Der kranke Mensch pp 90-97 | Cite as
Das patientorientierte Denken als Leitlinie
Chapter
Zusammenfassung
Das Faktenwissen über den Menschen ist so umfangreich, daß es der einzelne überhaupt nicht mehr überschauen kann und deshalb eine Auswahl treffen muß. Dabei besteht natürlich die Gefahr, daß wesentliche Tatsachen beiseitegelassen und übersehen werden, so daß dann schließlich doch kein vollständiges Menschenbild resultiert. Andererseits ist es aus rein pragmatischen Gründen notwendig, an irgendeiner Stelle anzufangen und in den Dschungel der Wissenschaft yom Menschen vorzudringen in der Hoffnung, möglichst bald einen Hügel oder einen hohen Baum zu erklimmen, der es gestattet, Übersicht zu gewinnen und zu behalten.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Literatur
- Curtius F (1959) Individuum und Krankheit. Grundzüge einer Individualpathologie. Springer, Berlin Göttingen HeidelbergGoogle Scholar
- Katsch G (1958) Der therapeutische Imperativ des Antes. Lehmann, MünchenGoogle Scholar
- Sturm E (1983) Renaissance des Hausarztes. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar
Weiterfiihrende Literatur
- Engelhardt K (1978) Patienten-zentrierte Medizin. Enke, StuttgartGoogle Scholar
- Grol RPTM et al. (1985) Die Prävention somatischer Fixierung, eine Aufgabe für den Hausarzt. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar
Copyright information
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986