Rationalisierung statt Rationierung: Kann die GKV zugleich solidarisch und effizient sein?

  • H. Rebscher
Conference paper

Zusammenfassung

Für einen Vertreter der Krankenversicherung und zudem Ökonomen, der sich seit 20 Jahren mit diesem System befaßt, ist die Formulierung „Rationalisierung statt — und vor — Rationierung“narürlich eine besonders interessante Fragestellung. Tatsächlich kann es sich hier um einen ethischen Konflikt handeln, aber zunächst einmal stellt sie — pragmatischer gesehen — einen Konflikt um politische Zukunftsstrategien dar. Ich will ganz pointiert zunächst sagen, daß ich als Ökonom natürlich solange keine Rationierungsentscheidungen begründen kann, wie noch irgendwo Rationalisierungsreserven stecken. Ziel einer zukunftsgerichteten Strategie der Verantwortlichen im Gesundheitswesen muß es vielmehr sein, durch Rationalisierung der Strukturen Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen, und damit Rationierung von Leistungen zu vermeiden.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

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  • H. Rebscher

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