Zusammenfassung

Der Begriff der Operabilität eines Tumors ist bis zu einem gewissen Grade ein relativer. Er kann beeinflußt werden durch den Allgemeinzustand des Kranken, auch die persönliche Anschauung des Operateurs und eine ganze Reihe anderer Momente sind hierfür maßgebend. Naturgemäß ist er auch nicht für alle Zeiten feststehend: wir können heute die Grenzen der Operabilität eines Tumors viel weiter stecken, als dies früher der Fall war. Der mächtige Aufschwung, den die letzten Jahrzehnte der operativen Chirurgie gebracht haben, ist eben auch der Geschwulstbehandlung außerordentlich zugute gekommen; wir haben gelernt, in Gegenden des Körpers vorzudringen, die früher einem Eingriff unzugänglich erschienen, wir dürfen es heute wagen, ausgedehnte Körper-und Organteile zu entfernen, ohne den Gesamtorganismus erheblich zu schädigen.

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© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Hermann Simon

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