Zusammenfassung
Vorsichtsmaßnahmen bei der Probenahme. Beim Umgang mit Beryllium und Berylliumverbindungen ist die hohe Giftigkeit zu beachten: Beryllium ist eines der stärksten Metallgifte. Besonders gefährlich sind Stäube, die eingeatmet schon in geringsten Mengen (MAK = 0,002 mg/m3) zu schweren Lungenaffektionen führen können. Das Krankheitsbild von Berylliumvergiftungen ist stark unterschiedlich. Es können eintreten: Hautschäden, wie Granulome und Geschwüre (beim Eindringen von Berylliumverbindungen durch offene Wunden u. a. in die Haut), Erkrankungen ähnlich den durch Zink- und Cadmiumdämpfe hervorgerufenen Schleimhautreizungen, Schäden an den Atmungsorganen u. a. m. Die ersten Symptome einer Berylliumvergiftung sind gewöhnlich: allgemeine Schwäche, langwierige „Erkältung“, Zyanose, Bauchbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen usw.
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