Digitale Bildsignalverarbeitung pp 153-164 | Cite as
Signalorientierte Bildanalyse
Zusammenfassung
Die Wahl eines geeigneten Bildanalyseverfahrens bzw. die geeignete Beschreibung von Bildbereichen hängt sehr stark vom jeweiligen Anwendungsgebiet ab. Eine erschöpfende Behandlung ist aus diesem Grunde im vorgegebenen Rahmen nicht möglich. Vielmehr soll im folgenden mit der Darstellung einiger gebräuchlicher (primär signalorientierter) Ansätze ein Gefühl für dieses wichtige Gebiet vermittelt werden; eine eingehendere Behandlung dieses Gebietes findet der interessierte Leser in der in Kapitel 1 zitierten Literatur /1.12–1.24/. Um segmentierte Bildunterbereiche getrennt analysieren zu können müssen diese, wie in Abschnitt 6.1 beschrieben wird, zunächst mit Etiketten versehen werden. Abschnitt 6.2 behandelt einige einfach zu berechnende Merkmale wie Fläche, Umfang, Durchmesser, usw.. In Abschnitt 6.3 wird auf die Repräsentation von Objektbereichsformen (Silhouetten) mittels Fourierreihen eingegangen. Auf der Basis der in Abschnitt 6.4 behandelten Momente können sowohl Formmerkmale, als auch Intensitätseigenschaften innerhalb von Objektb er eichen ermittelt werden. Mit Hilfe der in Abschnitt 6.5 beschriebenen Detektionsfilter lassen sich Objekte in Szenen wiederauffinden bzw. die Ähnlichkeit von Musterfunktionen mit dem Bildinhalt messen. In den Abschnitten 6.6 und 6.7 werden schließlich Möglichkeiten der statistischen Signalbeschreibung von Bildern mit globalen/lokalen Leistungsspektren und Grauwertübergangsmatrizen aufgezeigt.
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