Theoretisches
Zusammenfassung
Die über die Permeabilität der menschlichen Haut bestehenden Theorien sind teilweise schon in den einzelnen Kapiteln erwähnt worden. Will man sie generell besprechen, so erheben sich vor allem die Fragen nach der Bedeutung der Wasser- und Lipoidlöslichkeit und der durch die Schweiß- und die Talgdrüsen in die Haut gelegten Öffnungen. Von der bei toten und vor allem bei künstlichen Membranen vorhandenen Porengröße und ihrem Einfluß auf die Durchgängigkeit der Haut zu reden erübrigt sich mit Rücksicht auf die komplizierte Vielschichtigkeit der letzteren. Dementsprechend steht auch die Permeabilität in keinem direkten Verhältnis zu der Molekulargröße der durchtretenden Stoffe, obwohl es selbstverständlich erscheint, daß sie für kleinere Moleküle im allgemeinen leichter zu passieren ist, falls gewisse andere Vorbedingungen vorhanden sind. Zu ihnen sind nun unzweifelhaft die Löslichkeitsverhältnisse zu rechnen. Die Haut ist zunächst von einer mehrfachen Schicht verhornter Epithelzellen bedeckt, die als eingefettet, ja durchgefettet zu betrachten sind. Daß diese Hornschicht quellbar ist, also unter Umständen etwas Wasser aufnehmen kann, dürfte als gesichert gelten, aber ebensosehr, daß die Wasseraufnahme nur eine geringfügige ist.
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