Rechtsmittel, Wiederaufnahme, Verfassungsbeschwerde

  • Arwed Blomeyer
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Die Zivüprozeßordnung hat es bewußt unterlassen, die den Rechtsmitteln gemeinsamen Vorschriften in einem Abschnitt zusammenzufassen1. Sie gibt eine eingehende Regelung des Berufungsverfahrens (§§ 511–544) und verweist auf diese bei der Revision (§ 566). Für die systematische Darstellung erscheint eine Hervorhebung der gemeinsamen Grundsätze angezeigt.

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Literatur

  1. 1.
    Mot. (Hahn), S. 347.Google Scholar
  2. 1.
    Doch besteht kein verfassungsmäßig gewährleistetes Recht auf ein Rechtsmittel gegen jede Entscheidung erster Instanz, BVerfG 4, 74 (94f.); 387 (411); 6, 7 (12).Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. Wengbb, Institutionen des römischen Zivüprozeßrechts (1925), S. 130, Anm. 11.Google Scholar
  4. 3.
    Vgl. C.7.62.20: „Et in maioribus et in minoribus causis appellandi facultas est.“ 4 § 20 EntlVO v. 9. 9.1915.Google Scholar
  5. 1.
    Darüber unten § 97 II.Google Scholar
  6. 2.
    Über die Einzelheiten des Verfahrens vor diesem Gericht vgl. Wieczorek zu §7 EGZPO; Keidel: Die Revision in Ziviisaehen gegen Urteile bayerischer Oberlandesgerichte, NJW 61, 2333ff.Google Scholar
  7. 3.
    Unter besonderen Voraussetzungen ist die sog. Sprungrevision gegen erstinstanzliche Urteile der Landgerichte (anstatt der Berufung) zulässig, unten § 104 II 1.Google Scholar
  8. 4.
    Oben § 81 III.Google Scholar
  9. 1.
    Zur selbständigen Anfechtung der Kostenentscheidung s. unten § 129 III 2.Google Scholar
  10. 2.
    Über die einzelnen Fälle vgl. Rosenbeeg, § 133 II b.Google Scholar
  11. 3.
    Hellwig: System, §238 I 1 b.Google Scholar
  12. 4.
    Vgl. z.B. RG 96, 8 (12).Google Scholar
  13. 5.
    Stein-Jonas-Schönke, III 1 vor §511; Goldschmedt: Prozeß als Rechtslage, §502, Anm.2656; deBooe: ZZP 55, 374ff.; Rosenbeeg, §133 II 2.Google Scholar
  14. 6.
    Vgl. Stein-Jonas-Sohönke, III 1 vor § 511 mit Rechtsprechungsbelegen für die objektive Theorie (N. 13) und die subjektive Theorie (N. 12).Google Scholar
  15. 1.
    RG 167, 213 (214f.) gegen die frühere Rspr.; OGH 4, 16 (18); BGH LM 8 zu §233 ZPO.Google Scholar
  16. 2.
    Keine Beschwerde nach § 567, weil die Entscheidung eine mündliche Verhandlung erfordert, RG Grueh. 46, 1054 (1056/7) zum entsprechenden § 273 III HGB.Google Scholar
  17. 3.
    BGH LM 1 zu § 199 AktG mit Belegen.Google Scholar
  18. 4.
    Rosenbebg, §133 II 2, Celle HannRpfl. 46, 89; Karlsruhe, ZZP 68, 89; dahingestellt in BGH LM 6 zu §99 ZPO (Kostenentscheidung nach den §§91a, 271 III).Google Scholar
  19. 5.
    RG HRR 30, 1399; BGH LM 3 zu §404 ZPO.Google Scholar
  20. 6.
    RG JW 28, 1344 (a. E.) zur Zeugnisverweigerung.Google Scholar
  21. 7.
    RG 143, 170 (1721); Warn. 35, 27; RG JW 38, 1415 (obiter).Google Scholar
  22. 8.
    RG HRR 30, 444; aus der älteren Rspr. vgl. RG 17, 416f.Google Scholar
  23. 9.
    Rosenbeeg, § 133 II 2.Google Scholar
  24. 10.
    Vgl. Göppingeb, Die Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache, S. 266/7, Anm. 1.Google Scholar
  25. 1.
    RG 110, 135 (138).Google Scholar
  26. 2.
  27. 3.
    RG Warn. 43, 33.Google Scholar
  28. 4.
    RG Warn. 08, 424: Das Urteil wäre damals noch revisibel gewesen, die Beschwerde war durch § 567 III ausgeschlossen.Google Scholar
  29. 5.
    BGH LM 13 zu § 511 ZPO gegen München NJW 57, 836; anders Göppingeb a.a.OGoogle Scholar
  30. 6.
    Sonst würde auch die Umdeutung des eingelegten Rechtsmittels in das zulässige nicht helfen.Google Scholar
  31. 7.
    Dahingestellt in RG Warn. 43, 33.Google Scholar
  32. 8.
    Hellwig: System, §237 III 1.Google Scholar
  33. 1.
    So der gesetzliche Ausdruck in den §§ 519 b, 554 a, 574, ohne eine Legaldefinition.Google Scholar
  34. 2.
    So formuliert EG 160, 204 (213).Google Scholar
  35. 3.
    Hbllwig: System, §237 Anm. 11 rechnet zur Statthaftigkeit auch die Er-wachsenheitssumme, Rosenberg, § 134 II 1 a wenigstens das Bestehen einer Beschwer.Google Scholar
  36. 4.
    RG 93, 156 (1571); JW 04, 18026.Google Scholar
  37. 5.
    Oben § 89.Google Scholar
  38. 6.
    RG 170, 346 (3491).Google Scholar
  39. 7.
    RG 161, 167 (1711) gegen die frühere Rspr.; BGH 26, 295 (297).Google Scholar
  40. 1.
    BGH 33, 169 (171).Google Scholar
  41. 2.
    BGH LM 6 zu § 511 ZPO.Google Scholar
  42. 3.
    Sicherlich ist der Kläger beschwert, wenn die Klage als unbegründet abgewiesen wurde und er die Abweisung als unzulässig erstrebt, BGH LM 8 zu § 511 ZPO.Google Scholar
  43. 4.
    RG SeuffA 79, 133; BGH 28, 349f.Google Scholar
  44. 5.
    Wieczorek, B II c 3 zu §511; Stein- Jonas-Schönke, II 2 zu §511.Google Scholar
  45. 6.
    RG 102, 217 (218); BGH 31, 358 (361).Google Scholar
  46. 7.
    Lent, JZ 53, 276; 55, 425; Zivilprozeßreeht §72 IV; Schönke: Rechtsschutzbedürfnis (1950); Schönke-Schrödeb, § 84II lc; Rosenbeeö, § 134II 2a; Baue: Zur „Beschwer“ im Rechtsmittelverfahren des Zivilprozesses, Festschrift Lent (1957), 1ff.Google Scholar
  47. 1.
    BGH LM 6 zu § 545 ZPO; schon LM 3 zu § 511 im Anschluß an die Rechtsprechung des Reichsgerichts. Zustimmend Stein-Jonas-Scoecökke, II A 2 zu §511; Ascher, MDR 53, 584f.; Nicouni, NJW 55, 615 (616/7).Google Scholar
  48. 2.
    BGH LM 3 zu §511 ZPO; ebenso LM 6 zu §545 ZPO (vollständiger in JZ 55, 423.Google Scholar
  49. 3.
    Unten §120 VII4.Google Scholar
  50. 4.
    RG Grach. 37, 1232; JW 14, 693; BGH LM 5 zu §263 ZPO (selbst wenn der Beklagte „tatsächlich anerkannt “ habe).Google Scholar
  51. 5.
    Das wird im Schrifttum übersehen, wenn gegen die Verschiedenbehandlung von Kläger und Beklagtem polemisiert wird, z.B. bei Batje a.a.O. S. 1ff.Google Scholar
  52. 6.
    RG 130, 100f.: Der mit einem von zwei Sachanträgen abgewiesene Kläger beruhigte sich mit der Abweisung, legte aber Berufung zur Erweiterung des zuerkannten Anspruchs ein; das war unzulässig.Google Scholar
  53. 7.
    RG 45, 321 f.: Der Beklagte legte gegen die Abweisung der Scheidungsklage Berufung ein, um Widerklage zu erheben; RG 123, 364 (366).Google Scholar
  54. 1.
    Im Schrifttum denkt man immer nur an diesen weniger wichtigen Fall, Baue a.a.O. S. 15f.Google Scholar
  55. 2.
    Unten § 120 IX 3.Google Scholar
  56. 3.
    Hierauf macht mich Herr Betteemann aufmerksam.Google Scholar
  57. 4.
    Ebenso RG HRR 28, 2175; DR 42, 1342; BGH LM 6 zu § 545 ZPO (obiter).Google Scholar
  58. 5.
    BGH 24, 369 (371/2); Kiel, SchlHA 49, 339; Koblenz, NJW 52, 891; Stein-Jonas-Schöneie, II B 2 zu §511; unzutreffend dagegen Batte a.a.O.Google Scholar
  59. 6.
    RG 158, 199 (202f.).Google Scholar
  60. 7.
    Oben § 63 II 2.Google Scholar
  61. 8.
    Der Klagverzicht kann nur in der mündlichen Verhandlung erklärt werden, §306.Google Scholar
  62. 9.
    Hierauf möchte Herr Bettebmann abstellen.Google Scholar
  63. 1.
    Unten § 120 X 1. Hellwig a.a.O. spricht von einer „ganz willkürlichen“ Ausnahme, welche die h. L. mache (!). Zutreffend Baue, S. 15.Google Scholar
  64. 2.
    Das Beispiel verdanke ich Herrn Bettebmann. Vgl. auch BGH LM 11 zu § 511 ZPO: Trotz Erledigungserklärung der Klägerinnen hatte das LG die Klage auf Abgabe einer Erklärung gegenüber einer Behörde als unbegründet abgewiesen. Die Beschwer bestand, aber die Erklärung gegenüber der Behörde war, wie der BGH feststellt, völlig überflüssig für die Rechtslage der Klägerinnen; daraus folgert die Entscheidung, daß das Rechtsschutzbedürfnis an der Weiterverfolgung der Hauptsache entfallen sei. Vgl. auch unten 5 a.Google Scholar
  65. 3.
    So hat die Rechtsprechung den Gesetzeswortlaut „erreicht “ ausgelegt, BAG 6, 149 (153ff.) GS.Google Scholar
  66. 1.
    BGH 26, 295 (297/8). Die Grenze ergibt der Wert des in die Rechtsmittel-instanz erwachsenen Streitgegenstands; sonst wäre die Revision im Beispielsfall auch bei einer Klage auf 3500 DM zulässig, vgl. Dfnz, NJW 62, 1225 (1227). Nicht zusammenzurechnen ist, wenn auf Leistung und hilfsweise auf Feststellung des Anspruchs geklagt wird und das Gericht nur dem Feststellungsantrag stattgibt, weil die Leistung noch nicht fällig sei, BGH LM 18 zu § 3 ZPO.Google Scholar
  67. 2.
    So die ständige Rechtsprechung zur Revision, z.B. RG 97, 85 (86f.): Der Schaden des Mannes wegen des Todes seiner Frau minderte sich durch seine Wiederverheiratung; RG 149, 31 (33f.): Der verurteilte Beklagte zahlte freiwillig, legte aber Berufung ein; BGH IM 11 zu §91a: Trotz Erledigungserklärung im Berufungsverfahren wird ein Anspruch im Revisionsverfahren mit geltend gemacht, um die Revisionssumme zu erreichen.Google Scholar
  68. 3.
    RG 160, 204 (214f.).Google Scholar
  69. 4.
    Oben § 41 III.Google Scholar
  70. 5.
    Zur Erledigung der Hauptsache vor Rechtsmitteleinlegung vgl. oben § 64 I 2.Google Scholar
  71. 1.
    RG 165, 393 (395) st.Rspr.; BGH LM 11 zu §91 a ZPO.Google Scholar
  72. 2.
    RG 168, 355–361 (GS); die frühere Rechtsprechung hatte gewechselt; BGH 1, 29ff.Google Scholar
  73. 3.
    BGH LM 2 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  74. 4.
    Hierüber unten § 104 n 2 c.Google Scholar
  75. 5.
    OGH 3, 103 (105); BGH LM 4 zu §554 ZPO.Google Scholar
  76. 6.
    BGH 1, 369 (3801).Google Scholar
  77. 7.
    § 71 Ziff. 1 (Ansprüche gegen den Fiskus nach Beamtenrecht) entfällt, weil hierfür nunmehr der Verwaltungsrechtsweg gegeben ist, § 126 Beamtenrechts-rahmenG. § 71 III GVG (landesgesetzlich angeordnete ausschließliche Zuständigkeit des Landgerichts) hat kaum noch Bedeutung, Bettermaïœ, JZ 62, 167 f.Google Scholar
  78. 1.
    RG 140, 415 (418); 156, 3031; 164, 341 (345); OGH 3, 103 (105f.); BGH 1, 369 (380); 36, 162 (164–166) zur Anschlußrevision.Google Scholar
  79. 2.
    RG 161,199 (201,203). Wurde nur wegen der Kraftverkehrshaftung verurteilt, so ist die Revision des Beklagten unzulässig, BGH 35, 99 (101 f.), vgl. ebd. 302 (3051).Google Scholar
  80. 3.
    Dazu vgl. unten § 102 II 1.Google Scholar
  81. 4.
    So der Fall Bamberg, NJW 63, 55 mit BGH NJW 62, 291; abweichend W. Schmidt, NJW 63, 21 f.Google Scholar
  82. 5.
    Dazu oben § 40 III 1.Google Scholar
  83. 6.
    RG 164, 341 (345).Google Scholar
  84. 7.
    RG 164, 341 (348).Google Scholar
  85. 1.
    RG JW 29, 441 (442); Stein-Jonas-Schönke, II 2 zu §569.Google Scholar
  86. 2.
    Vgl. unten § 103 16, § 104 II 5.Google Scholar
  87. 3.
    RG 152, 316 (3181).Google Scholar
  88. 4.
    RG 158, 1 (2) zur Berufung.Google Scholar
  89. 5.
    Vgl. oben § 5 VIII 1, § 35 a. E.; RG 29, 371 (372f.) (grundlegend); 95, 268 (270); Stuttgart, NJW 54, 515; Luke: Arch.öffentl.R 84, 185 (191–193).Google Scholar
  90. 6.
    Vgl. z.B. BGH 10, 350 (354) zur Revision.Google Scholar
  91. 7.
    BGH 4, 58 (60).Google Scholar
  92. 1.
    Stein-Jonas-Sghönke, IV 5 zu §567; Wieczorek, A I zu §514; Rosenberg, § 145 I 4 c.Google Scholar
  93. 2.
    Zuletzt BaumgIrtel, Wesen und Begriff der Prozeßhandlung (1957), S. 167 ff., 206ff., 271 mit Anm. 529.Google Scholar
  94. 8.
    Durch Schriftsatz oder in der mündlichen Verhandlung.Google Scholar
  95. 4.
    BGH 2, 112 (114) im Anschluß an die Rspr. des Reichsgerichts.Google Scholar
  96. 5.
    BGH LM 6 zu § 514 ZPO mit Nachw.Google Scholar
  97. 1.
    RG 105, 351 (3551); Stuttgart HEZ 1, 182; ebenso BGH 20, 198 (205) mit Anm. von Johaiotsen, LM7 zu §515 ZPO.Google Scholar
  98. 2.
    RG SeuffA 78, 213; Warn. 37, 83.Google Scholar
  99. 3.
    Vgl. RG 150, 392 (395f.); Nürnberg, BayJMBl. 51, 207.Google Scholar
  100. 4.
    BGH LM 11 zu § 519b ZPO: Kein Antrag des Gegners (wie nach § 515 III) erforderlich.Google Scholar
  101. 5.
    Verzichten beide Parteien gegenüber dem Gericht oder hat nur der Verzichtende ein Rechtsmittelrecht, so wird das Urteil rechtskräftig.Google Scholar
  102. 6.
    RG 105, 351 (353f.); Warn. 38, 113; BGH 2, 112 (114); 4, 314 (320); Stein-Jonas-Schöne:e, II la zu § 514. Gegen die Zulässigkeit Wieczobek, B III a zu § 514, gegen ihn BaumgIbtel, S. 167.Google Scholar
  103. 7.
    RG JW 25, 1372. Zweifelnd BGH 4, 314 (320): „Erklärung, eine Prozeß-handlung nicht vornehmen zu wollen“; dagegen BaumgIbtel, S. 167, Anm. 157.Google Scholar
  104. 8.
    RG 161, 350 (358/9).Google Scholar
  105. 9.
    RG 150, 392 (395).Google Scholar
  106. 10.
    BGH ZZP 66, 148 (=LM 3 zu § 514 ZPO): Der Mann hatte im Scheidungs-prozeß die Frau zum Rechtsmittelverzicht bewogen, wen die Scheidung Bewährungsprobe für die Erau sein solle, er hatte aber von vornherein eine andere heiraten wollen.Google Scholar
  107. 11.
    Insoweit herrscht Üereinstimmung, vgl. z.B. Rosenbebg, § 134 II 3 b.Google Scholar
  108. 12.
    BGH NJW 51, 275; 2, 112 (114); eingehend in 28, 45 (48ff.) zur Ehescheidung; Rosenbebg a.a.O.; Scoœeedebmaib: Prozeßvereinbarungen, S. 68ff., 77f. Über die früheren Meinungen vgl. Oebtmann, ZZP 45, 389 ff.Google Scholar
  109. 1.
    RG 102, 217 (221 f. mit Naehw.); 104, 133 (135), ebenso BGH NJW 51, 275.Google Scholar
  110. 2.
    RG Warn. 42, 22 (die Entscheidung ist im übrigen bedenklich, weil sie einen einseitigen Rechtsmittelverzieht durch Erklärung gegenüber dem Gegner unter den Anwaltszwang stellen will).Google Scholar
  111. 3.
    BGH 28, 45 (52).Google Scholar
  112. 4.
    BGH LM 1 zu § 515 ZPO 2 zu § 567 ZPO (zu § 515 III).Google Scholar
  113. 5.
    RG 134, 130 (132).Google Scholar
  114. 6.
    Später nicht, RG HRR 35, 1426.Google Scholar
  115. 7.
    Die Zurücknahme der Beschwerde ist bis zur Beschwerdeentscheidung ohne Zustimmung des Gegners zulässig, RG SeuffA 89, 153.Google Scholar
  116. 8.
    Eingehend RG 85, 83 (86–88).Google Scholar
  117. 1.
    RG 150, 392 (396); 153, 65 (68f.); Kiel JR 48, 78.Google Scholar
  118. 2.
    BGH NJW 54, 676 gegen die frühere Rspr., mit Anm. von Johannsen, LM 4 zu §515 ZPO.Google Scholar
  119. 3.
    BGH 33, 73 (74f.) mit Anm. von Johannsek, LM 12 zu § 515 ZPO.Google Scholar
  120. 4.
    BGH LM 10 zu § 515 ZPO.Google Scholar
  121. 5.
    KG JR 52, 246 (247); Oldenburg, NdsRpfl. 54, 130; aber beste., vgl. oben § 88 I 2 b.Google Scholar
  122. 6.
    RG 158, 53 (54ff.) GZS; 161, 350 (357).Google Scholar
  123. 7.
    Vgl. RG 153, 348f., unten § 100 I.Google Scholar
  124. 8.
    Auch die Kosten eines zulässigen unselbständigen Anschlußrechtsmittels des Gegners, BGH 4, 229 (232–244) GZS.Google Scholar
  125. 9.
    München HRR 30, 2109.Google Scholar
  126. 10.
    RG 123, 84 (85f.); 159, 186 (190); Koblenz HEZ 1, 315; BGH 20, 198 (205). Über Prozeßverträge vgl. allgemein oben § 30 VIII, über den Klagrücknahmeantrag §63 IV.Google Scholar
  127. 1.
    Frankfurt, JW 26, 1036; München, HER 38, 835; Nürnberg, BayJMBL 56, 105; Schleswig, SchlHAnz 57, 158; Hamburg, NJW 60, 2151; Bremen, ZZP 75, 370; Stein-Jonas-Schönke, VI 4 zu §91a; II 2 b zu §99; Donau, NJW 55, 197. Dagegen Göppingeb, Die Erledigung des Rechtsstreits in der Hauptsache, 1958, 299ff.; Habscheid, NJW 60, 2132ff.Google Scholar
  128. 2.
    Nürnberg a.a.O.Google Scholar
  129. 3.
    Erankfurt a.a.O.Google Scholar
  130. 4.
    Ein Anerkenntnis im Urkundenprozeß unter Vorbehalt der Rechte mit der Wirkung nach § 93 ist nicht zulässig, Stein-Jonas-Schönke, 11 zu § 307 mit N.5; I 2 zu §599.Google Scholar
  131. 5.
    Um das zu vermeiden, mutet ihm Göppingeb (S.301, Anm.9) zu, das Rechtsmittel aufrechtzuerhalten, damit der Gegner die Kosten nach § 97 II auferlegt erhalte. Aber die Aufrechterhaltung wider besseres Wissen, welche das Gericht zur Rechtsmittelentscheidung zwingt, ist alles andere als rechtsschutzwürdig.Google Scholar
  132. 6.
    Wenn man freilich, wie Habscheid, gegen die Analogie anführt, das Gesetz erwähne die Erledigung des Rechtsmittels nicht und durch das Interesse des Beklagten werde „doch ein Antrag, den die ZPO nicht erwähnt, nicht zulässig“, so ist überhaupt keine Analogie möglich. Habscheid läßt es tatsächlich bei der Rechtsmittelrücknahme mit der Kostenfolge bewenden (!).Google Scholar
  133. 1.
    Btjüh-Jonas-Schöhkb, II zu § 573.Google Scholar
  134. 2.
    BGH 33, 169 (1701).Google Scholar
  135. 3.
    BGH 36, 316 (319f.).Google Scholar
  136. 1.
    BGH 16, 394 (3951).Google Scholar
  137. 2.
    RG 70, 158 (1591); 80, 164 (167).Google Scholar
  138. 3.
    RG 161, 167 (171/2).Google Scholar
  139. 4.
    Ebenso Stein-Jonas-Schönke, I 2 zu §536; Wieczorek, A II b zu §536; auch Rosenbebg, §138 I 2 b, der aber §104 II 7a.E. BGH 16, 394 zustimmt.Google Scholar
  140. 5.
    Böttichee: Reformatio in peius und Prozeßurteil, ZZP 65, 464ff. gegen die frühere Lehre; ebenso aber im Ergebnis schon Bahr, Mat. zur CPO (Hahn) 716, und Wach, Gruch. 37, 465 (479). Bötticheb folgen R. Fischer zu BGH LM 5 zu §563 ZPO; Rosenberg, §138 I 2 b, und jetzt BGH 23, 36 (50): „ist unbestritten“. Anders noch RG 70, 179 (184) und heute Stein-Jonas-Schönke, I 2 zu §536.Google Scholar
  141. 1.
    BGH LM 2 zu § 565 III ZPO.Google Scholar
  142. 2.
    Über die Zulässigkeit eines solchen Antrags s. oben § 97 II 1 bei N. 4.Google Scholar
  143. 3.
    Fischer a.a.O.; Stein-Jonas-Schönke, I 1 zu §540. Wieczorek, B II, e 1 zu § 536, trennt die Fragen nicht.Google Scholar
  144. 4.
    BGH 27, 15 (28). Hierauf legt Bettermann, Die Zurückverweisung durch das Berufungsgericht im Verwaltungs- und Zivilprozeß, DVB1 61, 65 (72f.), entscheidendes Gewicht.Google Scholar
  145. 5.
    Bettermann a.a.O. S. 72 unter b.Google Scholar
  146. 6.
    Diese Möglichkeit entfällt im Revisionsverfahren, unten § 104 V.Google Scholar
  147. 7.
    Bettermann a.a.O. unter 1 pr.Google Scholar
  148. 1.
    Protokolle der Kommission, Bd. 2 (1869), S. 1528.Google Scholar
  149. 2.
    Vgl. Mot. zur CPO (Hahn), S. 359, und die Diskussion, S. 716f.; ebenso das gesamte ältere Schrifttum, Gaupp, 2. Aufl., 4 zu §498; Seutfert, 6. Aufl., 1b zu §498; Wilmowsky-Levy, 7. Aufl., 1895, 1 zu §498; Stegemann, ZZP 18, 523 (524).Google Scholar
  150. 3.
    RG 22, 3 (7); 40, 268 (271) (Rechtsweg); RG 44, 366 (367f.) reformierte sogar sachlich; Wach, Gruch. 37, 465ff. (1893) stimmte temperamentvoll zu. 4RG 143, 130 (134); Frankfurt JW 24, 62; CeUe JW 26, 288.Google Scholar
  151. 5.
    So schon RG 22, 391 (393); RG 58, 248 (256) u. ö.Google Scholar
  152. 6.
    RG 145, 131 (133); 151, 45 (47); ebenso zum Wiederaufnahmeverfahren Celle NdsRpfl. 53, 6. — Unbeweisend sind dagegen die von Wieczobek, B II b 5 zu § 536 genannten Entscheidungen RG 24, 36 (38) (ProzeßabWeisung in allen Instanzen), RG 58, 57 (60) und 145, 137 (143) (nicht in peius).Google Scholar
  153. 7.
    Stein-Jonas-Schönke, II 2 zu § 536; Hellwig, System, § 238 IV 1; Rosenberg, §138 I 2 b; Böttichee a.a.O. 467/8.Google Scholar
  154. 8.
    Daß bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung noch Anschlußberufung zulässig ist, besagt nichts dagegen, weil jedenfalls zur Zeit der Rechtsmittelentscheidung der nicht angefochtene Teil des Urteils rechtskräftig wird (unten § 100 I 1).Google Scholar
  155. 1.
    KG 58, 248 (255).Google Scholar
  156. 2.
    RG 58, 258 (2551).Google Scholar
  157. 3.
    RG JW 16, 496; LZ 26, 331.Google Scholar
  158. 4.
    RG 58, 248 (256); wörtlich gleichlautend RG JW 16, 496 und LZ 26, 331; vgl. auch BGH NJW 61, 1813 (1814). Wieczobek, B II b 8 zu § 536, hält die Aufhebung für bedenklich, ohne auf die Beschränkung einzugehen.Google Scholar
  159. 5.
    Unten § 120 VIII 1 a.Google Scholar
  160. 6.
    Oben § 84 II.Google Scholar
  161. 7.
    Oben § 85 II 1 a.Google Scholar
  162. 1.
    RG 57, 268 (269f.); BGH LM 4 zu §302 ZPO.Google Scholar
  163. 2.
    RG 92, 318 (321); 144, 116 (118); BGH LM 4 zu § 302 ZPO zum unzulässigen Vorbehaltsurteil; BGH LM 5 zu § 540 ZPO zum unzulässigen Teilurteil.Google Scholar
  164. 3.
    Zum Antragserfordernis vgl. Wieczoeek, A II a 1 zu § 525. Aufsehlußreieh BGH ZZP 67, 302 (306), soweit nicht abgedr. in LM4 zu §302: Der Beklagte legte erst gegen das unzulässige Vorbehaltsurteil nach § 302 und dann auch gegen das Schlußurteil Berufung ein. Das Berufungsgericht entschied nur auf die erste Berufung, prüfte dabei aber die im Urteil vorbehaltene Aufrechnung und erklärte das Vorbehaltsurteil für vorbehaltslos. Der BGH legt den Zurückweisungsantrag des Klägers zur Berufung gegen das Schlußurteil als Anschlußberufung zum Vorbehaltsurteil aus, so daß sein Sachantrag vorlag.Google Scholar
  165. 4.
    BGH LM 4 zu § 302 ZPO.Google Scholar
  166. 5.
    Vgl. BGH LM 5 zu § 540 ZPO.Google Scholar
  167. 1.
    Unten § 103 IV 2 c. Sind beide Parteien einverstanden, ist die Gesamtentscheidung stets, sogar bei zulässiger Teilentseheidung, möglich, unten § 103 II 2.Google Scholar
  168. 2.
    Mattebn, F.: Miterledigung von vorinstanzlichen Prozeßresten, JZ 60, 385ff.Google Scholar
  169. 3.
    Dem Beklagten rät Matteen zur Feststellungswiderklage, um ihn in die Klägerrolle zu bringen (!).Google Scholar
  170. 4.
    In der Revisionsinstanz ist die Klagänderung im Grundsatz ausgeschlossen, unten § 104 IV.Google Scholar
  171. 5.
    Diese Sachbehandlung steht der Aufhebung wegen behebbarer Verfahrensmängel (oben II 3) nahe.Google Scholar
  172. 6.
    Oben II 2.Google Scholar
  173. 1.
    Nicht darüber hinaus: BGH 30, 213 (216).Google Scholar
  174. 2.
    Dieser Zusammenhang hat in der früheren Rechtsprechung sogar dazu geführt, bei Revisibilität des präjudiziellen nichtvermögensrechtlichen Anspruchs die Revision auch wegen des abhängigen vermögensrechtlichen — nicht revisiblen — Anspruchs zuzulassen, unten § 104 II 2 b.Google Scholar
  175. 3.
    RG 171, 129 (131); BGH 30, 213 (215); LM8 zu § 537 ZPO.Google Scholar
  176. 4.
    BGH LM 14 zu § 16 UWG; 8 zu § 537 ZPO; auch BGH 30, 213 (216).Google Scholar
  177. 5.
    Oben § 89 Y 2. Schwab, NJW 59, 1824 (1827), bezweifelt die Rechtskraftwirkung.Google Scholar
  178. 1.
    Oben § 89 V 4 c.Google Scholar
  179. 2.
    RG JW 26, 2539; HRR 36, 219; BGH 30, 213 (215).Google Scholar
  180. 8.
    Ablehnend gegenüber dem Vorgriff auch Schwab a.a.O. 1825.Google Scholar
  181. 4.
    BGH 21, 13 (16) zur bedingten Widerklage; vgl. auch RG 46, 424 (428); 58, 248 (255f.). Die hierin liegende reformatio in peius wird durch das höhere Interesse des Rechtsmittelklägers am Hauptantrag gerechtfertigt, BGH a.a.O.Google Scholar
  182. 1.
    BGH LM 8 zu § 537 ZPO.Google Scholar
  183. 2.
    BGH a.a.O. Wird ein vorgreifendes Berufungsurteil mit der Revision angefochten, so erwächst der ganze Streitgegenstand in die Revisionsinstanz, BGH LM 14 zu § 559 ZPO (Revisionsstreitwert).Google Scholar
  184. 3.
    BGH LM 8 zu § 537.Google Scholar
  185. 4.
    Schwab a.a.O. S. 1824ff.Google Scholar
  186. 5.
    Mattebn a.a.O. S. 386ff.Google Scholar
  187. 6.
    Matteen a.a.O. S. 390.Google Scholar
  188. 7.
    H. Fenn, Die Anschlußbeschwerde im Zivilprozeß und im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (1961).Google Scholar
  189. 8.
    RG 144, 116 (118).Google Scholar
  190. 9.
    Stein-Jonas-Schönke, I pr. zu § 521.Google Scholar
  191. 1.
    München, ZZP 55, 427; Stuttgart, MDR 56, 235; Karlsruhe, MDR 54, 683; Nürnberg, JZ 59, 711; Stein-Jonas-Schönke, II zu §573; Rosenbebg, §145 I4a; aber dagegen viele ältere Entscheidungen. In der freiwilligen Gerichtsbarkeit anders BGH 19, 196 (199ff.) (st. Rspr.). Jetzt hat Fenn in seinem Buch den überzeugenden Beweis für die allgemeine Zulässigkeit der Anschlußbeschwerde geführt; zustimmend auch Bötticher, Arch. civ. Prax. 162, 174ff.Google Scholar
  192. 2.
    Mot. (Hahn) S. 354.Google Scholar
  193. 3.
    RG 159, 293 (294f.); BGH 16, 71 (74).Google Scholar
  194. 4.
    RG 110, 231 (233); 153, 348/9 zur Anschlußberufung; vgl. BGH LM 4 zu § 556 ZPO: Umdeutung der mangels Revisionssumme unzulässigen Revision in eine unselbständige Anschließung. Zu eng Frankfurt, ZZP 73, 296 (298), das eine Bezugnahme verlangt.Google Scholar
  195. 1.
    RG 148, 131 (134); 156, 291 (294); BGH LM 3 zu § 522a ZPO (Syllabus). Über den erweiterten Teil darf (naturgemäß) noch nicht rechtskräftig entschieden sein, sonst ist die Anschließung unzulässig, BGH LM 10 zu § 521 ZPO.Google Scholar
  196. 2.
    RG 156, 240 (242).Google Scholar
  197. 3.
    RG 168, 284 (285).Google Scholar
  198. 4.
    RG 156, S.242; Hamburg, JZ 51, 336; Nürnberg, NJW 54, 1687.Google Scholar
  199. 5.
    BGH MDR 58, 491/2 (Anschlußberufung) ; LM 12 zu § 561 ZPO (Anschluß-revision).Google Scholar
  200. 6.
    RG 170, 18–22 (GZS); BGH LM 8 zu § 522a ZPO; dabei ist zu beachten, daß das Berufungsurteil eines Oberlandesgerichts noch auf Revision aufgehoben und das Berufungsverfahren auf die Zurückverweisung fortgesetzt werden kann, so daß auch dann noch die Anschlußberufung möglich ist, RG 12, 408 (410) ; 110, 231 ff. ; BGH MDR 63, 205/6.Google Scholar
  201. 7.
    Rosbnbeeg, § 145 I 4 a.Google Scholar
  202. 8.
    RG 38, 430 (432), gebilligt in RG 153, S. 349.Google Scholar
  203. 9.
    RG 153, 348f.Google Scholar
  204. 10.
    Unverzichtbare Voraussetzung, RG 171, 129 (131).Google Scholar
  205. 11.
    RG 156, 291 (295) zur Anschlußberufung durch Klagerweiterungsschriftsatz des Berufungsbeklagten.Google Scholar
  206. 12.
    Eingehend begründet in RG 170, 18–22 (GZS); BGH LM 2 zu § 522a ZPO deutet die verspätete Begründung in eine zulässige neue Anschließung um.Google Scholar
  207. 13.
    RG HRR 36, 299; BGH LM 7 zu §556 ZPO.Google Scholar
  208. 1.
    RG 156, 240 (2431).Google Scholar
  209. 2.
    BG 148, S. 136.Google Scholar
  210. 3.
    Die Frage wird in der Lehre vom Streitgegenstand nicht behandelt.Google Scholar
  211. 4.
    Darüber oben § 39 II.Google Scholar
  212. 1.
    RG 125, 68 (71 f.) zur Verwerfung der Revision; oben § 29 II. Kaum haltbar Düsseldorf JMB1 NRW 51, 172, das eine Berichtigung trotz Mängeln in der Willensbildung zuläßt, wenn eine Fristverlängerung übersehen wurde (oben § 87 II 1 a).Google Scholar
  213. 2.
    Über Ausnahmen vgl. oben § 99 III.Google Scholar
  214. 1.
    Keine Entscheidung des Revisionsgerichts in der Sache, wenn es die Bevision gegen die Verwerfung der Berufung als unbegründet zurückweist, wohl aber bei Zurückweisung der Revision gegen die Abweisung der Klage als unzulässig.Google Scholar
  215. 2.
    Jaueenig: Das fehlerhafte Zivilurteil, S. 106ff.Google Scholar
  216. 3.
    Darüber unten § 102 12.Google Scholar
  217. 4.
    Vgl. oben § 89 III 4.Google Scholar
  218. 5.
    RG 130, 297 (300f.) mit 123, 141 (142) zur Interventionswirkung; BGH 7, 174 (182–184).Google Scholar
  219. 1.
    Darüber unten § 104 III 1.Google Scholar
  220. 2.
    Darüber unten § 103 IV 2.Google Scholar
  221. 3.
    Darüber unten § 104 III 1 b.Google Scholar
  222. 4.
    Darüber unten § 104 VI 3.Google Scholar
  223. 5.
    Darüber unten § 103 IV 2.Google Scholar
  224. 1.
    Babei ist vorausgesetzt, daß die Bechtsmittelentscheidung nicht selbst wieder angefochten wird.Google Scholar
  225. 2.
    Vgl. Jauerhig, Das fehlerhafte Zivilurteil, S. 100.Google Scholar
  226. 3.
    So schon das gemeine Becht, Wetzell, § 56 bei N. 99. Ist die als unzulässig abgewiesene Klage zulässig, aber unbegründet, so empfiehlt man die Zurückweisung des Rechtsmittels „mit der Maßgabe, daß die Klage als unbegründet abgewiesen wird“, im Tenor, vgl. BGH 23, 36 (37); notwendig ist es nicht.Google Scholar
  227. 4.
    Hierauf weist Bötticher, Arch. civ. Prax. 158, 268 gegenüber Jaueenig, Das fehlerhafte Zivilurteil, 1958, S. 108, hin.Google Scholar
  228. 1.
    Eine ausführliche Aufhebung verlangt Jauernig a.a.O. S. 108 mit N. 35, 110(?).Google Scholar
  229. 2.
    Im einzelnen vgl. unten § 103 IV 2.Google Scholar
  230. 3.
    Im einzelnen vgl. unten § 104 VI 3.Google Scholar
  231. 4.
    Rosenberg, § 87 II 2 a, weist darauf hin, daß „auch das erfolgreiche Rechtsmittel konstitutiv wirkt“; anders Wieczorek, C I b 4 zu § 253: „Den Gedanken der Gestaltung in den Rechtsmittelzug hineinzutragen ist verfehlt“ (?).Google Scholar
  232. 5.
    Jauernig a.a.O. S. 105 hält das aufgehobene Urteil sogar für ein Mchturteil („ein rechtliches Mchts“); dagegen Bötticher a.a.O. S. 268: Wirkungsloses Urteil.Google Scholar
  233. 6.
    Götz, H.: Urteilsmängel und innerprozessuale Bindungswirkung, Diss. Frankfurt, 1956, S. 16–18.Google Scholar
  234. 7.
    RG 7, 421 (427) (VZS); 17, 358 (361); BGH 18, 107f.Google Scholar
  235. 1.
    RG 94, 11 (14). Zur Tatsachenwürdigung RG Warn. 26, 179; HRR 29, 450; JW 37, 2467 (Syllabus), zur abweichenden Testamentsauslegung RG JW 28, 907 a.E.Google Scholar
  236. 2.
    Im einzelnen s. unten § 104 VII 3.Google Scholar
  237. 3.
    Vgl. statt aller Rosenberg, § 143 III 1b. Zudem bangt die Bindung davon ab, daß die spätere Sachermittlung sie nicht mit einem neuen Sachverhalt überholt I Vgl. unten § 104 VII 3 a.Google Scholar
  238. 4.
    Dies betont Bötticher, MDR 61, 805 (807 Anm. 3 a.E.).Google Scholar
  239. 5.
    RG Warn. 14,344; HRR 35,205; BGH 25, 200 (203); Rosenberg, § 138 III 3; Schröder: Die Bindung an aufhebende Entscheidungen im Zivil- und Straf -prozeß, Festschrift Mkisch, S. 206 (209 mit Anm. 9).Google Scholar
  240. 6.
    Schönke: Die Bindung des Berufungsgerichts an das Urteil des Revisionsgerichts gemäß §565 II, Prozeßrechtl. Abhdl. 8 (1934), S.34ff.; ZZP 58, 380ff.Google Scholar
  241. 7.
    Götz: Urteilsmängel und innerprozessuale Bindung, Diss. Frankfurt (1956), S. 31 ff.; JZ 59, 681 ff. (682f.); Schiedermair, JZ 58, 277f.Google Scholar
  242. 1.
    Auch das Revisionsgericht klärt die Verwerfung des Einspruchs nach der tatsächlichen Seite auf. Und für den Fall der Zurückverweisung wegen eines wesentlichen Verfahrensmangels (§ 539) kann sich Götz (S. 33) nur mit der Behauptung retten, der Gesetzgeber habe „ganz bewußt“ § 565 II nicht auf das Berufungsverfahren ausgedehnt. Davon steht in den Materialien nicht das geringste.Google Scholar
  243. 2.
    Zutreffend Bötticher a. a. O., die Bindung des Untergerichts an das Revisionsurteil bestehe nur infolge § 565 II.Google Scholar
  244. 3.
    Zur Bindung des Eevisionsgerichts RG 94, 11 (13); 100, 55 (60); 149, 157 (1631); BGH 25, 200 (204); Rosenberg, § 143 III 1b; Schröder, S.214f.; a. A. Bettermann, DVB1 55, 22ff. Zur Bindung des Berufungsgerichts RG HRR 35, 205, zur Bindung des Beschwerdegerichts Schröder, S. 215f.Google Scholar
  245. 4.
    Vgl. RG 149, 157 (163/4).Google Scholar
  246. 5.
    Ben Vertrauensschutz stützt BVerwG 9, 117 (118f.) auf das Rechtsstaatsprinzip (Art. 20, 28 I GG) als „ungeschriebenen, durch ständigen Gerichtsgebrauch anerkannten Grundsatz des Verfahrensrechts“; vgl. auch BVerfG 4, 1 (5).Google Scholar
  247. 6.
    RG 58, 286 (288/9), 149, 157 (163) wenden §318 unmittelbar an; RG 124, S. 324 bemerkt, in der ersten Entscheidung sei nur „nebenher“ auf § 318 verwiesen; das gilt auch für die zweite, vgl. BGH 3, S. 325.Google Scholar
  248. 7.
    Bötticher a.a.O. Anm. 3.Google Scholar
  249. 8.
    Bötticher, S. 807 ff.Google Scholar
  250. 9.
    BGH 21, 142 (144f., obiter); 25, 200 (204f.); zust. Schröder, S. 215; Rosenberg a.a.O. Ebenso für die freiwillige Gerichtsbarkeit BGH 15, 122 (124f.) mit abl. Anm. von Bettermann, NJW 55, 262.Google Scholar
  251. 1.
    BGH 25, S. 204.Google Scholar
  252. 2.
    Zutreffend Bettermann a.a.O., die (für das Gericht) unvermeidbare Rechtsverletzung bleibe dennoch eine Rechtsverletzung. Der BGH ist im übrigen schon früh von der subjektiven Auffassung abgegangen, vgl. BGH 2, 324 (327) gegen die ältere Rspr. des RG.Google Scholar
  253. 3.
    Hier ist der von Bötticher a.a.O. S. 807 betonte Gesichtspunkt ausschlaggebend.Google Scholar
  254. 4.
    Sicher nicht immer: Geht die erste Instanz von einer übertriebenen Substantiierungspflicht aus, so daß umfangreiche Beweisaufnahmen unterbleiben, vgl. BGH LM 6 zu § 539 ZPO, so fällt die Aufhebung nach § 539 nicht in die bekannten Zwischenurteilskategorien. Wird die negative Feststellungsklage bezüglich einer nach Grund und Höhe streitigen Forderung ohne Eingehen auf die Höhe abgewiesen und das Urteil deshalb (nach § 539) aufgehoben, wie im Fall BGH 31, 358, so käme dies auf ein „Grundurteil“ des Berufungsgerichts hinaus. Aber so weit reicht die Bindung des Untergerichts nicht, BGH a.a.O.Google Scholar
  255. 1.
    Wertbereehnung nach den §§3–9, § 511a II; der Wert ist glaubhaft zu machen, § 511a III.Google Scholar
  256. 2.
    Die Vorschrift ist nicht verfassungswidrig, BGH 24, 47 (50f.).Google Scholar
  257. 3.
    BGH LM 13 zu § 549 ZPO.Google Scholar
  258. 4.
    Nicht, wie § 571 sagt, „innerhalb“ der Berufungsfrist, BGH LM 2 zu § 517 ZPO.Google Scholar
  259. 5.
    So eingehend RG 151, 82 (83–86) GZS; BGH LM 3 zu § 518 I ZPO; Rosenbeeg, §135 III 2d, aber bestr.Google Scholar
  260. 6.
    RG und BGH a.a.O.Google Scholar
  261. 1.
    RG 144, 314–318.Google Scholar
  262. 2.
    BGH 21, 168 (170–174), ebenso auch LM37 zu §232 ZPO; anders noch BGH LM 4 zu § 518 ZPO, vgl. Johahhseh zu LM 7 zu § 518 ZPO.Google Scholar
  263. 3.
    BGH LM 3 zu § 518 II Ziff. 1 ZPO.Google Scholar
  264. 4.
    BGH a.a.O.; ebenso RG Warn. 29, 170; Wieczoeek, B IV b 2 zu §518; Rosenbekg, § 135 III 2c.Google Scholar
  265. 5.
    BGH 24, 179 (180).Google Scholar
  266. 6.
    Die Frist läuft weiter, wenn die Berufung als unzulässig eingelegt verworfen und der Beschluß auf sofortige Beschwerde vom Revisionsgericht aufgehoben wird. Will der Berufungskläger das Ergebnis seiner sofortigen Beschwerde abwarten, so muß er Fristverlängerung für die Begründung beantragen, RG 158, 195–197, BGH LM 12 zu § 519b.Google Scholar
  267. 7.
    Die Verlängerung kann z.B. notwendig werden, wenn das Urteil verspätet vollständig zu den Akten gebracht wurde (§315 II!).Google Scholar
  268. 8.
    BGH LM9 zu §518 ZPO.Google Scholar
  269. 1.
    RG DR 40, 148418; BGH LM 1 zu § 519 ZPO. Wiederholt der sachlich abgewiesene Kläger den zu unbestimmten Klagantrag in der Berufung, so wird diese dadurch nicht unzulässig, vielmehr ist die Klage als unzulässig abzuweisen, BGH ZZP 74, 224.Google Scholar
  270. 2.
    BGH 7, 170 (172) im Anschluß an das Reichsgericht; LM 31, 38 zu § 519 ZPO.Google Scholar
  271. 3.
    Etwa im Armenrechtsverfahren, BGH 7, 170 (173f.); LM 21 zu §519 ZPO. BGH LM 16 zu § 519 ZPO erklärte auch die „rein formale“ Unterschrift des Anwalts unter einer von der Partei verfaßten Begründung, die er nicht überprüft hatte, für ungenügend; aber die Begründung enthielt „weitgehend unverständliche wirre Ausführungen“, so daß schon § 519 III Ziff. 2 nicht erfüllt war, vgl. Bötticher, SAE 62, 111 zu BAG ebd. 109, es komme auf den Inhalt der Begründungsschrift an. Unterschrieben muß die Begründung aber sein, BGH NJW 62, 1724.Google Scholar
  272. 4.
    RG 145, 266 (268); 152, 316 (319f.); BGHLM5 zu §519 ZPO; vgl. auch BGH LM 11 zu § 519 ZPO („stillschweigende“ Bezugnahme des Berufungsanwalts auf sein Armenrechtsgesuch kann in Ausnahmefällen genügen).Google Scholar
  273. 5.
    Wie es hier zu einer heillosen Verwirrung kommen kann, zeigt der Fall BGH 22, 272ff.Google Scholar
  274. 1.
    Stein-Jonas- Schönke, IV 3 a zu § 519.Google Scholar
  275. 2.
    Über ihre Anfechtung vgl. unten § 104 II 4 b; § 105 V 1.Google Scholar
  276. 3.
    Oben § 87 III.Google Scholar
  277. 4.
    Hatte der Gegner selbst Berufung (nicht Anschlußberufung!) eingelegt, so kann sich der Berufungskläger dieser insoweit anschließen, als er seinen eigenen Berufungsantrag nicht mehr erweitern kann.Google Scholar
  278. 5.
    Die Anschließung ist unzulässig, wenn sie erst später bei Gericht eingeht und dieses die Verhandlung nicht wieder eröffnet, BGH LM 8 zu § 522a ZPO.Google Scholar
  279. 1.
    Mot. (Hahn) S. 355.Google Scholar
  280. 2.
    RG JW 37, 2223; BGH LM6 zu §264 ZPO; Bamberg, Bay JMBl 52, 13.Google Scholar
  281. 3.
    RG 148, 131f.; BGH 30, 213 (216f.) (obiter).Google Scholar
  282. 4.
    Sonst nicht! Die weitergehende Rspr. BGH NJW 54, 60 (mit abl. Anm. von Lent) und SehlHA 55, 22 wurde in BGH 30, 213 (219) aufgegeben.Google Scholar
  283. 5.
    BGH 8, 383 (386); 29, 337 (340); dahingestellt in BGH 30, 213 (220).Google Scholar
  284. 6.
    Mot. (Hahn) S. 1391Google Scholar
  285. 7.
    Rosenberg, § 137 III 1a.Google Scholar
  286. 8.
    RG JW 01, 7491; Warn. 27, 38 zum Geständnis.Google Scholar
  287. 1.
    Vgl. oben § 33 III.Google Scholar
  288. 2.
    RG 110, 47 (49) zum Sachverständigengutachten; Rosenbeeg, § 137 III 1 b Stehst- Jonas-Schönke, II zu § 526.Google Scholar
  289. 3.
    Nach § 512 a könnte der Fall nicht eintreten, aber § 528, 2 wird auch auf die sachliche Zuständigkeit bezogen, Stein- Jonas-Schönke, III pr. zu § 528; hier ergibt sich als einziger Fall: Das Amtsgericht entscheidet statt des Landgerichts.Google Scholar
  290. 1.
    Hierher gehört auch „bloßes Bestreuen“, BGH 12, 49 (50f.) gegen RG JW 36, 3051.Google Scholar
  291. 2.
    Noch schärfer im arbeitsgerichtlichen Verfahren § 67 Arb GG.Google Scholar
  292. 3.
    Rosenberg, § 137 III 2c.Google Scholar
  293. 4.
    BGH LM 2 und 3 zu § 272b ZPO.Google Scholar
  294. 5.
    RG 162, 282 (291).Google Scholar
  295. 6.
    Doch sind Ausnahmen möglich, vgl. BGH LM 5 zu § 550 ZPO.Google Scholar
  296. 1.
    Vgl. oben §23 III. Zur Volktreckbarerklärung aus diesem Grund vgl. § 534 II.Google Scholar
  297. 2.
    BGH LM3 zu § 14 PreisüberwachungsVO.Google Scholar
  298. 3.
    So BGH 17, 124 (126).Google Scholar
  299. 4.
    Stein- Jonas- Schönee, V 3 zu § 529, hält ein Urteil nach § 302 für zulässig, wenn sich nach Zulassung die Erforderlichkeit von Beweisaufnahmen herausstellt, „wie es nicht selten der Fall sein wird“; schlechthin für das Vorbehaltsurteil Wieczobek, B III d zu § 529.Google Scholar
  300. 5.
    BGH 17, 124 (126).Google Scholar
  301. 1.
    BGH 29, 337 (342/3) hält eine Versagung des Aufrechnungseinwands jedenfalls nur „in ganz besonders gelagerten Ausnahmefällen“ für zulässig, wenn der Kläger erst im Berufungsverfahren vom Urkundenprozeß Abstand nimmt; denn bis dahin konnte der Beklagte nicht aufrechnen.Google Scholar
  302. 2.
    Über die Bedeutung der Zurückweisung vgl. oben § 102 I 2.Google Scholar
  303. 3.
    Im arbeitsgerichtlichen Verfahren ist die Zurückverweisung wegen Verfahrensmängeln im Interesse der Verfahrensbeschleunigung ausgeschlossen, § 68 ArbGG.Google Scholar
  304. 4.
    Dies gilt für alle Prozeßurteile, also auch für solche aus anderen verfahrensrechtlichen Gründen, BGH 14, 11 (14f.) mit Belegen. Wurde umgekehrt durch ein die Zulässigkeit bejahendes Zwischenurteil nach § 275 über die prozeßhindernden Einreden entschieden und wird die Berufung zurückgewiesen, so ist das Verfahren ohne weiteres in der Vorinstanz anhängig, RG 70, 179 (183); BGH 27, 15 (27) (keine Prüfung anderer prozeßhindernder Einreden).Google Scholar
  305. 1.
    Genauer: error quoad proeessum — error quoad rem, Goldschmidt, Prozeß als Rechtslage, 500.Google Scholar
  306. 2.
    BGH 18, 107 (109) mit Belegen, 31, 358 (263).Google Scholar
  307. 3.
    Aber das ist immer erforderlich; anders Rosenberg, § 138 III 1 b β, gegen ihn Bettermann, DVerwBl 61, 65 (67).Google Scholar
  308. 4.
    Vgl. BGH 18, S. 109f.Google Scholar
  309. 5.
    RG Gruch. 67, 202 (203 a.E.); BGH LM 6 zu §539 ZPO.Google Scholar
  310. 1.
    So schon Mot. (Hahn) 360.Google Scholar
  311. 2.
    RG 93, 318 (321); 144, 116 (118); BGH LM4 zu §302 ZPO; BGH 25, 360 (368/9).Google Scholar
  312. 3.
    Vgl. BGH LM 5 zu § 540 ZPO (unter 4).Google Scholar
  313. 4.
    RG HER 39, 488; BGH LM 6 zu §539 ZPO; BGH 31, 358 (362/3): Das LG gibt der Teilschadensklage auf 2000 DM statt und weist die Widerklage auf Feststellung ab, der Beklagte schulde auch darüber hinaus keinen Ersatz; dabei geht es auf die Höhe des weiteren Schadens überhaupt nicht ein.Google Scholar
  314. 5.
    Vgl. Bettebmann, DVB1 61, 65 (72 mit Anm. 61).Google Scholar
  315. 6.
    Vgl. Stein-Jonas-Schönke, II 2 zu § 540.Google Scholar
  316. 7.
    Sonst liegt ein Verfahrensverstoß vor, der in der Revision gerügt werden kann, BGH LM 16 zu §256 ZPO; BGH 23, 36 (50/1).Google Scholar
  317. 8.
    Das Ermessen, hier nach § 540 selbst zu entscheiden, wird nicht nachgeprüft, BGH 31, 358 (365).Google Scholar
  318. 9.
    RG 158, 195 (196).Google Scholar
  319. 1.
    Vgl. G. Furtner, Das Versäumnisurteil im Rechtsmittelverfahren, JuS 62, 253 ff.Google Scholar
  320. 2.
    BGH LM 9 zu §554a ZPO; Stein- Jonas-Schönke, II, III 1 zu §542.Google Scholar
  321. 3.
    RG 50, 384 (386f.); 140, 77 (78); zweifelnd RG 159, 357 (358).Google Scholar
  322. 4.
    Vgl. oben § 54 II2 a; ebenso Rosenberg, § 139 I.Google Scholar
  323. 5.
    Auch dies nur, soweit die Sache in die Instanz erwuchs.Google Scholar
  324. 6.
    Wieczobee, Alla zu §542. Ich halte besonders dies für bedenklich!Google Scholar
  325. 7.
    RG 131, 109 (111); Stein-Jonas-Schökke, III 3 zu §542.Google Scholar
  326. 1.
    Schwinge: Grundlagen des Revisionsrechts2 (1960).Google Scholar
  327. 2.
    Das französische Kassationsverfahren kennt daneben die cassation dans le seul intérêt de la loi ohne Parteiantrag und ohne Wirkung im Verhältnis der Parteien, art. 51 L.23.7.47. Vgl. zur Revision nach der CPO aus den Mat. (Hahn) S. 509: „Der Revisionshof,…, welcher den Parteien Recht spricht und welcher Urteile, die mit dem Gesetz in Widerstreit stehen, im Parteiinteresse beseitigt“ (v. Fättstle).Google Scholar
  328. 3.
    Hieran besteht seit den Untersuchungen von Schwinge, Grundlagen des Revisionsrechts, 1936, 7ff., kein Zweifel.Google Scholar
  329. 4.
    Vgl. z.B. RG 126, 245 (249): „Auf Nachforschungen des Reichsgerichts in den Akten… darf sich der Revisionskläger nicht verlassen.“Google Scholar
  330. 1.
    Hierüber eingehend Betteemann, Die Revision wegen wesentlicher Verfahrensmängel insbesondere nach dem BVerwGG, NJW 54, 1305ff. (1309f.) im Anschluß an Schwinge, S. 211 ff.; ders. JZ 58, 235ff.Google Scholar
  331. 2.
    Vgl. M. Babing: Empfiehlt es sich, die Revision (Rechtsbeschwerde) zu den oberen Bundesgerichten einzuschränken und ihre Zulässigkeit in den einzelnen Gerichtsbarkeiten einheitlich zu regeln, Verhandlungen des 44. Deutschen Juristentags, Bd. I, 3. Teil, Heft A (1962), S. 115 mit Belegen.Google Scholar
  332. 3.
    Im einzelnen vgl. Babing a.a.O. mit Belegen.Google Scholar
  333. 4.
    Hiergegen eingehend R. Pohle, Verhandlungen des 44. deutschen Juristen-tags, Band I, 3. Teil, Heft B; Esser, JZ 62, 513ff.; beachtliche Kritik auch bei Jagusch, NJW 63, Iff.Google Scholar
  334. 5.
    Einschließlich der Vorentscheidungen dieser Gerichte, soweit sie nicht unanfechtbar sind, § 548.Google Scholar
  335. 6.
    Umgekehrt ist die Sprungrevision nicht ausgeschlossen, wenn Berufung eingelegt und zurückgenommen wurde, RG 154, 144 (146f.).Google Scholar
  336. 1.
    Eine Zulassung der Sprungrevision ist nicht möglich, § 566 a I.Google Scholar
  337. 2.
    BGH 2, 16ff. mit Angaben über die Entwicklung.Google Scholar
  338. 3.
    BGH LM 3 zu § 551 Ziff. 7 ZPO: Der Vermerk in den Entscheidungsgrtinden erbringt vollen Beweis dafür, daß die Zulassung vor Urteilsverkündung beschlossen wurde. Zu weit geht BAG AP 4 zu § 319 ZPO, wonach dann auch die Entscheidungsgründe bei Verkündung vorliegen müßten. Gegen das Urteil (aus anderen Gründen) Baumgärtel, SAE 60, 170.Google Scholar
  339. 4.
    BGH 20, 188 (190–194).Google Scholar
  340. 5.
    BGH LM 15 zu § 546 ZPO (I. ZivSen).Google Scholar
  341. 6.
    BGH 7, 62 (63f.) (III. ZivSen) hatte die Beschränkung noch allgemein angenommen.Google Scholar
  342. 7.
    BGH LM 9 zu §546 ZPO; aber BGH LM 38a ebd. verlangt, daß die Beschränkung „klar und deutlich ausgesprochen wird“.Google Scholar
  343. 8.
    Sie bleibt es, wenn sich die Rechtsfrage nach Revisionseinlegung durch Gesetzesänderung erledigt, BGH LM 29 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  344. 9.
    BGH 9, 357 (358f.); LM 27 zu §546 ZPO.Google Scholar
  345. 10.
    § 219 III BEG gewährt die Beschwerde gegen die Verweigerung der Zulassung, vgl. dazu BGH LM 28 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  346. 1.
    RG 108, 3491; BGH 2, 16 (19f.); LM 16 zu §546ZPO; 8 zu §511 ZPO unter II; LM 38 zu §546 ZPO: Bei ernster Gefahr für die Einheitlichkeit der Rechtsprechung durch mißbräuchliehe Verweigerungen müsse der Gesetzgeber, der diese Möglichkeit bedacht habe, Abhilfe schaffen. Für das Schrifttum vgl. Stbih-Jonas-Schöio:e, VI 3 c zu §546.Google Scholar
  347. 2.
    BGH 2, 396 (398ff.); BAG 1, 1721; 2, 26 (31); 3, 46 (49) (GG); BSG NJW 59, 2087. BGH 36, 56 (58) läßt die Begründung des Berufungsgerichts genügen, es weiche „möglicherweise“ von der Rechtsprechung des BGH ab, wenn „beachtliche Bedenken“ des Berufungsgerichts bestehen.Google Scholar
  348. 3.
    BGH LM 32 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  349. 4.
    BGH LM 11 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  350. 5.
    BGH 2, 396. Hier hatte das Berufungsgericht „keine Veranlassung gesehen“, zur angekündigten Klagerweiterung das Armenrecht zu bewilligen (!).Google Scholar
  351. 6.
    BAG 3, S. 49.Google Scholar
  352. 7.
    OGH 1, 296 (297).Google Scholar
  353. 8.
    Vgl. RAG 1, 11f. zum entsprechenden §72 ArbGG.Google Scholar
  354. 9.
    BGH LM 21 zu § 546 ZPO.Google Scholar
  355. 1.
    Gegen eine Verurteilung allein aus dem nichtprivilegierten Grund ist keine Revision zulässig, RG 156, 303 (304); BGH 35, 99 (100f.) mit eingehender Anm. von Johannsen in LM 11 zu §5471 Ziff. 2 ZPO, Bettebmann, JZ 62, 167 ff.Google Scholar
  356. 2.
    Anders, wenn das Berufungsgericht den einzigen Klagegrund falsch qualifizierte, etwa die Haftung der Körperschaft für den Verkehrsunfall aus Verschulden des fahrenden Beamten als Anspruch nach § 823, 847 BGB statt als Amtshaftungs-anspruch, RG a.a.O., BGH a.a.O.Google Scholar
  357. 3.
    Der Satz wurde in der Rechtsprechung für nichtvermögensrechtliche und von ihnen abhängige Vermögensansprüche entwickelt, so bei Verbindung familienrechtlicher Klagen mit Unterhaltsansprüchen, RG 46, 382 (383); JW 00, 8535; BayObLG, SeuffBl. 63, 499f.; doch ist diese Verbindung nicht mehr zulässig (noch nach österr. Recht RG 164, 287 (288f.) und DR 40, 1638). Obiter für den Satz noch BGH 35, 302 (306f.); Johannsen a.a.O.Google Scholar
  358. 4.
    Das gleiche gilt für die sofortige Beschwerde gegen die Verwerfung der Berufung durch Beschluß (unten § 105 V 1). BGH LM 4 zu § 547 I Ziff. 1 ZPO.Google Scholar
  359. 5.
    BGH LM 7 zu § 547 I Ziff. 1 ZPO.Google Scholar
  360. 6.
    RG 144, 358 (360f.).Google Scholar
  361. 7.
    Vgl. hierzu E.-W. Hanack, Der Ausgleich divergierender Entscheidungen in der oberen Gerichtsbarkeit (1962), S. 52ff., 372ff.Google Scholar
  362. 1.
    Dies ist wegen der notwendigen eingehenden Revisionsbegründung (unten 4.) erforderlich, vgl. RG 104, 402 (404f.).Google Scholar
  363. 2.
    § 517, wonach die Berufungsfrist von neuem läuft, wenn vor ihrem Ablauf ein Ergänzungsurteil (§ 321) erging, ist entsprechend anzuwenden, RG 151, 304 (306ff.), BGH LM 1, 2 zu § 517.Google Scholar
  364. 3.
    § 74 I 2 ArbGG sieht nur die einmalige Verlängerung bis zu einem Monat vor.Google Scholar
  365. 4.
    Auch hier genügt es wie bei der Berufung, wenn sich der Umfang der Revision an der Begründung klar erkennen läßt, ohne daß ein formeller Antrag gestellt wird, RG 158, 346 (347f.); BGH LM 14 zu §546.Google Scholar
  366. 5.
    RG 123, 38 f. st. Rspr. Auch die wörtliche Wiederholung der in der Revisionszulassung genannten Rechtsfrage reicht nicht aus, BGH LM 22 zu § 554.Google Scholar
  367. 6.
    RG 117, 168 (170).Google Scholar
  368. 7.
    BGH 14, 205 (209f.).Google Scholar
  369. 8.
    BGH a.a.O.Google Scholar
  370. 9.
    Eingehend BGH LM 16 zu § 554 ZPO.Google Scholar
  371. 1.
    Glaubhaftmachung genügt für den Wert des Besehwerdegegenstandes, § 546 in.Google Scholar
  372. 2.
    RG 160, 204 (212).Google Scholar
  373. 3.
    Mot. (Hahn) S. 364.Google Scholar
  374. 4.
    Mot. (Hahn) S. 367: „Dem Entwurf ist die Trennung der Rechtsfrage in zwei Gebiete ,konkrete und abstrakte Beurteilung‘ und die Ausschließung der ersteren von dem Arbitrium des höheren Richters fremd. Der Prüfung und Entscheidung des Revisionsgerichts unterliegt z.B. unbedenklich die Frage: ob bei der Subsumtion der gerichtlich festgestellten Tatsachen unter den Begriff ,Besitz‘,,eulpa usw. von dem Berufungsgericht gefehlt sei; an die in der Berufungsinstanz gerichtlich festgestellten Tatsachen ist das Revisionsgericht gebunden, nicht aber an die rechtlichen Konklusionen, welche das Berufungsgericht aus denselben gezogen hat.“Google Scholar
  375. 1.
    Dies hat W. A. Scheuerle, Reehtsanwendung (1952), und Beiträge zum Problem der Trennung von Tat- und Rechtsfrage, Arch. civ. Prax. 157, 1ff., m. E. unwiderleglich gegenüber den Zweifeln im Schrifttum dargetan; über diese vgl. Engisch, Logische Studien zur Gesetzesanwendung (1943).Google Scholar
  376. 2.
    Schwinge a.a.O. S. 123; zustimmend Bötticher, Anm. II zu BAG AP 1 zu § 23 BetrVG. Grundsätzlich dagegen Stein- Jonas-Schönke, III B 3 zu § 549; Rosenberg, § 140 III 2 a β. Google Scholar
  377. 3.
    Jesch zu BAG AP 7 zu §626 BGB; AöR 82, 162 (197–203); vgl. auch Bachof, JZ 55, 97ff.; Ule, Gedächtnisschrift Walter Jellinek, S. 309. Ebenso für die Strafzumessung schon E. Heinitz, ArehRWiPhil 28, 287 f.Google Scholar
  378. 4.
    Vgl. z.B. BGH 18, 149–168 (GZS) zum Schmerzensgeld; BGH 1, 65 (71f.) zur Sachdienlichkeit.Google Scholar
  379. 5.
    Subsumtionsfragen, die dem Berufungsgericht vorbehalten sind, werden als „tatrichterliche Eragen“ bezeichnet (vgl. z.B. BGH 10, S. 17); daß der Ausdruck inkorrekt ist, gibt man heute zu, BAG AP 1 zu § 23 BetrVG.Google Scholar
  380. 6.
    Zum Prozeßrecht vgl. unten 3.Google Scholar
  381. 1.
    RG 128, 92 (95); 160, 52 (56) zu § 138 BGB; 58, 219 (220); 86, 191 (195ff.) zu §826 BGB.Google Scholar
  382. 2.
    RG 78, 171 ff. (Zeppelinfall); 96, 96 (99f.); BGH 10, 14 (16); anders aber BGH VersR 60, 994 zur einfachen Fahrlässigkeit: „Tatfrage“.Google Scholar
  383. 3.
    So die Rechtsprechung zu §932 BGB: RG 141, 129 (131); BGH 10, 14 (16f.); OGH 3, 16 (20) zum vertraglichen Haftungsausschluß bei grober Fahrlässigkeit (aber vgl. BAG 7, 290 (301): „Rechtsfrage“). Anders anscheinend die Rechtsprechung zum Amtshaftungsregreß wegen grober Fahrlässigkeit des Beamten, RG 163, 104 (106ff.); JW 24, 1977; LZ 18, 388.Google Scholar
  384. 4.
    RG 125, 203 (206); 133, 126 (128); BGH LM 1 zu § 254 (G) BGB; 5 zu § 13 StVO.Google Scholar
  385. 5.
    RG 110, 297 (300); Warn. 25, 176 zur „Abwägung zwischen den widerstreitenden Interessen“; vgl. auch RAG 17, 62 (67f.).Google Scholar
  386. 6.
    BGH 4, 108 (111).Google Scholar
  387. 7.
    Vgl. RAG 17, 68 (71f.); BAG AP 1 zu § 23 BetrVG; 7 zu § 626 BGB; Hueck-Nipperdey, Lehrbuch des Arbeitsrechts, 6. Aufl. 1959, I S. 534.Google Scholar
  388. 8.
    Doch muß der Geltungsbereich über den Oberlandesgerichtsbezirk hinausreichen, BGH LM 15 zu § 549 mit Belegen.Google Scholar
  389. 9.
    RG 170, 233 (240); 171, 43 (48); BGH 1, 83 (85f.); 8, 55 (56); 17, 1 (3). Ebenso das Schrifttum, vgl. Rosenbebg, § 140 III 1 a.Google Scholar
  390. 10.
    BGH LM 1 zu § 133 (B) BGB (letztwillige Verfügung); 4 zu § 133 (A) BGB; 5 zu § 550 ZPO (Einzelverträge) im Anschluß an die st. Rspr. des RG. Anders bei Verstoß gegen Auslegungsgrundsätze, vgl. BGH NJW 60, 959 (960f.), soweit nicht abgedr. in BGH 32, 60.Google Scholar
  391. 11.
    RG 104, 133 (136), 168, 56 (57); BGH 4, 328 (334); LM 50 zu §549 ZPO, NJW 62, 1390.Google Scholar
  392. 1.
    RG 184, 56 (66); ebenso BGH VRS 5, 90 (Nr. 56), wo das LG voll, das OLG zu 2/3 verurteilt hatte und der BGH zu ½ teilte. Noch weiter ging RG 100, 162 (164f.) mit der Feststellung, das mitwirkende Verschulden habe zum Schaden „in gleichem Maße beigetragen“; es entsprach der Klage zu ½ statt zu ¾.Google Scholar
  393. 2.
    BGH 15, 71 (74r-79); vgl. auch BGH 13, 188 (193 vorl. Abs.). Ebenso zur „freien“ Urkundenauslegung BGH LM 2 zu § 133 (A) BGB.Google Scholar
  394. 3.
    Kritisch hierzu Philippi, Judicium 1, 103 (127f.); BVerwG 2, 184 (185) entschließt sich (ohne Begründung) zu dem lapidaren Satz: „Bei unbestimmten Rechtsbegriffen kann in der Revisionsinstanz nur nachgeprüft werden, ob die Vorinstanz den Begriff richtig ausgelegt, nicht aber ob, sie ihn im Einzelfall richtig angewendet hat.“ Hiergegen Jesch, DöV 56, 77ff., AöR 57, 200f. Aber vgl. auch Bachof, JZ 55, 97 (98f.).Google Scholar
  395. 4.
    Eine Bearbeitung von H.-E. Henke, Die Tatfrage, ist in Vorbereitung.Google Scholar
  396. 5.
    Vgl. Rosenberg, § 140 III 3: „Die Rechtsverletzung muß für die Entscheidung ursächlich sein, so daß das Urteil sonst anders ausgefallen wäre.“ Vgl. BAG AP 141 zu § 611 BGB: „Kausaler Rechtsverstoß“.Google Scholar
  397. 6.
    Vgl. auch BGH 36, 144 (154) zur Frage der Kausalität der Amtspflichtverletzung des Gerichts: Es komme nicht darauf an, wie das Gericht bei verfahrensmäßig pflichtgemäßem Verhalten entschieden hätte, sondern, wie es „richtigerweise hätte entscheiden müssen. Google Scholar
  398. 1.
    RG 57, 330f.: Der Entmündigte wurde im Verfahren auf Anfechtungsklage nicht persönlich unter Zuziehung eines Sachverständigen gehört (§§ 654f., 671 I): „Die angefochtene Entscheidung beruht auf der gerügten Gesetzesverletzung; denn es ist nicht ausgeschlossen, daß die gesetzlich vorgeschriebene Vernehmung zu einer anderen Beurteilung geführt hätte“; ebenso RG 68, 130 (133); 82, 273 (275); 136, 299 (300f.); ZZP 61, 135 f.Google Scholar
  399. 2.
    Die Voraussetzung entfällt, wenn die landesrechtliche Vorschrift einer Vorschrift des maßgeblichen Bundes-Rahmengesetzes entspricht, vgl. BGH 34, 375 (377f.).Google Scholar
  400. 3.
    § 6 EGZPO (heute gegenstandslos) ermöglichte abweichende Regelungen durch kaiserliche Verordnung.Google Scholar
  401. 4.
    Mot. (Hahn) S. 369; RG 6, 372 (374) bis 167, 274 (280); BGH 3, 342 (346); 27, 47 (49f.). Die Einzelfragen gehören in das Internationale Zivilprozeßrecht, vor allem in Fällen der Zurückverweisung durch ausländische Kollisionsnormen, vgl. Riezler, Internationales Zivilprozeßrecht und prozessuales Fremdenrecht (1949), S. 501 ff.Google Scholar
  402. 5.
    BGH 6, 147 (152/3); ebenso für § 73 ArbGG, wonach Landesrecht schlechthin revisibel ist, BAG 4, 346 (347ff.) mit zust. Anm. von Pohle in AP 1 zu § 73 ArbGG.Google Scholar
  403. 6.
    Eingehend hierzu Betteemann, Grundgesetz und Revisibilität, JZ 58, 235 ff. mit Belegen.Google Scholar
  404. 1.
    Dies ist häufig beanstandet worden; vgl. Wieczobek, A I a 2 zu §549.Google Scholar
  405. 2.
    RG 137, 324 (347f.). Auch die Verletzung der §§ 139, 286 bei Anwendung irrevisiblen Rechts ist grundsätzlich nicht nachprüfbar, es sei denn, daß die Urteilsbegründung auch nach der Auslegung, die das Berufungsgericht dem irrevisiblen Rechtssatz gibt, verfahrensmäßig zu beanstanden ist, RG 159, 33 (51 f.); BGH 3, 342 (346f.); 10, 367 (372f.).Google Scholar
  406. 3.
    BGH 10, 367 (368).Google Scholar
  407. 4.
    RG 152, 86 (90) zu irrevisiblem Landesrecht.Google Scholar
  408. 5.
    BGH LM 29 zu §549 ZPO (Landesrecht); 36, 348 (251 ff.) (ausländisches Recht).Google Scholar
  409. 6.
    BGH 24, 159 (163f.).Google Scholar
  410. 7.
    Zulässigkeit des Rechtswegs, RG 153, 1 (4); Zuständigkeit in Ehe- und Statussachen, BGH LM 18 zu §640 ZPO; Partei- und Prozeßfähigkeit, RG 86, 63 (64); ebenda 15 (16); gesetzliche Vertretung, RG 148, 225 (227); BGH 5, 240 (242); Prozeßführungsrecht, BGH 31, 279 (281 f.); Rechtsschutzbedürfnis, RG 160, 204 (208f.).Google Scholar
  411. 8.
    RG 159, 83 (84); 161, 216 (219); BGH 6, 369 (370); auch die Wiedereinsetzung im Berufungsverfahren, BGH a.a.O. und 7, 280 (283f.).Google Scholar
  412. 9.
    RG 156, 372 (376); fehlende Anschlußberufung, ebd. 291 (294f.); BGH LM 7 zu § 308 ZPO.Google Scholar
  413. 10.
    RG 94, 11 (13); JW 34, 1783.Google Scholar
  414. 11.
    RG 132, 305 (307); 142, 175 (178): Unzulässiges Dahinstellen des Klaganspruchs wegen begründeter Aufrechnung.Google Scholar
  415. 12.
    RG 159, 293 (295); BGH 16, 71 (74); nicht dagegen die Zulässigkeit eines Grundurteils, RG JW 35, 518.Google Scholar
  416. 1.
    RG 121, 5 f., aber einschränkend Wieczobek, B I a 2 zu § 551.Google Scholar
  417. 2.
    Doch muß der Beweis unmißverständlich in der Berufungsinstanz angeboten worden sein; es gentigt ein Beweisantrag in erster Instanz nicht, wenn sich die Berufungsbegründung nur allgemein auf das erstinstanzliche Vorbringen beruft; die Unterlassung der Beweiserhebung muß gerügt oder der Beweisantrag wiederholt werden, BGH 35, 103 (106/7) mit Anm. von Johannsen, LM 8 zu § 286 (E) ZPO. Google Scholar
  418. 3.
    BGH LM 2 zu § 1750 BGB; vgl. dazu Wieczobek, F IIb 2 zu § 554.Google Scholar
  419. 4.
    Über den Umfang des Ermessens hierfür vgl. oben § 48 II.Google Scholar
  420. 5.
    Vgl. BGH LM 3 zu § 411 ZPO: Die Würdigung des Sachverständigengutachtens durch den Tatrichter ist nur darauf zu prüfen, ob er „die sich ihm bietenden wissenschaftlichen Erkenntnisquellen ausgeschöpft und sich mit beachtlichen wissenschaftlichen Meinungen auseinandergesetzt hat“.Google Scholar
  421. 6.
    RG 134, 237 (241f.); OGH MDB 50, 156; BGH JR 57, 62 st. Rspr.Google Scholar
  422. 7.
    BGH 12, 22 (25).Google Scholar
  423. 1.
    Vgl. Rosenberg, § 140 III 1 a.Google Scholar
  424. 2.
    Schwinge a.a.O. S. 158ff., 190; vgl. Wieczorek, D II a zu §282.Google Scholar
  425. 3.
    Zum Beispiel OGH 1, 161 (166f.). Meist wird ein solcher Verstoß ausdrücklich verneint.Google Scholar
  426. 4.
    Rosenberg a.a.O.Google Scholar
  427. 5.
    Stein-Jonas-Schönke, II B 2 zu §549; Schwinge, S. 196f. (zum Teil abweichend).Google Scholar
  428. 6.
    Dazu RG HRR 35, 1549.Google Scholar
  429. 7.
    Vgl. oben S. 77/8.Google Scholar
  430. 8.
    Zur Vollstreckbarerklärung des Urteils, soweit es nicht angefochten wurde, vgl. §560.Google Scholar
  431. 9.
    Eine Fristverlängerung auf Antrag des Revisionsbeklagten wegen der beabsichtigten Anschließung ist unzulässig, BGH LM 1 zu § 556 ZPO gegen RG 156, 156 (157); zustimmend Rosenberg, ZZP 64, 386.Google Scholar
  432. 10.
    OGH 2, 65 (68f.). Der Wortlaut des § 556 II 2 „in der Revisionsanschluß-schrift“ ist zu eng.Google Scholar
  433. 11.
    RG 130, 2291; BGH 12, 52 (67f.).Google Scholar
  434. 1.
    RG 160, 204 (212), 361 (362f.); OGH 2, 226 (231) zur Klagänderung; RG 126, 18 (20) zur Widerklage.Google Scholar
  435. 2.
    Fischer in Anm. zu BGH LM20 zu § 561 ZPO (=BGH 28, 131); BGH LM 27 zu § 561 ZPO.Google Scholar
  436. 3.
    BGH 26, 31 (37f.), wo betont wird, daß die Abtretung bereits nach dem Urteil des OLG feststand.Google Scholar
  437. 4.
    BGH LM5 zu §146KO.Google Scholar
  438. 5.
    BGH WM 57, 1335 (1338); vgl. auch BGH 29, 28 (33).Google Scholar
  439. 6.
    BGH 28, 131 (136f.); auch keine Zwischenfeststellungsklage, BGH 28, 131 (137); MDR 61, 315.Google Scholar
  440. 1.
    BGH 5, 240 (247ff.); 18, 59f.Google Scholar
  441. 2.
    BGH 3, 65 (67f.); LM 4 zu § 688 BGB. Der Restitutionsgrund allein genügt also noch nieM.Google Scholar
  442. 3.
    BGH 18, 59f.; der Grund wurde in BGH 5, 240 (247ff.) zugelassen, weü das Revisionsurteil über die Widerklage auch das Verfahren über die Klage be-einflußt hätte. RG DR 44, 458 ließ die Restitutionsgründe im Revisionsverfahren aus prozeßwirtschaftliehen Gründen allgemein zu.Google Scholar
  443. 4.
    RG 63, 140 (141 f.); KG MuW 13, 37; RG 148, 400 (402) läßt auch das Erlöschen des Patents während des Berufungsverfahrens wegen Nichtzahlung der Jahresgebühr ausreichen, weil es hierzu keines behördlichen Ausspruchs bedürfe; aber vgl. unten d.Google Scholar
  444. 5.
    RG 86, 15f. (Prozeßfähigkeit); 151, 43f. (Devisengenehmigung); 160, 338 (348) (Rechtshängigkeit); BGH 31, 279 (282f.) (Prozeßführungsrecht); BGH LM 5 zu § 146 KO, BGH 28, 13 (15f.): Eröffnung und Aufhebung des Konkursverfahrens für Aufnahme oder Fortführung des Prozesses.Google Scholar
  445. 6.
    Stein-Jonas-Sghönke, IV 2 zu § 561.Google Scholar
  446. 7.
    Instruktiv RG 135, 347 (349f.): Im Vorprozeß war die erfolgreiche Anfechtungseinrede des Konkursverwalters gegenüber der Hypothekenklage während des Revisionsverfahrens durch Konkursaufhebung dahingefallen. Dies blieb unbeachtlich, die Rechtskraft des Urteils stand aber der Wiederholung der Hypothekenklage nicht entgegen.Google Scholar
  447. 1.
    BGH 28, 13 (15f.), anders obiter noch RG Warn. 30, 79. Ähnlich die Nachbringung einer devisenrechtlichen Genehmigung, RG 150, 330 (334).Google Scholar
  448. 2.
    Vgl. RG 88, 178f.; BGH LM 1 zu §240 BGB.Google Scholar
  449. 8.
    Das Sachurteil wäre dann nichtig; der Fall der Urteilsnichtigkeit ist aber immer zu beachten, BGH 18, 98 (106); nicht anders BGH 31, 279 (283) trotz bedenklicher Formulierung.Google Scholar
  450. 4.
    BGH 18, 98 (106): Der BGH kam hier nur deshalb zur Prozeßabweisung, weil das Berufungsurteil aufgehoben und zurückverwiesen wurde und weil das Berufungsgericht die Klage alsdann als unzulässig hätte abweisen müssen; diese Abweisung konnte das Revisionsgericht vorwegnehmen.Google Scholar
  451. 5.
    Insoweit zutreffend Stein- Jonas-Schötke, II 3 zu § 561.Google Scholar
  452. 6.
    BGH 3, 365 (367/8) unter Berufung auf RG 148, 400; aber dort hatte sich die Patentlage schon im Berufungsverfahren geändert. Das wird auch im Schrifttum übersehen, Reimebr (1949), 14 zu § 12 PatG; Krausse-Katluhn-Lindenmaier 4 (1958), 37 zu § 1 PatG.Google Scholar
  453. 7.
    Vgl. BGH 18, 98 (106). Deshalb ist BGH 3, 365 im Ergebnis zutreffend.Google Scholar
  454. 1.
    RG 161, 350 (353); vgl. auch OGH 1, 326f.Google Scholar
  455. 2.
    Auch der Ausweg bei Stein-Jonas-Schönke, II 3 N 18 zu § 561, dann sei die Revision durch Fortfall der Beschwer unzulässig geworden, ist versperrt, wenn das Patent erst nach Revisionseinlegung entsteht, denn dann kann das Rechtsschutzinteresse nicht mehr wegfallen.Google Scholar
  456. 3.
    BGH 9, 101 (103); 36, 348 (350ff. zu ausländischem Recht). Eingehend zur Frage W. Meiss, Die Berücksichtigung von Gesetzesänderungen in der Revisionsinstanz, ZZP 65, 114ff.Google Scholar
  457. 4.
    § 93 des EheG von 1938 schrieb die Anwendung in der Revisionsinstanz ausdrücklich vor, dazu RG 158, 268 (274).Google Scholar
  458. 5.
    RG 152, 86 (89) zur authentischen Interpretation; RG 154, 133 (139) zur Rückwirkung, die durch „öffentliche Belange“ geboten ist.Google Scholar
  459. 6.
    RG 45, 95 (98), 418 (422) bis RG 168, 175f.Google Scholar
  460. 7.
    BGH 2, 324 (328); 10, 266 (282/3).Google Scholar
  461. 8.
    BGH 9, 101 (103); LM 42 zu §549 ZPO (unter I); BVerwG 1, 291 (298).Google Scholar
  462. 1.
    RG HRR 36, 631; BGH 10, 350 (357); Stein-Jonas-Schökke, I zu § 563.Google Scholar
  463. 2.
    Vgl. dazu BGH 13, 88 (GZS).Google Scholar
  464. 3.
    BGH 10, 350 (358); Rosenberg, §143 III 2; Nikisch, §126 IV 3.Google Scholar
  465. 4.
    BGH a.a.O.Google Scholar
  466. 5.
    Die gleiche Frage besteht, wenn das Berufungsgericht die Berufung zu Unrecht verworfen hatte, BGH LM 6a zu § 565 III ZPO.Google Scholar
  467. 1.
    So noch BGH 11, 222 (224–226) unter Berufung auf die Rspr. des RG; Stein-Johas-Sgeönke, 12 m § 536; Baub, JZ 54, 826f.; Rosenbeeg, § 143 III 2.Google Scholar
  468. 2.
    BGH 4, 58ff.; LM 2 zu §565 III ZPO, und jetzt allgemein trotz wiederholter Betonung „grundsätzlicher“ Unzulässigkeit BGH 31, 358 (365); 33, 398 (401) mit zust. Anm. von Jobannsen, LM 9 zu §565 III ZPO; abl. Schwab, ZZP 74, 215ff; P. Arens, Arch. civ. Prax. 161, 177ff.Google Scholar
  469. 3.
    RG HRR 42, 726; BGH 4, 58ff.; Fischer zu BGH LM 5 zu §563 ZPO; dahingestellt in BGH 11, 222 (227).Google Scholar
  470. 4.
    BGH LM 6 a zu §565 III ZPO; Johannsen a.a.O.Google Scholar
  471. 5.
    Die unvorschriftsmäßige Besetzung des Gerichts erster Instanz ist unbeachtlich, BGH LM 45 zu §549 ZPO.Google Scholar
  472. 6.
    Vor allem die dauernde Heranziehung von unverhältnismäßig vielen Hilfsrichtern, BGH 20, 250ff., 22, 142ff., 34, 260–263; auch muß der Senatspräsident in der Lage sein, „einen richtunggebenden Einfluß auf die Rechtsprechung semes Senats auszuüben“ (mindestens die Wahrnehmung von 75% der Aufgaben als Vorsitzender), BGH 37, 210 (215f., GZS).Google Scholar
  473. 1.
    Irrevisibel ist die unrichtige Annahme der örtlichen Zuständigkeit in Vermögensprozessen, § 549 II.Google Scholar
  474. 2.
    Dies ist auch ein Wiederaufnahmegrund, unten § 106 II 1.Google Scholar
  475. 3.
    Oben S. 95 f.Google Scholar
  476. 4.
    BGH 7, 155f.; LM 3 zu § 551 Ziff. 7 ZPO; abweichend aber LM 5 zu § 551 Ziff. 7 ZPO, wenn die Fünfmonatsfrist um zwei Tage überschritten wurde (!).Google Scholar
  477. 5.
    BGH 32, 17 (23–28) mit Anm. von R. Fischeb, LM 4 zu § 551 Ziff. 7 ZPO.Google Scholar
  478. 6.
    Vgl. Mot. (Hahn) S. 370 im bewußten Anschluß an Art. 788 Ziff. 4 Bayer.ZPO und dazu J. Wernz, Commentar zur Prozeßordnung in bürgerlichen Reehtsstreitig-keiten für das Kgr. Bayern (1871), 14 zu Art. 788–794.Google Scholar
  479. 7.
    RG HRR 36, 298.Google Scholar
  480. 8.
    RG 170, 328 (331).Google Scholar
  481. 9.
    BGH NJW 51, 275 (Syllabus).Google Scholar
  482. 10.
    RG Warn. 30, 128.Google Scholar
  483. 11.
    RG JR (B) 25, 1688.Google Scholar
  484. 12.
    RG 160, 338 (343).Google Scholar
  485. 13.
    RG JW 31, 3553, HRR 33, 1537.Google Scholar
  486. 14.
    RG 3, 388f.Google Scholar
  487. 15.
    RG JW 25, 761; 31, 3553; HRR 33, 1537.Google Scholar
  488. 16.
    RG 3, 388ff. bis RG JW 29, 325 (II. Ziv.Sen.).Google Scholar
  489. 17.
    RG 65, 93 (Beweisergebnis); 86, 113f. (einzelner Schadensposten). Kritisch zur Unterscheidung Wieczorek, B VII c 1 2 zu § 551.Google Scholar
  490. 18.
    RG JW 30, 705 (II. Ziv.Sen.); ZZP 57, 148 mit zust. Anm. von Rosenberg; HRR 36, 183; RG 156, 113 (119); 170, 328 (331f.). Anders RG HRR 36, 298, wo aber das Angriffsmittel in concreto erheblich war, so daß das Urteil auf dem Mangel beruhte.Google Scholar
  491. 1.
    Mot. (Hahn) S. 370. Naturgemäß kann das Urteil niemals im strengen Sinn auf einer Unterlassung der Begründung „beruhen“!Google Scholar
  492. 2.
    Oben S. 80/1.Google Scholar
  493. 3.
    Anders entschied RG JR (B) 26, 1429, wo der Mangel nur als materiellrecht-lieher gerügt war — eine kaum haltbare Entscheidung. Der Syllabus von BGH NJW 51, 275 läßt sich für die hier vertretene Ansicht nicht verwenden, da er falsch gefaßt ist (die prozessuale Itüge war erhoben).Google Scholar
  494. 4.
    Hierzu eingehend Bettermann, Die Unabhängigkeit der Gerichte und der gesetzliche Richter, in: Die Grundrechte III 2, 1958, S. 523ff. (569f.) zu §354 II 2 StPO und § 656 12 ZPO (bestr.).Google Scholar
  495. 5.
    BGH LM 2 zu § 50 ZPO (Syllabus) und Anm. von Paulsen (nicht abgedr. in BGH 4, 62). Vgl. auch BGH LM 14 zu § 640 ZPO a. E.: Abweisung zu Un-recht aus anderen verfahrensrechtlichen Gründen.Google Scholar
  496. 6.
    RG 50, 219 (224); 106, 44 (46); BGH 5, 342 (344). Ebenso bei unzulässigem Teilurteil in Ehesachen RG 107, 350f.Google Scholar
  497. 7.
    Ein Beispiel BGH LM 24 zu § 1 UWG. Wieczobek, C IV c 2 zu § 545, hält wegen § 540 die Zurückverweisung an das Landgericht für unzulässig (wenn auch wirksam).Google Scholar
  498. 1.
    RG 129, 224 (225).Google Scholar
  499. 2.
    RG 149, 158 (160).Google Scholar
  500. 3.
    RG a.a.O. S. 161.Google Scholar
  501. 4.
    Vgl. oben § 103 I 6.Google Scholar
  502. 5.
    BGH MDR 63, 205/6.Google Scholar
  503. 6.
    RG 122, 211f. (Scheidungswiderklage).Google Scholar
  504. 7.
    RG 94, 11 (14); 129, 224 (225).Google Scholar
  505. 8.
    RG 94, 11 (14); zur Tatsachenwürdigung vgl. RG Warn. 26, 197, HRR 29, 450; JW 37, 2467 (Syllabus); zur abweichenden Testamentsauslegung RG JW 28, 907 a. E.Google Scholar
  506. 9.
    RG 130, 284 (285); 142, 42 (43); vgl. RGH 22, S. 374, und Johannsen in LM 6 zu § 565 II ZPO.Google Scholar
  507. 10.
    Auch soweit diese an Hand eines Rechtsbegriffes geschieht, vgl. BGH 6, 76 (79): „wichtiger Grund“.Google Scholar
  508. 1.
    Vorbehaltlich des gleiehbleibenden Sachverhalts, so BGH LM 1 zu § 565 II ZPO gegen einen Teil der früheren Rspr.: Keine hiervon ausgenommene „abschließende“ Würdigung !Google Scholar
  509. 2.
    Vgl. oben III 3 c.Google Scholar
  510. 3.
    Grundlegend BGH 3, 321 (325f.) mit Belegen; 22, 370 (374).Google Scholar
  511. 4.
    BGH LM 3 zu § 675 BGB in dem zuvor von OGH 4, 177 entschiedenen Fall.Google Scholar
  512. 5.
    BGH 3, 321 (326); 6, 76 (79); 22, 370 (373f.). Die Rechtsprechung des RG war geteilt, bis der III. Ziv.Sen. in RG DR 42, 1237 seine abweichende Ansicht aufgab und im Sinn der beschränkten Bindung entschied.Google Scholar
  513. 6.
    BGH 6, 76 (79)Google Scholar
  514. 7.
    RAG HRR 33, 1432; zustimmend Steif-Jonas-Schönke, II 2b zu §565; Rosenbebg, § 143 III 1b.Google Scholar
  515. 8.
    RG 94, 11 (14f.); DR 42, 1237; BGH 3, S. 226; vgl. BGH 31, 358 (364/5).Google Scholar
  516. 1.
    Hier könnte nur ein vom Revisionsgericht erlassenes Grundurteil helfen!Google Scholar
  517. 2.
    Stein-Jonas-Schönke, II 2b zu §565; Schönke (Schröder), §88 IV 3a. Rosenberg, § 143 II 1b, läßt auch die mittelbar entscheidenden Rechtserwägungen in Bindung erwachsen.Google Scholar
  518. 3.
    Wieczorek, C III b 5 zu §565; vgl. auch KG NJW 62, 1114.Google Scholar
  519. 4.
    Bötticher, MDR 61, 805 (807ff.).Google Scholar
  520. 5.
    Vgl. hierzu oben § 102 II 1.Google Scholar
  521. 6.
    Vgl. auch RG DR 42, S. 1239: Dies „widerspreche geradezu dem geltenden Recht, das die Tragweite der Bindung an die Würdigung des Revisionsgerichts in § 565 II eindeutig regele“.Google Scholar
  522. 7.
    Es genügt, wenn der Revisionskläger einen detaillierten Verfahrensverstoß angibt und im übrigen die „Verletzung des materiellen Rechts“ oder nicht einmal sie behauptet.Google Scholar
  523. 8.
    BVerwG 6, 297f., und 7, 159 (161–164) will aus diesem Grunde die Selbstbindung des Revisionsgerichts sogar allgemein „bei Erarbeitung neuer revisionsrechtlicher Grundsätze“ beseitigen. Mag das zu weit gehen, so spricht die Tendenz doch entschieden gegen eine verstärkte Selbstbindung. Zutreffend weist Bettermann, DVB1 55, 22ff., auf die Aufgabe des Revisionsgerichts hin, die richtige Entscheidung zu finden.Google Scholar
  524. 1.
    BGH VersR 62, 980.Google Scholar
  525. 2.
    Oben § 83 V 4 b.Google Scholar
  526. 3.
    BGH 22, 370 (373–375); dagegen Bötticheb a.a.O. S. 808 Anm. 5; aber wenn eine mittelbare Beurteilung überhaupt binden darf, dann doch bei der von Amts wegen und unter Sachermittlung vorzunehmenden Prüfung der Revisions-zulässigkeit, auf der das nachfolgende Verfahren beruht.Google Scholar
  527. 4.
    Oben § 102 II 2.Google Scholar
  528. 5.
    Stein-Jonas-Schönke, III zu §566; anders BGH LM2 zu §617 ZPO, das § 566 und damit § 542 II anwendet.Google Scholar
  529. 6.
    OGH 1, 354 (355f.); BGH LM 9 zu § 554a ZPO gegen die Rspr. des Reichsgerichts; Stein-Jonas-Schönke, III 1a zu §566; Pohle, MDR 49, 418; jetzt auch Rosenberg, § 143 IV 1. Ich halte dies für bedenklich, vgl. oben § 54 III 2 a.Google Scholar
  530. 7.
    BGH LM 1 zu § 330 ZPO.Google Scholar
  531. 1.
    Wieczorek, D II zu § 566. Anders Rosenberg, § 143 IV 2 c (Versäumnisurteil bei Säumnis des Klägers oder Berufungsklägers), m. E. mit Recht.Google Scholar
  532. 2.
    BGH LM 2 zu §338 ZPO a.E. Es kommt nicht darauf an, ob er Kläger oder Beklagter ist, Wieczorek, D IIIc zu § 566.Google Scholar
  533. 3.
    Ein Beispiel: Beide Parteien legen Revision ein, der Beklagte zugleich mit Erhebung der Widerklage auf Schadensersatz wegen Urteilsvollstreckung (§717 III 2); der Kläger bleibt aus; die Revision des Beklagten hat Erfolg, und er beantragt Versäumnisurteil zur Widerklage.Google Scholar
  534. 4.
    So jetzt BGH 87, 79 (81/2) mit Hinweis auf Wieczorek, D III b 1 zu § 566. Über die formellen Rügen des Revisionsbeklagten vgl. oben III 3 b.Google Scholar
  535. 5.
    Mot. (Hahn) S. 139.Google Scholar
  536. 6.
    Unter anderen Grundsätzen steht die Beschwerde im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren, vgl. die §§ 80ff. ArbGG.Google Scholar
  537. 7.
    Die ursprünglich zulässige Beschwerde gegen Entscheidungen der Oberlandesgerichte wurde zunächst in Kostensachen (Nov. 05), dann allgemein ausgeschlossen (Nov. 10). Deshalb hat die frühe reichsgerichtliche Rechtsprechung noch heute Bedeutung.Google Scholar
  538. 1.
    In Handelssachen entscheidet die Kammer für Handelssachen, §§94, 104GVG.Google Scholar
  539. 2.
    BGH 21, 142 (146); 28, 349 (350 a.E.); Rosenberg, §144 II 2d; Lent, ZZP 64, 312 (314) zu BayObLG, ebd. 307.Google Scholar
  540. 3.
    KG HER 33, 881.Google Scholar
  541. 4.
    Köln, HEZ 2, 61.Google Scholar
  542. 5.
    Nürnberg, Bay JMBl 55, 204.Google Scholar
  543. 6.
    Neustadt, MDB 58, 702 mit Hinweis auf BVerfG 7, 98.Google Scholar
  544. 7.
    Vgl. RG 144, 86 (88).Google Scholar
  545. 8.
    Unten § 112 III 1, 2.Google Scholar
  546. 9.
    Auch für die Streitwertfestsetzung, die mittelbaren Einfluß auf die Prozeßkosten hat, LG Hamburg, MDR 50, 52f. mit Anm. von Bötticher.Google Scholar
  547. 1.
    Unter besonderen Umständen ist eine Verwirkung des Beschwerderechts möglich, KG MDR 53, 690; BaumgIbtel, ZZP 67, 444 (451).Google Scholar
  548. 2.
    Ergänze: appellatur, vgl. D.49.4.1.10.Google Scholar
  549. 3.
    Vgl. OGH 2, 235 (238).Google Scholar
  550. 4.
    So zutreffend H. Müller, NJW 60, 21, 710: Dies gehört zum rechtlichen Gehör; vgl. dazu oben § S. 76/77.Google Scholar
  551. 5.
    Kiel, HEZ 2, 368; Rosenberg, § 145 II 1 a.E.Google Scholar
  552. 6.
    Er entscheidet damit nicht über die Beschwerde, sondern macht sie gegenstandslos, Rosenberg a.a.O.Google Scholar
  553. 7.
    Gegen die Vorlagepflicht RG 130, 345 (348f.); BGH LM 2 zu § 567 und das Schrifttum. Aber BayObLG 7 (57), 129 bejaht die Vorlagepflicht, meines Erachtens zutreffend, wenn eine Entscheidung des Beschwerdegerichts ausdrücklich und nicht „rein querulatorisch“ verlangt wird. Noch weitergehend Schönke (Schröder), §89 IV: unbedingte Vorlagepflicht.Google Scholar
  554. 8.
    Mit der Verweisung von § 141 auf § 380 muß auch die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gemeint sein, Wieczorek, A I a 2 zu § 572.Google Scholar
  555. 1.
    Stein- Jonas- Schönke, I 3 zu §573; Rosenberg, §145 II 4, aber bestr.Google Scholar
  556. 2.
    Dazu vgl. oben S. 76/77.Google Scholar
  557. 3.
    Eine Zurückweisung etwa entsprechend § 529 ist nicht zulässig, RG 55, 57 (61).Google Scholar
  558. 4.
    Stein-Jonas-Schönke, V 1 zu §128; anders Schönke (Schrödeb), §89 VII 4: Freibeweis.Google Scholar
  559. 5.
    RG 53, 315 (318); 124, 322 (324) auch für die freiwillige Gerichtsbarkeit.Google Scholar
  560. 6.
    Vgl. RG 57, 310 (311 f.) VZS; München, MDR 56, 685 mit Belegen; Stuttgart, ZZP 70, 390; eingehend dazu Göppinger, ZZP 68, 140 (156f.).Google Scholar
  561. 7.
    Lent, JR 59, 223 zu KG ebd.Google Scholar
  562. 8.
    Hamm, FamRZ 58, 379. Schiedeemaib-Gaul in Anm. dazu und Köln ebd. 60, 409f. wollen gerade hier eine Ausnahme zulassen (?).Google Scholar
  563. 1.
    Zum Fall der Entscheidung des Rechtspflegers vgl. KG Rpfl. 60, 19 mit Belegen.Google Scholar
  564. 2.
    RG 30, 394 (395); 36, 3621; 46, 375 (376); 55, 3101; Darmstadt, JW 34, 1184.Google Scholar
  565. 3.
    KG JW 31, 35654; Celle, MDR 54, 557; vgl. auch RG 42, 352.Google Scholar
  566. 4.
    RG JW 96, 7429; Düsseldorf, JW 27, 401.Google Scholar
  567. 5.
    Stuttgart, MDR 56, 491.Google Scholar
  568. 6.
    KG JW 38, 1841.Google Scholar
  569. 7.
    Celle, NJW 53, 588.Google Scholar
  570. 8.
    RG JW 01, 327.Google Scholar
  571. 9.
    Vgl. Raumgärtel, JZ 59, 4371Google Scholar
  572. 10.
    Stuttgart JZ 59, 445; Rosenbebg, § 144 II 5; Baumgabtel a.a.O. Anders Stein-Jonas-Schönes, IV 3 zu § 567, Schönke (Schböder), § 89 XII: Zulässigkeit bei neuen Gründen.Google Scholar
  573. 1.
    RG 37, 383 (384f.); Braunschweig, MDR 50, 557; München, MDR 54, 237. Anders Düsseldorf, MDR 61, 773; Stuttgart a.a.O.; Rosenbekg a.a.O.: Auch keine Gegenvorstellung.Google Scholar
  574. 2.
    Im arbeitsgerichtlichen Verfahren ist aber noch die Zulassung durch das LAG erforderlich, § 77, 1 ArbGG.Google Scholar
  575. 3.
    Gegen ihre Versäumung kann die Wiedereinsetzung gewährt werden.Google Scholar
  576. 4.
  577. 1.
    Eine Berichtigung „offenbarer Unrichtigkeiten“ wie für Urteile nach § 319 ist aber zulässig, RG 129, 155 (161).Google Scholar
  578. 2.
    Wieczobek, B II a zu § 568.Google Scholar
  579. 3.
    Breslau OLG 42, 15; HRR 33, 254; München, MDR 58, 244; Rosenbebg, § 57 II (aber beste.).Google Scholar
  580. 4.
    Gaul: Die Grundlagen des Wiederaufnahmerechts und die Ausdehnung der Wiederaufnahmegründe (1956).Google Scholar
  581. 5.
    Wetzell, § 60 bei N. 90.Google Scholar
  582. 6.
    Wetzell, § 53 bei N. 62.Google Scholar
  583. 1.
    Koch: Preußischer Zivüprozeß (1848) §§371ff., 380ff.Google Scholar
  584. 2.
    So früher § 20 EGZPO, RG 168, 257 (260).Google Scholar
  585. 3.
    BGH 14, 251 (254f.).Google Scholar
  586. 4.
    Ergeht das Nichtigkeitsurteil, so entfällt die Beschwer des Restitutionsklägers.Google Scholar
  587. 5.
    Grundlegend RG 75, 53 (56/7), seither st. Rspr., vgl. BGH 2, 245 (247f.); LM 4 zu §580 Ziff. 7 b, ebenso das überwiegende Schrifttum.Google Scholar
  588. 1.
    Auch ein Vollstreekungsbefehl (§ 700), vgl. § 584 II.Google Scholar
  589. 2.
    Ein Nichtigkeitsgrund nach § 579 Ziff. 1–3 für das erstinstanzliche Urteil scheidet darum aus, wenn das Berufungsgericht auf Grund neuer Sachverhandlung entschied, Stein-Jonas-Schönke, I zu §583.Google Scholar
  590. 3.
    So zutreffend Rosenberg, § 154 III 1; Nikisch, § 129 II 1,3. Anders die frühere Rechtsprechung des RG (zweifelnd aber RG 89, S. 118f.); Wieczorek, D II b 1–4 zu § 578.Google Scholar
  591. 4.
    RG 120, 170 (173); vgl. auch RG 75, 53 (60) zur Aufhebung und Zurückverweisung nach §539; Stein-Jonas-Schönele, III 2, 3 zu §584.Google Scholar
  592. 5.
    Dies ist im Schrifttum allgemein anerkannt, vgl. Rosenberg, § 154 III 2; RG ZZP 61, 144 (Vollstreckbarerklärung des Schiedsspruchs); BAG 1, 228 (229) mit zust. Anm. von Pohle, JZ 55, 246 (Ablehnung der Wiedereinsetzung gegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist); LG Stuttgart, ZZP 69, 178f. (Kostenbeschluß nach §91a); LG Berlin JR 57, 344.Google Scholar
  593. 6.
    So letzthin KG JR 58, 146.Google Scholar
  594. 7.
    BAG 1, S. 229; Rosenberg a.a.O.Google Scholar
  595. 1.
    Daneben kommen u.a. Nötigung (§ 240 StGB), KG DRZ 47, 376, und Erpressung (§§ 253, 255, auch 343 StGB) in Betracht.Google Scholar
  596. 2.
    So auch Schönke (Scheöder), § 90 III 2 a δ; Wieczoeek, C IV a zu § 580, nennt den Fall überhaupt nicht.Google Scholar
  597. 3.
    Beispiel in BGH LM 10 zu § 515 ZPO.Google Scholar
  598. 1.
    RGSt 3, 169 (170f.); 16, 193 (195); BGH MDR 56, 10 (Urkunden); RGSt 36, 114 (118f.) (Zeuge); RGSt 69, 191f.; Kiel SchlHA 52, 67 (uneidliche Parteivemehmung).Google Scholar
  599. 2.
    RGSt 1, 227 (228f.); 5, 321 (323f.); 63, 391, dort begründet mit der Verhandlungsmaxime im Zivilprozeß und der dadurch geschaffenen Verfügungsmöglichkeit der Partei für die Tatsachenfeststellung.Google Scholar
  600. 3.
    Grünhut, M.: RheinZ 13, 127ff. (144–151), SchwZSt 51, 43 (70–74).Google Scholar
  601. 4.
    In dieser Richtung bereits RG JW 34, 1853; grundsätzlich RGSt 69, 44 (47f.); 72, 150f.; 75, 3991; JW 36, 196, 1376; 38, 855.Google Scholar
  602. 5.
    RG JW 38, 1515.Google Scholar
  603. 6.
    Nicht Rechtsausführungen, BGH JR 58, 106.Google Scholar
  604. 7.
    RG HRR 40, 580; RGSt 72, 113 (115f.), zust. Schaffstein in Anm. JW 38, 1386; ablehnend Boldt, ZAk 38, 441; Kohlbausch (Lange)43, IV 3 c zu § 263; aber auch RGSt 72, 1501, JW 37, 2391 hielten § 138 für nicht entscheidend.Google Scholar
  605. 8.
    RGSt 72, 113 (115f.) gegen RGSt 69, 44 (48).Google Scholar
  606. 9.
    Leipziger Komm., 8. Aufl. 1958, 11f. zu §263 StGB.Google Scholar
  607. 10.
    BGHSt 3, 160 (162) gegen RGSt 72, 133 (136).Google Scholar
  608. 11.
    RG 139, 44f.; Rosenberg, § 155 II 2 a γ. Google Scholar
  609. 12.
    Stein-Jonas-Schönke, III zu § 580.Google Scholar
  610. 1.
    Zweifelhaft mag sein, ob nicht ein abweichendes zweites Urteil in derselben Sache wegen der Rechtskraftkollision nach neuerer Auffassung sogar nichtig ist, dazu Gaul a.a.O. S. 73ff.; 88–99.Google Scholar
  611. 2.
    Doch muß das Gericht die Verhandlung wegen einer später errichteten und vorgelegten Urkunde wiedereröffnen, wenn sie ein liquides Beweismittel ist, etwa ein Liebesbrief der Gegenpartei, der einen Ehebruch bezeugt; darüber H.-E. Henke, Urkundenauffindung als Restitutionsgrund, JR 60, 86 zu BGH 30, 60 = IM 12 zu § 580 Ziff. 7 b ZPO (dort dahingestellt), und Johannsen in Anm. ebd.Google Scholar
  612. 8.
    RG HRR 33, 1621; BGH 2, 245 (247–250); LM 1 zu § 578 ZPO. Die Empfängniszeit (§§ 1592, 1717 II BGB) muß nach dem letzten ehelichen Verkehr begonnen und vor der letzten Tatsachenverhandlung im Prozeß geendet haben, RG a.a.O., Gaul a.a.O. 130ff. gegen BGH 2, 245 der den Beginn der Empfängniszeit im Prozeß für ausreichend hält.Google Scholar
  613. 4.
    BGH 5, 157 (161–166): Der Mann heiratet kurz nach der Scheidung wieder, das von der zweiten Frau vorher geborene Kind wird nach § 1719 BGB für ehelich erklärt. Dagegen läßt BGH 34, 77 (79f.) den späteren Beischreibungsvermerk nach erfolgreicher Ehelichkeitsanfechtung nicht genügen, wenn das Kind vor der Scheidung geboren war; hiergegen Gaul, FamRZ 61, 174ff. mit Hinweis auf die Beweiskraft des Beischreibungsvermerks nach den §§ 60, 66 PStG.Google Scholar
  614. 5.
    Ob § 580 Ziff. 7 a damit ausdehnend ausgelegt oder schon analog angewendet wird, ist zweifelhaft, vgl. Gaxjl a.a.O. 129.Google Scholar
  615. 6.
    Dabei bestimmt sich die Beweiskraft der Urkunde nach den §§ 415ff.; vgl. Gaul a.a.O. S.81f., und ZZP 73, 418 (424–426).Google Scholar
  616. 7.
    RG 151, 203 (209); instruktiv BGH 31, 351 (356f.) mit zust. Anm. von Gaul, ZZP 73, 418ff.: Der Ehebruch wird nicht schon durch den polizeilichen Meldeschein im Hotel nachgewiesen.Google Scholar
  617. 8.
    Das Gesetz spricht den Satz nur für § 579 I Ziff. 2 aus, aber er gilt allgemein, BGH JZ 59, 127 (nicht existierende Partei); Rosenbebg, § 155 I 3. Stein-Jonas-Schönke, I pr. zu § 582, wendet ihn auch auf Restitutionsgründe des § 580 Ziff. 1–5 an, z.B. für die bereits im Prozeß erfolglos behauptete Fälschung des KLagweehsels, weil die (spätere) strafgerichtliehe Verurteilung nicht zum Restitutionsgrund gehöre — ein ersichtlicherweise unhaltbares Ergebnis.Google Scholar
  618. 1.
    § 582 nennt auch den Einspruch, § 579 II nicht; das wird hingenommen, Steif-Jonas- Schönke, III zu §579; dagegen wird §579 II dem §582 soweit angeglichen, als dieser auf das Verschulden der Partei abstellt, was sachgerecht ist, vgl. Mat. (Hahn) S. 1017.Google Scholar
  619. 2.
    BGH 12, 284 (285f.) mit Belegen; vgl. 33, 73 (75).Google Scholar
  620. 3.
    BGH IM 10 zu §515 ZPO; darüber, wie weit Restitutionsgrün mit der Revision verfolgt werden können, s. oben § 104 V 2 a.Google Scholar
  621. 4.
    So kann die nicht gesetzmäßig vertretene Partei Revision einlegen (§ 551 Ziff. 5!) oder das Urteil rechtskräftig werden lassen und Nichtigkeitsklage nach § 579 I Ziff. 4 erheben.Google Scholar
  622. 5.
    So ausdrücklich § 580 Ziff. 1, 2, 3 und 6, ähnlich Ziff. 4 und 7 b. Allgemein RG 130, 3861, OGH 2, 394 (395f.).Google Scholar
  623. 6.
    OGH 3, 35(41f.).Google Scholar
  624. 7.
    Auch der Nebenintervenient der zur Klage berechtigten Partei, Hellwig, System I, § 241 II 2; Rosenberg, § 156 II 1; Stein-Jonas-Schönke, II zu § 578; Wieczorek, C II a 2 zu §578; zweifelnd RG 89, 424 (426).Google Scholar
  625. 8.
    RG 46, 75 (77); 118, 73 (75f.): Restitutionsklage der geschiedenen Frau gegen die Erben des verstorbenen Mannes.Google Scholar
  626. 1.
    RG 168, 225 (227f.); 257 (258–261) bei Abtretung während des Prozesses, BGH 29, 329 (331–334) gegen RG 57, 285ff., auch bei Abtretung nach Urteilsrechtskraft, aber nur für die Möglichkeit, die frühere Partei zu verklagen; Rosenbeeg, § 156 II 2.Google Scholar
  627. 2.
    Johannsen in LM 3 zu §578 ZPO; anders Rosenberg a.a.O.Google Scholar
  628. 3.
    Dahingestellt in BGH a.a.O.; dafür Schmidt-Ernsthausen, ZZP 63, 119ff. mit zust. Zusatz von Jaegeb, ebd. S. 128f. Dagegen Rosenbebg a.a.O.Google Scholar
  629. 4.
    BGH 14, 251 (257).Google Scholar
  630. 5.
    Das ist nur der Fall, wenn das Berufungsgericht die Berufung verwarf, sonst würde § 583 eingreifen.Google Scholar
  631. 6.
    Auch bei Zurückweisung der Revision, BGH a.a.O. S. 257f.Google Scholar
  632. 7.
    RG 8, 394 (396); Stein- Jonas-Schönke, I 2 zu § 586; Wieczorek, A III b 1 zu § 586; LAG Frankfurt, AP 50, Nr. 210.Google Scholar
  633. 1.
    Eine „absolute Frist“, die nicht verlängert werden kann, keine Wiedereinsetzung zuläßt und die nicht einmal durch Stillstand der Rechtspflege (§ 203 BGB) gehemmt wird, BGH 19, 20 (21f.).Google Scholar
  634. 2.
    Dazu Schleswig, NJW 59, 200.Google Scholar
  635. 8.
    So RG 91, 195 (196f.), Wieczorek, C I a 5 zu §578; anders Stein-Jonas-Schönke, III 1 zu §260; Rosenberg, §156 III 2b mit Stettin HRR 31, 876.Google Scholar
  636. 4.
    RG 118, 122 (124); 151, 203 (2051, 210); OGH 3, 35 (39f.); BGH LM 4 zu § 580 Ziff. 7b ZPO.Google Scholar
  637. 5.
    Stein-Jonas-Schönke, III 2 vor §578; Rosenberg, §156 IV 1.Google Scholar
  638. 6.
    Wieczorek, B I b 3, II a zu § 578.Google Scholar
  639. 7.
    Das RG hat die Abweisung als unzulässig statt als unbegründet als bloßen Ausdrucksfehler des Urteils bewertet, z.B. RG 14, 329; 75, 53 (57); Warn. 14, 34; 38, 67 a. E.; BGH LM 4 zu § 580 Ziff. 7 b ZPO hob nicht auf, als die Urkundenrestitution ohne Fristprüfung (Zulässigkeit!) als unbegründet abgelehnt wurde, weil die Urkunde kein günstigeres Ergebnis herbeigeführt hätte; damit sei kein Parteiinteresse verletzt, da die Frist nunmehr jedenfalls abgelaufen und keine erneute Einlegung möglich war.Google Scholar
  640. 1.
    LAG Frankfurt, AP 50, 210; Stein-Jonas-Schönke, II zu §581, anders Rosenberg, § 155 II 2 a γ und Gaul a.a.O. S. 85f.Google Scholar
  641. 2.
    RG 99, 168 (170); Warn. 38, 67; BGH LMlzu §582ZPO; Gaul a.a.O. S.87; anders aber OGH NJW 50, 65; HEZ 3, 81 (84); Stein-Jonas-Schönke, III 2 vor § 578; Rosenbebg, § 155 III2.Google Scholar
  642. 3.
    Vgl. Mot. (Hahn) S. 385: „Daß die formelle Zulässigkeit von Amts wegen geprüft wird, entspricht ihrer teilweisen Behandlung als Rechtsmittel“; daher der Ausdruck „verwerfen“.Google Scholar
  643. 4.
    Das Urteil ist nicht selbständig (wie nach § 275 II), sondern nur zusammen mit dem Endurteil anfechtbar.Google Scholar
  644. 5.
    Grundsätzlich kann über Zulässigkeit, Begründetheit und Hauptsache zugleich verhandelt werden, Wieczobek, B I a zu § 590 (bestr.).Google Scholar
  645. 6.
    Stein- Jonas-Schönke, IV zu §579, III zu §581.Google Scholar
  646. 7.
    RG 75, S. 56: „Zurückweisung“ der Klage(!).Google Scholar
  647. 8.
    BGH LM 4 zu § 580 Ziff. 7b ZPO.Google Scholar
  648. 1.
    Über die Einzelfragen vgl. die Zusammenstellung bei Wieczorek, B II zu §590.Google Scholar
  649. 2.
    RG 99, 168 (171).Google Scholar
  650. 3.
    RG 82, 268 (273); BGH JZ 60, 256 (258) zur Ansehlußberufung.Google Scholar
  651. 4.
    Die Zulässigkeit der Wiederaufnahmeklage nach Wiederverheiratung des Wiederaufnahmeklägers ist zu verneinen.Google Scholar
  652. 5.
    Sowohl die Mchtigkeits- wie die Restitutionsklage sind in diesen Fällen zulässig, BGH LM 1, 2 zu §578 ZPO, a. A.Wieczorek, D II c 2 zu §590. Vgl. auch BGH 8, 284 (287f.) zur Wiedereinsetzung; R.Bbtos, JZ 59, 149ff.Google Scholar
  653. 6.
    Das bestreitet Feiedeichs, ZZP 58, 219 (222), aber zu Unrecht. Grundsätzlich zur Scheinauflösung Düringer-Hachenburg, II 2 (Flechtheim), III vor § 131 HGB, S. 741.Google Scholar
  654. 7.
    So RG 75, 53 (57): „unter allen Umständen“; Rosenberg, § 156 IV 3.Google Scholar
  655. 1.
    Hierauf weist auch RG 171, 39 (42) hin.Google Scholar
  656. 2.
    Stein-Jonas-Schönke, IV 1 zu §590; Wieczobek, Bild2 zu §578; Schönes (Schrödee), § 91 V 3; eingehend Zeuneb, MDR 60, 85ff.; a. A. Rosenberg, § 156 IV 3; Nikisch, § 130 III 1.Google Scholar
  657. 3.
    RG SeuffA 89, 76; Warn. 36, 97.Google Scholar
  658. 4.
    BGH LM 2 zu § 589 ZPO; m. E. bedenklich!Google Scholar
  659. 5.
    Stein-Jonas-Schönke, V 2 zu § 590.Google Scholar
  660. 1.
    Gaul, H. F.: Die Grundlagen des Wiederaufnahmerechts und die Ausdehnung der Wiederaufnahmegründe (1956).Google Scholar
  661. 2.
    Dies ist heute allgemein anerkannt, vgl. Gaul, S. 34–47.Google Scholar
  662. 3.
    Vgl. z.B. Schönke (Schröder), §90 I pr.; Lent, §76 I.Google Scholar
  663. 4.
    Gaul, S. 76–84.Google Scholar
  664. 5.
    Weiter reicht der Gedanke nicht, vgl. Gaul, S. 77f.Google Scholar
  665. 6.
    Gaul, S. 84f., gibt die Durchbrechung seines Grundsatzes, und zwar aus Billigkeitsgründen, zu.Google Scholar
  666. 7.
    LG Heilbronn, DR 42, 857.Google Scholar
  667. 8.
    LG Karlsruhe, NJW 52, 941; LG Verden, FamRZ 54, 174; Deisenhofer, ebd. 55, 35. Weniger deutlich Stein-Jonas-Schönke, IV 4 zu §580: „Grundgedanke des § 580“.Google Scholar
  668. 9.
    BGH 1, 218 (220f.). Gaul, S. 156f. will das nur für Privatgutachten, nicht für die im Prozeß eingeholten Gutachten (und Obergutachten!) gelten lassen.Google Scholar
  669. 1.
    RG 160, 293 (294ff.) gegen die frühere Rspr.Google Scholar
  670. 2.
    RG 169, 129–132 (GZS).Google Scholar
  671. 3.
    BGH 5, 385 (388–401); BVerfG 8, 210 (zur Verfassungsmäßigkeit).Google Scholar
  672. 4.
    BGH a.a.O.; vgl. Gaul, S. 169ff. mit Nachweisen.Google Scholar
  673. 5.
    Schwabzhaupt, E., FamRZ 62, 51 unter 3.Google Scholar
  674. 6.
    Die endgültige Regelung soll zusammen mit einer Änderung des materiellen Rechts erfolgen, Schwakzhaupt a.a.O. De lege ferenda für ein Wiederaufnahmeverfahren auf Grund eines neuen Abstammungsgutachtens Gaul, FamRZ 59, 334ff., 431 ff.; für die automatische Rechtskraftbeseitigung durch das Abstammungsurteil Schwab, NJW 56, 649ff.; ZZP 68, 121 ff.Google Scholar
  675. 7.
    RG ZZP 61, 142 (144) und das Schrifttum, vgl. Gaul, S. 200.Google Scholar
  676. 8.
    Vgl. Bettebmann, Gedächtnisschrift Walter Jellinek (1955) S. 361 ff.Google Scholar
  677. 1.
    Vgl. § 47 VerwGO (früher § 25 VGG).Google Scholar
  678. 2.
    BGH LM 10 zu § 322 ZPO; Bötticher, Anm. zu LAG Bayern, JZ 53, 558 (560 unter IV); Gaul, S. 206ff.Google Scholar
  679. 3.
    Bötticher a.a.O.; Gaul, S.211ff.Google Scholar
  680. 4.
    RG 147, 385 (390); vgl. auch RG 166, 303 (304f.).Google Scholar
  681. 5.
    Über die Rechtsprechung berichtet eingehend L. Thumm, Die Klage aus § 826 BGB gegen rechtskräftige Urteile in der Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs (1959) = Beiträge zum Zivilrecht und Zivilprozeß (hrsg. von R. Bruns), Heft 7.Google Scholar
  682. 6.
    Der Entwurf von 1931 sah in § 546 Ziff. 6 einen solchen Restitutionsgrund vor.Google Scholar
  683. 7.
    RG 61, 359 (364f.); 75, 213 (214f.); 78, 389 (393); JW 26, 1148; 28, 1853; BGH LM 6 und 9 zu § 826 (Fa) BGB.Google Scholar
  684. 8.
    RG 155, 55 (60); 168, 1 (12) mit Belegen; BGH 26, 391 (396f.).Google Scholar
  685. 9.
    BGH 26, S. 396f. im Anschluß an die frühere Rspr.Google Scholar
  686. 10.
    Dazu Gaul, S. 30 Anm. 48. Die einzigen vom Reichsgericht hierher gerechneten Fälle (RG 155, 55; 156, 265) betrafen tatsächlich die Urteilserschleichung; der Bundesgerichtshof (a.a.O. S. 399) nennt den Fall, daß das Verhalten im Prozeß „nahe an der Grenze des Irreführens und Erschleichens liegt“. Hierüber im einzelnen Thumm, S. 43 ff.Google Scholar
  687. 1.
    BGH a.a.O. S. 394 gegen die frühere Rspr.Google Scholar
  688. 2.
    Vgl. BGH LM 7 zu § 826 (Fa) BGB.Google Scholar
  689. 3.
    Statt aller vgl. Gaul, S. 99–102; nur wenige abweichend.Google Scholar
  690. 4.
    Vgl. RG 46, 75 (79f.), die Ersatzklage stelle nicht den „Bestand des rechtskräftigen Urteils an sich“ in Frage, sondern erstrebe den Ausgleich „des eben durch diesen Bestand und dessen formelle Rechtsfolgen verursachten Schadens“; ebenso aber auch RG 75, 213 (215) und bei Gestaltungsurteilen Rosenberg, § 157 I 2, und BGH LM 6 zu § 826 (Fa) BGB.Google Scholar
  691. 5.
    RG 61, 359 (365); 78, 389 (393).Google Scholar
  692. 6.
    BGH 26, S. 396.Google Scholar
  693. 7.
    BGH LM 7 zu § 826 (Fa) BGB für die Konkurrenz mit § 580 Ziff. 4.Google Scholar
  694. 8.
    Bas gleiche gilt für den Vorschlag von Lukes, ZZP 72, 99 (113ff.), die Vollstreckungsgegenklage (§ 767) gegen erschlichene Leistungsurteile mit der Einrede der unrichtigen Rechtsausübung zuzulassen, dem Rosenberg, § 157 II, zustimmt; vgl. Gaul, JuS 2, 1 (5f.).Google Scholar
  695. 9.
    Vgl. oben §89 V 2.Google Scholar
  696. 1.
    Vgl. Thumm, S. 64ff.; zustimmend Gaul, FamRZ 60, 251.Google Scholar
  697. 2.
    Dafür R. Bruns, FamRZ 57, 203; Thumm, S. 65ff.Google Scholar
  698. 3.
    BVerfG 2, 287 (291).Google Scholar
  699. 4.
    Die übrigen Fälle der Vorschrift interessieren hier nicht.Google Scholar
  700. 5.
    Es kann auch eine Entscheidung im Armenrechtsverfahren sein, BVerfG 7, 53 (55).Google Scholar
  701. 6.
    Im Zivilprozeß dürfte der Ausnahmefall einer „sofortigen“ Entscheidung nach § 90 II 2 BVerfGG kaum in Betracht kommen.Google Scholar
  702. 1.
    Nicht die Wiederaufnahme, Geigeb, 7 zu § 90 BVerfGG.Google Scholar
  703. 2.
    BVerf G DÖV 52, 55.Google Scholar
  704. 3.
    Gegen die Versäumung ist keine Wiedereinsetzung zulässig. BVerf G 4, 309 (313ff.).Google Scholar
  705. 4.
    BVerfG 5, 1f.; 8, 141 (142f.).Google Scholar
  706. 5.
    Das kann sogar bei einer offensichtlich begründeten Verfassungsbeschwerde geschehen, BVerfG 9, 120–123.Google Scholar
  707. 6.
    Nach § 33 II BVerf GG kann das Gericht die Tatsachenfeststellungen im rechtskräftigen Urteil zugrunde legen, wenn das Verfahren der Untersuchungsmaxime unterstand. Vgl. auch BVerfG 7, 198 (213).Google Scholar
  708. 7.
    Nach der Rspr. des BVerfG beschränkt sich die Prüfung nicht auf die gerügten Mängel, BVerfG 4, 294 (295).Google Scholar
  709. 1.
    BVerfG 3, 213 (219/220): Daß der Norm ein „verfassungswidriger Sinn“ durch die Auslegung gegeben wird; vgl. BVerfG 7, 198 (205–207): Nachprüfung der „Ausstrahlungswirkung“ der Grundrechte auf das bürgerliche Recht und dessen Auslegung.Google Scholar
  710. 2.
    BVerfG 11, 339 (349).Google Scholar
  711. 3.
    Der Vorrang der Zulässigkeitsprüfung wird nicht so scharf gehandhabt wie im ordentlichen Verfahren. So läßt BVerfG 12, 73 (80) und 319 (322) die Zulässigkeit dahinstehen, weil der Antrag jedenfalls unbegründet sei; BVerfG 12, 311 (318) fügt der Verneinung der Zulässigkeit hinzu, daß das Gericht „die erhobenen Rügen ... auch für unbegründet hält“.Google Scholar
  712. 4.
    Immer wieder wird betont, das Gericht werde nicht „als Revisions- oder gar ,Superrevisionsc‘-Instanz gegenüber den Zivilgerichten tätig“, BVerfG 7, 198 (207).Google Scholar
  713. 5.
    Ein Beispiel gibt BGH 37, 125 (128f.) mit Anm. von Johannsen in LM 44 zu § 519 ZPO: Der Vorsitzende eines Senats bewilligt nach Abgabe der Sache an einen anderen Senat irrtümlicherweise die Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist. Anders nur der bewußte Verstoß gegen Zuständigkeitsnormen (der kaum vorkommen dürfte).Google Scholar
  714. 6.
    BVerfG 13, 132 (144f.).Google Scholar
  715. 7.
    Sie ist ausdrücklich in § 90 III BVerfGG vorbehalten.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Göttingen · Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Arwed Blomeyer
    • 1
  1. 1.Freien Universität BerlinDeutschland

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