Das operative Vorgehen bei Basaliomen in Problemregionen

  • J. Ulrich
Conference paper
Part of the Fortschritte der operativen und onkologischen Dermatologie book series (OP.DERMATOLOGIE, volume 15)

Zusammenfassung

„Basaliome in Problemregionen“und „Problembasaliome“sind keine eindeutig definierten Entitäten. In den Standardwerken der dermatochirurgischen Literatur werden vor allem drei Regionen beschrieben, die Problemlokalisationen im Bezug auf die operative Therapie des Basalioms darstellen: das sind (I) die zentrofaziale Region mit der Nasolabialfalte, (II) die periorbitale Region mit dem Lidinnenwinkel und (III) die Aurikularregion mit der Retroaurikularfalte [4, 7, 8, 9]. Allen drei Regionen ist gemeinsam, daß sie in Bereichen größerer Umschlagfalten lokalisiert sind, in denen ein ausgeprägteres subklinisches Wachstum zu beobachten ist, was sich nicht zuletzt in einer höheren Anzahl von Basaliomrezidiven niederschlägt und offensichtlich zur operativen „Problematik“führt. Eine Erklärung für dieses besondere Wachstumsverhalten der Basaliome in den genannten Regionen könnten knorpelige und knöcherne Strukturen sein, die als Leitschienen für die oft sehr rasche subklinische Ausbreitung der Basaliome dienen [7]. Ein weiterer Erklärungsversuch basiert auf der Vor-stellung, daß im Rahmen der Embryogenese bestimmte Fusionsebenen sich in den genannten Regionen übereinanderschieben und somit Spalträume geschaffen werden, die eine weite subkutane Ausbreitung der Tumoren ermöglichen [6].

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

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  • J. Ulrich

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