Planung und Bau verfahrenstechnischer Anlagen pp 463-493 | Cite as
Inbetriebnahme
Zusammenfassung
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Auslegungszuschläge („Sicherheitszuschlage“) werden reduziert durch verbesserte Berechnungsmethoden der Verfahrensgrundoperationen. Früher oft erforderliche gröbere Abschätzungen mit entsprechenden Reservezuschlägen werden ersetzt durch quantifizierte Ergebnisse einer Variantenoptimierung, die mit Computerprogrammen relativ preiswert möglich geworden ist.
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Zwischenspeichervolumina zwischen Verfahrensstufen oder Teilkreisläufen werden reduziert oder weggelassen. Dadurch werden bei großen Anlagen erhebliche Investitionskosten eingespart. Außerdem sind sie zumTeil sinnlos geworden, weil durch eine vielfache Verschachtelung von Verfahrensabläufen ein isolierter Betrieb einzelner Verfahrensstufen oft nicht mehr möglich ist. Man kann nur die ganze Anlage betreiben oder gar nichts.
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Reserveaggregate für teure Großausrüstungen, von denen in der Regel die Funktion der Gesamtanlage abhängt, werden nicht installiert,da sonst ein großer Tell der Investitions-Kostenvorteile der riesigen Einstranganlagen verloren ginge.
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Überwachung und KontrolIe dieser Anlagen ist oft nur mit Analysengeräten möglich, die erheblich störanfalliger sind als z.B. einfache physikalische Meßkreise für Druck oder Temperatur.
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