Individuelle Variation und Toleranzeffekt bei der augendrucksenkenden Wirkung von Timolol

  • J. Stepanik
Conference paper
Part of the Symposion der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft vom 22. bis 24. April 1982 in Würzburg book series (OPH.GES.)

Zusammenfassung

Krieglstein hat bereits 1976 bei Bupranolol ein rasches Nachlassen augendrucksenkender Wirkung nachgewiesen und 1977 auch bei Timolol erstmals beschrieben. In seinem Bericht über 30 an Glaucoma simplex erkrankten Augen wird, 1 Jahr später, (Krieglstein 1978) dieses als Tachyphylaxie bezeichnete Verhalten sehr ausführlich demonstriert: Der Augendruck wurde zwischen 8 und 16 Uhr zweistündlich gemessen und ein Tagesmittelwert berechnet. Letzterer entsprach vor der Behandlung 28,1 ± 6,1 mmHg im Durchschnitt, ließ sich durch Eintropfen von Timolol 0,5% zweimal täglich am ersten Tag bei allen Augen unter 22, im Durchschnitt auf 17,6 ± 2,9 mmHg senken, stieg aber bereits am zweiten Behandlungstag auf 21 ± 4,3, und am dritten Tag auf 23,6 ± 4,7 mmHg wieder an, so daß bei 21 Augen das Timolol als unzureichend wirksam abgesetzt werden mußte.

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Literatur

  1. Krieglstein GK (1977) Zur Tachyphylaxie von Beta-Rezeptoren-Blockern am Glaukomauge. Ber Dtsch Ophthal Ges 75:357–360Google Scholar
  2. Krieglstein GK (1978) Die Wirkung von Timolol-Augentropfen auf den Augeninnendruck bei Glaucoma simplex. Klin Monatsbl Augen-heilkd 172:677–685Google Scholar

Copyright information

© J.F. Bergmann Verlag, München 1982

Authors and Affiliations

  • J. Stepanik
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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