Über den Einfluß der Streuung auf den Dosisverlauf schneller Elektronen

  • Gerhard Breitling
  • Karl-Heinz Vogel

Zusammenfassung

Bei der Bestrahlung mit schnellen Elektronen wird der Dosisverlauf von seiten des bestrahlten Mediums durch verschiedene Wechselwirkungsprozesse bestimmt. Ausschlaggebend ist bei niedrigen Energien die Energieabgabe durch Stöße und die Streuung der Elektronen. Mit zunehmender Elektronenenergie hingegen treten die Energieverluste durch Strahlungserzeugung immer stärker in Erscheinung und erweitern den Bereich der Energieabgabe über die Reichweite der Elektronen hinaus. Weitere Wechselwirkungen, wie Kernprozesse oder Paarbildung durch schnelle Elektronen, sind demgegenüber nur von untergeordneter Bedeutung. In dem bisher therapeutisch genutzten Energiebereich ist aber auch die Beeinflussung des Dosisverlaufes durch die von schnellen Elektronen erzeugte Strahlung unwesentlich. Es genügt daher, die Überlegungen auf die Bremsung der Elektronen durch Stöße und auf die Streuung zu beschränken. Die Wirkungsquerschnitte beider Prozesse sind der Elektronendichte proportional; die Streuung ist darüber hinaus noch — in stärkerem Maß als die Bremsung durch Stöße — von der Ordnungszahl des bestrahlten Mediums abhängig. In folgendem wird der Einfluß der Streuung auf den Dosisverlauf an Hand einiger Beispiele demonstriert.

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© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • Gerhard Breitling
  • Karl-Heinz Vogel

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