Die oben (Kap. 1 § 4) dargelegte Modellvorstellung von N biologischen Elementareinheiten (etwa „biologischen Molekülen“) in einem Kubikzentimeter, von denen in der Zeiteinheit je ein durch den Einstrahlungskoeffizient σ bestimmter Anteil dN bei der Bestrahlung „Treffer“ d. h. Energiedepots (durch Geschwindigkeitsverluste der Elektronen) in Zufallsverteilung erfährt, führte zum Ansatz
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dN = N_0 \sigma dt
$$
woraus für die Zahl der nach der Zeit t noch nicht getroffenen („überlebenden“ oder Rest-) Elementargebilde Nr wegen des Minuszeichens
$$
N_r = N_0 e^{ - \sigma t}
$$
folgt. Der Verlauf von (1 b) ist durch die „Überlebenskurven“ (Abb. 9) graphisch wiedergegeben. Folglich ist die Zahl der nach t einmal oder beliebig oft getroffenen
Der Verlauf Nt wird „Schädigungs-“ oder Absterbekurve genannt (Abb. 10). Die Unterscheidung der Gleichungen (1b) und (1c) betrifft also: Nr bedeutet die verschonten „überlebenden“ oder Restteilchen, Nt (später nach Einführung der Trefferzahl m: Ni) die Zahl der veränderten „abgetöteten“.