Das Christentum als Brücke zwischen den Völkern

  • Stanisław Wielgus
  • Michel Quesnel
  • Peter Koslowski
Conference paper
Part of the Studies in Economic Ethics and Philosophy book series (SEEP)

Zusammenfassung

Das Christentum als Religion, in der die moralische Haltung des Menschen zählt, der in seinem Leben Gottes Willen berücksichtigt, war immer eine übernationale, überständische und über die Rassen hinausgehende Gemeinschaft. Es verband Menschen durch die für aIle Glaubigen gleichen Glaubensgebote und daraus folgenden Regeln des moralischen Verhaltens. Es strebte das Schaffen einer Gemeinschaft des Volkes Gottes — einer civitas Dei — schon hier auf dieser Welt an, das sich vom Gebot der Liebe allen Menschen gegentiber leiten läßt — ohne Rücksichtnahme auf ihre Kultur, Sprache, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Ausbildung, Wohnort oder Vermögen. Das so der Welt gegenüber eingestellte Christentum schuf in Europa eine Gemeinschaft der Völker, die man als “christianitas“ bezeichnete, was dazu geführt hat, daß das Europäische zum Synonym des Christlichen wurde. Die Völker Europas verbanden sowohl der gleiche Glaube als auch derselbe Moralkodex und eine ähnliche Sittlichkeit.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Stanisław Wielgus
  • Michel Quesnel
  • Peter Koslowski

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