Ionisierende Strahlen in der Augenheilkunde pp 521-523 | Cite as
Glykosaminoglykansynthese kultivierter Ephitel- und Stromafibroblasten der Rinderkornea in Gegenwart kontaminierter Medien
Zusammenfassung
Kultivierte Zellen lassen in ihrem Stoffwechselverhalten wesentliche Rückschlüsse auf das Ursprungsgewebe zu. Eine Ausnahme in dieser Hinsicht stellen Fibroblasten des Hornhautstromas dar, deren Glykosaminoglykansynthese von den in-vivo-Verhältnissen wesentlich abweicht (Bleckmann und Kresse, in Vorbereitung). Die Glykosaminoglykansynthese des intakten Korneagewebes wird durch die Präsenz des anhaftenden Epithels in einer bisher noch nicht geklärten Weise stimuliert (Wortmann, 1961; Bleckmann und Wollensak, 1964), deshalb sind vergleichbare Untersuchungen mit kultivierten Epithel- und Stromafibroblasten unternommen worden. Die Kokultivation von kultivierten Epithel- und Stromazellen zeigt ebenfalls eine gesteigerte Glykosaminoglykansyntheserate (Bleckmann und Kresse, 1979). Die beschriebene Zunahme der Glykosaminoglykanproduktion in Mischkulturen kann einmal durch einen direkten Zellzu-Zell-Kontakt ausgelöst, aber auch mit Hilfe von in den Extrazellularraum sezernierten Faktoren hervorgerufen sein.
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Literatur
- Bleckmann, H., Kresse, H.: Albrecht von Graefes Arch. Klin. Ophthalmol 210, 291–300 (1979).Google Scholar
- Bleckmann, H., Wollensak, J.: Topochemische Untersuchungen des Glykosaminoglykanstoffwechsels der Rinderhornhaut. Albrecht von Graefes Arch. Klin. Ophthalmol. 189, 71–80 (1974).Google Scholar
- Wortman, B.: Enzymatic sulfation of corneal mucopolysaccharides by beef cornea epithelial extract. J. Biol. Chem. 236, 974 (1961)PubMedGoogle Scholar