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Die Osteosynthesen von Lambotte zwischen 1895 und 1907

  • R. Baumgartner
Part of the Deutsches Orthopädisches Geschichts- und Forschungsmuseum book series (DTORTHO, volume 2)

Zusammenfassung

Einer der Gründer und erster Vorsitzender der Belgischen Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie im Jahre 1921 war Albin Lambotte (Abb. 1). Die neue Gesellschaft war ein Kind der Chirurgie. Alle acht Vorträge der ersten Tagung befassen sich mit operativen Verfahren, darunter auch solche über Epispadie und Hypospadie. Albin Lambotte, Sohn eines Professors für vergleichende Anatomie in Brüssel, verdankt seine Begeisterung für die Chirurgie seinem älteren Bruder Elie, Chefarzt in Schaerbeek bei Brüssel. 1890 wechselte Lambotte an das Spital de Steuyvenberg in Antwerpen, ein Jahr vor seiner Approbation. Vier Jahre später wurde er mit 28 Jahren chirurgischer Chefarzt. Souverän beherrschte er die gesamte Chirurgie von der Laminektomie über die Magenresektion zu ausgedehnten Kraniotomien. Sein Ruf als brillianter und ideenreicher Operateur brachte ihm 1902 eine Einladung von Prof. Czerny an die Chirurgie Heidelberg ein.

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Literatur

  1. Baumgartner R (1999) Osteosynthese — ein neuer Begriff. Med Orth Tech 119: 142–145Google Scholar
  2. Vander Elst E (1971) Les débuts de ľosteosynthèse en Belgique. 50 illustrations après les dessins authentiques ďAlbin Lambotte. Interventions réalisées entre 1895 et 1907. Jubiläumsband der Belgischen Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie zum 50jährigen Jubiläum 1971. (Alle Abbildungen sind diesem Band entnommen.)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • R. Baumgartner

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