Z. ges. Text.-Ind. 1931, S. 392.Google Scholar
- 3.Folgner, R. und G. Schneider: Melliand Textilber. 1932, S. 477.Google Scholar