Psychopathologische Veränderungen unter der klinischen Therapie mit Piracetam — Ergebnisse einer naturalistischen Studie

  • L. G. Schmidt

Zusammenfassung

Der Nachweis der Wirksamkeit von Arzneimitteln wird heutzutage mit Hilfe experimenteller Untersuchungspläne geführt. Nicht immer wird aus den Ergebnissen dieser Studien die praktische Bedeutung der geprüften Substanz für die klinische Behandlung von Patienten erkennbar. Sogenannte Phase-IV-Studien sollen deshalb Aussagen zur Effizienz und Sicherheit von Arzneimitteln ermöglichen. Allerdings weichen entsprechende Untersuchungspläne in der Regel von kontrollierten Studien mit randomisierten Doppelblind-Bedingungen ab und basieren statt dessen oftmals auf naturalistischen Ansätzen. Deshalb sollen hier einmal Behandlungsdaten und —ergebnisse von Patienten dargestellt werden, denen in der Psychiatrischen Klinik der Freien Universität Berlin Piracetam im Rahmen von Routinebehandlungen verordnet wurden. Die folgenden Daten stammen aus der Datenbank der Klinik, die alle Medikations- und AMDP- Daten fast aller seit 1981 aufgenommenen Patienten enthält. [Die Medikations-daten wurden im Rahmen des Projektes „Arzneimittelüberwachung in der Psychiatrie“ (HELMCHEN et al. 1985) erhoben; die AMDP-Daten stellen die routinemäßig durchgeführten psychopathologischen Befunde der Patienten bei Aufnahme und bei Entlassung dar, die durch die jeweils behandelnden Stationsärzte erhoben wurden

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Literatur

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  2. Helmchen H, Hippius H, Müller-Oerlinghausen B, Rüther E (1985) Arzneimittelüberwachung in der Psychiatrie. Nervenarzt 56: 12–18PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • L. G. Schmidt

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