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Die Sonnenscheinverhältnisse von Arosa

  • F. W. Paul Götz

Zusammenfassung

Ist auch die Dauer des Sonnenscheins keineswegs das Wesentliche des Höhenklimas, so ist sie natürlich doch die Grundlage für Strahlungs-Studien. Seit 1890 registriert auf der Meteorologischen Station ein Sonnenseheinautograph nach Campbell-Stokes, bei dem sich bekanntlich auf einem Streifen das von einer massiven Glaskugel erzeugte Bild der wandernden Sonne einbrennt. Die Arosaer Reihen könnten so zu den ältesten der Schweiz gehören; es ist überaus bedauerlich, daß die Jahre 1900–1912 je einschließlich wegen ganz unbrauchbarer Aufstellung des Heliographen, vor allem im Sommer, ausgeschieden werden müssen; das Jahr 1900, mit fälschlichem Ausfall ca. 200 Stunden wirksamen Sonnenscheins, ging leider auch noch in die große Klimatographie der Schweiz (Maubeb, Billwilleb u. Hess) ein. Auch 1913–1921 dürfte die offenbar durch eine Beschädigung des Instruments veranlaßte Änderung der Aufstellung noch nicht voll glücklich gewesen sein; dazu bestehen für diesen letzteren Zeitraum noch Lücken in der amtlichen Verarbeitung der Sonnenscheindauer von Stunde zu Stunde, die wir im folgenden — für die Bildung der Strahlungssummen als Produkt aus Dauer und Intensität — vor allem benötigen.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • F. W. Paul Götz
    • 1
  1. 1.Lichtklimatisches ObservatoriumArosaSchweiz

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