Aufnahme und Beendigung der Wiederbelebungsaufnahmen

  • L. Tonczar
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 147)

Zusammenfassung

Bezüglich Aufnahme und Beendigung der Wiederbelebungsmaßnahmen können aufgrund einer sehr umfangreichen einschlägigen Literatur [004, S. 584; 016, 115, 121, 160, 201, 216, 255, 272, 304, 351, 364, 385, 467, 548, 549, 571, 587, 597, 609; 610, S. 93; 613, 614, 615] 2 Anhaltspunkte klar angegeben werden:
  1. 1.

    Unter den zahlreichen Definitionen des Kreislaufstillstands [281, S. 3 ff.] erfüllt nur das plötzliche Aussetzen eines suffizienten Kreislaufs das Kriterium von „hearts, that were too good to die“[695, S. 281]. Mit anderen Worten gesagt bedeutet das, daß nur solche Herzen wiederbelebt werden sollen, deren Leistungsreserven durch Krankheit, Alter usw. noch nicht aufgebraucht wurden.

     
  2. 2.

    Der irreversible Verlust der Gehirnfunktionen macht die Wiederbelebungsmaßnahmen zu einem sinnlosen Unterfangen (s. Kap. 4.1).

     

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • L. Tonczar
    • 1
  1. 1.Allgemeines Krankenhaus des Stadt Wien, Klinik für Anaesthesie und Allgemeine, IntensivmedizinUniversität WienWienÖsterreich

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