Einundachtzigster Kongress pp 205-208 | Cite as
Die Bedeutung des Isoproterenol-Testes zur diagnostischen Differenzierung gleichschenkelig negativer T-Wellen im Elektrokardiogramm
Zusammenfassung
Die Problematik der Beurteilung gleichschenkelig negativer T-Wellen im EKG bei normaler QRS-Konfiguration hat zur Entwicklung verschiedener Tests geführt, mit denen die Differenzierung zwischen funktionell und durch organische Erkrankung des Herzmuskels bedingten Störungen des Erregungsrückganges er möglicht werden soll. Neben der Anwendung von Kalium in verschiedenen Dosierungen [2, 5] und respiratorischen Manoevern [4] wurde auch die Anwendung des ß-Rezeptorenblockers Propranolol [3] vorgeschlagen. Tierexperimentell haben Yanowitz u. Mitarb. durch einseitige Manipulation der Ganglia stellata nach gewiesen, daß eine inhomogene sympathische Innervation des Myokards zu ausgeprägten T-Negativierungen im EKG führen kann [6]. Ausgehend von weiteren Untersuchungen am Menschen haben Daoud, Surawicz und Gettes 1972 erstmals über die Möglichkeit berichtet, kleine Dosen des ß-Stimulators Isoproterenol (ISP) zur Differenzierung von Repolarisationsstörungen im EKG anzuwenden [1].
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Literatur
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