Zusammenfassung
Die Kreiselpumpe ist die Umkehrung einer Wasserturbine, und zwar hat das Laufrad in der Regel die Gestalt eines sog. „FrancisLangsamläufers“. Bei Betrachtung der Wasserbewegung hat man also, wie bei der Turbine, zwischen absoluten Geschwindigkeiten (die der äußere Beobachter bei einem durchsichtigen Gehäuse erkennen würde) und Relativgeschwindigkeiten (die nur ein mit dem Laufrad fahrender Beobachter sehen würde) zu unterscheiden. Setzt man den regelrechten Betrieb voraus, so strömt das Wasser mit der absoluten Geschwindigkeit co aus dem Saugrohr axial in das Laufrad ein, welches hier den Durchmesser D0 besitzt, wie Abb. 7 zeigt1). Bei der Einströmung findet zunächst eine Ablenkung des Wasserstromes aus der axialen in die radiale Richtung statt und die absolute Eintrittsgeschwindigkeit in den mit Schaufeln besetzten Laufradteil beträgt c1. Da sich nun das Laufrad hier mit der Umfangsgeschwindigkeit u 1 dreht, ist beim Eintritt die absolute Geschwindigkeit c1 in zwei Komponenten zu zerlegen, deren eine u1 ist und deren andere die relative Eintrittsgeschwindigkeit w1 sein muß, mit der das Wasser in das sich bewegende Schaufelrad einströmt.