Die Schnittgeschwindigkeit wählte man bisher nach Erfahrungswerten, die für die verschiedenen Werkstoffe, Werkzeuge und Arbeitsverfahren durch ihre Grenzwerte festgelegt waren (S. 8). Man wußte zwar, daß die Schnittgeschwindigkeit vor allem vom Spanquerschnitt abhing. Doch fehlte das genaue Gesetz über diese Abhängigkeit. Durch zahlreiche Versuche hat der A.W.F. für verschiedene Spanquerschnitte die Schnittgeschwindigkeiten ermittelt, die ein Schnellstahlwerkzeug mit einer Normschneide nach Abb. 501 bis 503 und mit einem Wolframgehalt von 16 bis 18 vH bei einer Schnittdauer von 60 min standhält. Aus diesen Zahlenwerten hat Kronenberg1 die Gleichung für die wirtschaftliche
Schnittgeschwindigkeit ermittelt. Wie Abb. 505 zeigt, bilden die Schnittgeschwindigkeiten in einem doppeltlogarithmischen Netz Geraden, die für den gleichen Werkstoff verschiedener Festigkeiten von gleicher Richtung sind.
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