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Die ultraviolette Sonnenstrahlung

  • F. W. Paul Götz
Chapter

Zusammenfassung

Die wunderbare Methode für Helligkeitsmessungen, die wir Elster und Geitel in der lichtelektrisehen Zelle verdanken, kommt vor allem Messungen im Ultraviolett sehr zustatten. In der „Kadmiumzelle“ wird durch die Einwirkung ultravioletten Lichtes — sichtbares Licht bewirkt auf Kadmiumbelag keinen Effekt — an der Kadmiumkathode negative Elektrizität (Elektronen) abgeschieden; diese negative Elektrizität, deren Austritt durch Anlegung einer Hilfsspannung erleichtert wird, wird dann als Maß der Lichtstärke der erregenden Strahlung gemessen. Nach Kählers Vorgang wurde die Zelle elektrometrisch in der beim Zinkkugelphotometer gebräuchlichen Art angewandt: Die mit einem Wulfschen Elektrometer verbundene Zelle wurde mit Zambonisäule auf V1 = 110 Volt positiv geladen, der Photometertubus gegen Sonne gerichtet und mit einer Stoppuhr die Zeit bestimmt, in der sich das System bei Belichtung der Zelle herunter auf V2 = 90 Volt entlädt. Ein Satz von Lochblenden von 4–30 mm Öffnung — bezogen auf 6 mm — diente dazu, für alle Lichtstärken möglichst mit derselben Belichtungszeit von annähernd t = 20 Sekunden durchzukommen, soweit nicht tiefstehende oder stark geschwächte Sonne bei schon größter Blende eben doch längere Belichtung nötig machte. Isolationsverlust wurde natürlich berücksichtigt.

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© Verlag von Julius Springer Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • F. W. Paul Götz
    • 1
  1. 1.Lichtklimatisches ObservatoriumArosaSchweiz

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