Kompressionskältemaschinen
Zusammenfassung
Für Großkältemaschinen sind Ammoniak (NH3) und Kohlensäure (CO2) die wichtigsten Kältemittel. In Kleinkältemaschinen wird von CO2 überhaupt kein Gebrauch gemacht, während die Verwendung von NH3 fast ausschließlich auf Absorptionsmaschinen (S. 113) beschränkt ist. Die Gründe sind vorwiegend in der Lage der Dampfdruckkurve zu suchen: man vermeidet im Haushalt und Kleingewerbe gern hohe Drücke, die leicht zu Undichtigkeiten Anlaß geben. Die hohen Drücke haben zudem sehr kleine Hubvolumina der Kompressoren zur Folge, die wieder sehr kleine Ventilquerschnitte ergeben; die Toleranzen bei der Herstellung werden daher sehr eng, und die Maschinen werden im Betrieb sehr empfindlich. Bei NH3 wird wegen der großen Verdampfungswärme die in der Zeiteinheit umlaufende Menge so klein, daß die Regulierung Schwierigkeiten bereitet. Die Einschränkung in der Verwendung von Konstruktionsbaustoffen, besonders von Kupfer und Kupferlegierungen bei NH3-Maschinen wirkt sich bei den Bauweisen der kältetechnischen Apparate ungünstig aus1.
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