Zusammenfassung

Unter einem Rahmenträger versteht man ein Netz von nebeneinandergereihten Rechtecken, wobei man die Verbindungen der einzelnen Stäbe untereinander als steif ansieht. Wir vernachlässigen hier wieder mit Rücksicht auf die in § 20 gemachten Bemerkungen das zweite und das dritte Glied beim Castiglianoschen Satz, mit anderen Worten, wir beschränken uns wieder darauf, das Problem des möglichst wenig unstetigen Anschlusses der einzelnen Ebenen der inneren Spannungsfläche untereinander und an die äußere Belastungsfläche zu erledigen1). Wir nehmen gleiche Dimensionierung aller Stäbe an, das bedeutet also gleiche Wertung aller Unstetigkeiten. Die äußeren Kräfte bzw. Momente sollen nur an den Knotenpunkten angreifen. Die linearen Funktionen, die dann die äußere Belastungsfläche an der Umrahmung des Rahmenträgers kennzeichnen, denken wir uns durch die Werte von z an den betreffenden Knoten gegeben. (Vgl. Abb. 20, in der links und rechts durch die Indices l und r, und oben und unten durch darüber bzw. darunter gesetzte Striche angedeutet sind).

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Literatur

  1. 1.
    ) Bez. der Zulässigkeit sei auf meine im Anhang genannte Abhandlung aus den Wiener Ber., Schluß des § 2, verwiesen.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1920

Authors and Affiliations

  • Paul Funk
    • 1
    • 2
  1. 1.Deutschen UniversitätDeutschland
  2. 2.Deutschen Technischen HochschulePragTschechische Republik

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