Biochemische Substrate bei Intoxikationen mit Modellcharakter
Zusammenfassung
Die Zahl der chemischen Stoffe, die nachweislich toxische Polyneuropathien auszulösen vermögen, ist außerordentlich groß. Selbst Experten vermögen die schier endlose Liste kaum noch zu überblicken. Am besten bekannt sind eine Reihe beruflicher Gifte und Arzneimittel. Die Berufsgifte sind insofern von besonderem Interesse, als das dadurch ausgelöste Krankheitsbild eine gewisse Uniformität besitzt und bei den exponierten Personen dosisabhängig und mit einer gewissen Regelmäßigkeit, also kalkulierbar, auftritt. Das ist bei Arzneimitteln nur ausnahmsweise der Fall. Klinische Autoren ziehen daher zur Erklärung gem eine besondere Disposition im Einzelfall heran. Wir werden noch zu untersuchen haben, in welchen Fällen dies berechtigt ist.
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