Präkanzerosen und Papillomatosen der Haut pp 31-40 | Cite as
Das Pechhautleiden, insbesondere Verlauf und Prognose der Kanzerosen bzw. Präkanzerosen
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Zusammenfassung
Die Kenntnis des Hautkrebses durch Teer ist 2 Jahrhunderte alt und geht auf Percival Pott zurück, der 1775 bei englischen Schornsteinfegern in jungem Alter Hodenkrebs beschrieb. Scine Patienten mußten als Kinder in engen Kaminen den Ruß auskratzen. 1874 bezeichnete Volkmann charakteristische Hautveränderungen bis zum Teerkrebs bei Braunkohle- und Paraffinarbeitern als Berufskrankheit. Er war der erste, der über die Vorstadien berichtete. Ihm fielen bereits warzige Gebilde sowie der Juckreiz auf, was er als Teerkrätze benannte. 1909 war es Ehrmann, der die Symptomatik auf der Haut unter Einfluß von Teer und Pech beschrieb:
- 1.
Bräunung der Haut,
- 2.
Komedonen/Follikulitiden,
- 3.
Hyperkeratosen, Papillome, Verrucae, besonders an den Händen.
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Literatur
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