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Zulassung und Aufsicht von Tele- und Mediendiensten

  • Axel Bysikiewicz

Zusammenfassung

Die digitale Revolution bringt eine rasante Entwicklung mit nachhaltigen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben hervor1. So hat beispielsweise die publikumswirksam inszenierte Versteigerung der UMTS-Frequenzen durch die Regulierungsbehörde für Telekommunikatio n und Post (RegTp)2 — über die Funk und Fernsehen ausführlich berichteten — breiten Bevölkerungskreisen die Nutzungsmöglichkeiten neuer Technologien näher gebracht. Gerade die potentiellen Anwendungen der Mobilfunkgeräte der neuen Generation verdeutlichen das Zusammenwachsen audiovisueller Medien, der Unterhaltungs — und Computertechnik sowie der Telekommunikation. Unternehmen verschiedener Branchen reagieren zunehmend mit Fusionen auf die technischen Veränderungen und auf erhoffte neue wirtschaftliche Spielräume, um sich im kommenden Multimediamarkt rechtzeitig positionieren zu können3. Häufig macht auch das Schlagwort der “Konvergenz” die Runde. Im allgemeinen ist darunter die Konvergenz der Netze und vermehrt die der Endgeräte zu verstehen, d.h. bisher getrennte Einheiten wachsen zusammen4. Eng verbunden ist damit die allgemeine Erwartung, daß die Multimedia-Branche beträchtliche wirtschaftliche Wachstumsmöglichkeiten bietet5. Diese Entwicklung konnte der Gesetzgeber nicht von Anfang an begleiten. Rechtsunsicherheiten bei den Unternehmern und auch bei den Anwendern waren die Folge6, da die Grenze zwischen Individual- und Massenkommunikation — bisher ein einigermaßen verläßliches Kriterium bei der Abgrenzung von Rundfunk und Telekommunikation und somit bei der Auswahl der anzuwendenden Gesetze — durchlässig geworden war7.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. nur Booz, Allen & Hamilton, Telekommunikation in der Welt von morgen (1997), S. 16 f.; EG-Kommission, Grünbuch zur Konvergenz der Branchen Telekommunikation. Medien und Informationstechnologie und ihren ordnungspolitischen Auswirkungen. KOM (97). 623. S. 3 f., im Internet abrufba r z.B. unter http:www.ispo.cec.be/convergencegp/9 7623.html; Gersdorf. Der verfassungsrechtliche Rundfunkbegritf im Lichte der Digitalisierung der Telekomrnunikation (1995). S. 17 ff.Google Scholar
  2. 2.
    Zu dem allgemeinen Ablauf des Versteigerungsverfahren s. nur Manssen, in: ders. (Hrsg.), Telekornmunikations-und Multimediarecht. C § 11 Rn. 14 ff.; zu den juristischen Fragestellungen angesichts der hohen Erlöse der Versteigerung vgl. auch Schumacher, Versteigerungserlöse nach § 11 TKG als Verleihungsgebühr?, NJW 2000, 3096 ff. Zu weiteren Foigefragen Ruhle/Schuster. UMTS-Lizensgebühren als Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung bei einer angeordneten Zusammenschaltung, K&R 2001. 555 ff.Google Scholar
  3. 4.
    EG.-Kommission. Grünbuch zur Konvergenz der Branchen Telekommunikation. Medien und Informationstechnologie und ihren ordnungspolitischen Auswirkungen. KOM (97). 623 Grünbuch zur Konvergenz … (Fn. 1). S. 1 ff. Ausführlich dazu Hoffmann-Riem/Sc hulz/Held, Anforderungen an die IKM-Regulierung angesichts der Konvergenz — eine Strukturierung des Problemfeldes, in: Kubicek/Braczyk/Klumpp/ Roßnagel (Hrsg.), Global @home. Jahrbuch Telekommunikation und Gesellschaft 2000. S. 323 (324 f.).Google Scholar
  4. 5.
    S. nur den Bericht der Bundesregierung “Info 2000”, BR-Drs. 140/196, S. 53.Google Scholar
  5. 6.
    Roßnagel. Neues Recht für Multimedia-Dienste. NVwZ 1998, 1 (1 ff.); s. auch Tauss. Die Notwendigkeit. tradierte Medienkonzepte über Bord zu werfen, FR vom 06.03.1997. S. 11: Rüttgers. Netzbeschmutzern muß das Handwerk gelegt werden, in: FR vom 29.07.1996. S. 5.Google Scholar
  6. 7.
    S. auch Schulz, Regulierung von Medien-und Telediensten, Reihe Arbeitspapiere des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln, Heft 81/1997, S. 9 ff.: Ladeur, Zur Kooperation von staatlicher Regulierung und Selbstregulierung des Internet. ZUM 1997, 372 (375): von einer “Allgerneinkommunikation” spricht Bullinger. in: FAZ vom 25.10.1996. S. 23.Google Scholar
  7. 8.
    Näher Kuch, Der Staatsvertrag über Mediendienste, ZUM 1997, 225 (226): Engel-Flechsig, Das Informations-und Kommunikationsdienste-Gesetz des Bundes und der Mediendienste-Staatsvertrag der Länder — Einheitliche Rahmenbedingungen für Multimedia-. ZUM 1997, 231 (231 ff.): grds. Bullinger/Mestmäcker, Multimediadienste (1997). S. 135 ff.Google Scholar
  8. 9.
    S. FR vom 14.06.1997, S. 8: grds. Bullinger/Mestmäc ker, a.a.O. Multimediadienste (1997), S. 135 ff. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse dieses für den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellten Rechtsgutachtens ist im Internet verfügbar. http://www.iid.de/rahm en/gutachlen.html; Kroger/Moos, Mediendienst oder Teledienst? Zur Aufteilung der Gesetzgebungsmaterie Informations-und Kommunikationsdienste zwischen Bund und Ländern, AfP 1997. 675 (676 ff.)Google Scholar
  9. 10.
    Gesetz zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations-und Kommunikationsdienste (Informations-und Kommunikationsdienste-Gesetz — IuKDG ) vom 22.7.1997, BGBl I, 1870. Dieses Gesetz kann abgerufen werden unter: http./rwww.iukdg.de/iukdg/. Google Scholar
  10. 11.
    Das TDDSG wurde als Art. 2 des IuKDG erlassen, BGBl I 1997, 1871.Google Scholar
  11. 12.
    Das SigG bildet Art. 3 des IuKDG. BGBl I 1997, 1872, geändert durch das Gesetz über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen (Signaturgesetz — SigG) vom 16.05.2001. BGBI. I S. 876.Google Scholar
  12. 13.
    Das TDG ist der Artikel i des IuKDG. BGBl I 1997, 1870. Zur letzten Änderung des TDG und des TDDSG s. Gesetz über rechtliche Rahmenbedingungen für den elektronischen Geschäftsverkehr in der Fassung der 2./3. Lesung im Deutschen Bundestag am 09.11.2001 (inoffizielle Fassung); abrufbar im Internet unter http://www.bmwi.de/Homepage/download/infogesellschaft/EGG-Entwurf.pdf. Google Scholar
  13. 14.
    Staatsvertrag über Mediendienste, abgedruckt in B-WGBl 1997. 181 ff.; BayGVBl 1997. 225 ff.; BerlGVBl 1997, 360 ff.; BbgGVl 1997, 75 ff.; BremGBl 1997, 205 ff.; HmbGVBl 1997. 253 ff.; HessGVBl 1997. 134 ff; MVGBl 1997. 242 ff.; NdsGVBl 1997. 280 ff.; NWGVBl 1997, 158 ff.; RPGVBl 1997, 235 ff: SaarlABl 1997, 641 ff.; SächsGVBl 1997. 500 ff.; SAGVBl 1997. 572 ff.; SHGVBl 1997, 318 ff.: ThGVBl 1997. 258 ff. Der Staatsvertrag ist im Internet verfügbar unter http://www.alm.de/medstv.htm oder unter http://www.iid.de/iukdg/mdstv.html. Google Scholar
  14. 15.
    Nach Forster, Schaltzentrale, NJW-CoR 1997, 27 (27).Google Scholar
  15. 16.
    So auch Roßnagel. Globale Datennetze: Ohnmacht des Staates — Selbstschutz der Bürger, ZRP 1997, 26 (27 f.).Google Scholar
  16. 17.
    Die Ergebnisse der Evaluation — „Bericht der Bundesregierung über die Erfahrungen und Entwicklungen bei den neuen Informations-und Kommunikationsdiensten im Zusammenhang tim der Umsetzung des Informations-und Kommunikationsdienste-Gesetzes (IuKDG)“ können unter http://www.iid.de/iukdg/berichte/BERICHTiukdg-neu-2.htm abgerufen werden (sog. IukDg-Bericht). Allgemein zur Evaluation von Multimedia-Gesetzen Hoffmann-Riem, Zur Innovationstaughlichkeit der Multimedia-Gesetze — Vorüberlegungen, K&R 1999, 481 ff.
  17. 18.
    Regulierung von Medien-und Telediensten, Reihe Arbeitspapiere des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln, Heft 81/1997, S. Schulz (Fn. 7), S. 10; von Münch/Kunig-Wendt, Grundgesetz-Kommentar, Band 1, Präambel bis Art. 20 (1992), Art. 5 Art. 5 Rn. 18, 28.Google Scholar
  18. 19.
    Vgl. Gersdorf. (Fn. 1), S. 103; s. auch Kuch, ZUM 1997, 225 (226 f.); Bethge, Freiheit und Gebundenheit der Massenmedien, DVBl 1983, 369 (371 ff.). Zu der Enschätzung des BverfG hinsichtlich des Art. 5 Abs. 1 GG als einer primär dienenden Freiheit vgl. BverfGE 57, 295 (319 f.), s. auch BverfGE 59, 231 (257).Google Scholar
  19. 20.
    S. auch Herrmann, Rundfunkrecht (1994), § 2 Rn. 91 ff. Das BverfG spricht in diesem Zusammenhang von der Stellung des Rundfunks als einem Medium und Faktor öffentlicher Meinungsbildung, vgl. bspw. BverfGE 12, 205 (260). Allgemein zur Dogmatik des BverfG zu Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG Seelmann-Eggebert, Die Dogmatik der Rundfunkfreiheit gem. Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG aus der Sicht des BverfG, ZUM 1992, 79 ff.Google Scholar
  20. 21.
    Allgemein Herrmann (Fn. 20), § 23 Rn. 6 ff.Google Scholar
  21. 22.
    S. von Münch /Kunig-Wendt (Fn. 18). Art. 5 Rn. 49; Gersdorf (Fn. 1) Der verfassungsrechtliche Rundfunkbegritf im Lichte der Digitalisierung der Telekomrnunikation (1995), S. 103 ff. Sehr weitgehend Grimm, Diskussionsbeitrag, in: VVDStRL 52 (1992). 324 ff.; gegen dieses Verständnis des Art. 5 GG z.B. Mestmäcker, Meinungsfreiheit und Medienwettbewerb, ZUM 1986, 63 (68): Engel, Rundfunk in Freiheit. ZUM 1994, 185 (186 ff.); Bremer, Medienplanwirtschaft, ORDO 46 (1995), 361 ff.Google Scholar
  22. 23.
    Mahrenholz, Rede anläßlich der Einweihung des neuen Rundfunkgebäudes des Hessischen Rundfunks, zitiert nach FR vom 22.09.1997. S. 9.Google Scholar
  23. 24.
    Scherer, AfP 1997, 213 (214, 218): Gersdorf. Multi-Media: Der Rundfunkbegriff im Umbruch? Insbesondere zur verfassungsrechtlichen Einordnung der Zugriffs-und Abrufdienste, AfP 1995, 565 (574); Hoffmann-Riem, Der Rundfunkbegriff in der Differenzierung kommunikativer Dienste, AfP 1996, 9 (10).Google Scholar
  24. 25.
    Zum Gewerberecht vgl. bspw. § 139 b GewO: Die Gewerbeaufsichtsbehörden sind von der Landsregierung zu benennen; Landmann /Rohmer-Karl, Gewerbeordnung und erganzende Vorschriften, Band I, § 139 b Rn. 3, 16; s. auch Knothe, Neues Recht für Multi-Media-Dienste — Die Ländersicht. AfP 1997, 494 (494 f.).Google Scholar
  25. 26.
    So R. Schmidt. Öffentliches Wirtschaftsrecht — Allgemeiner Teil (1990), S. 338 f.; s. auch Vahrenhold. Die Stellung der Privatfunkaufsicht im System staatlichcr Aufsicht (1992). S 9.Google Scholar
  26. 27.
    Allgemein dazu BVerfGE 4, 7 (13); 55. 274 (308 f.); 67. 256 (275). Bei Erlaß des IuKDG berief der Bund sich auf seine Zuständigkeit aus den Art, 74 Abs. 1 Nr. 11 GG — Teledienste. Verbraucherschutz. Datenschutz und Datensicherheit-, Art, 74 Abs. 1 Nr. 1 und 7 GG — Strafrecht und Jugendschutzrecht —, und Art. 73 Nr. 9 GG — Urheberrecht.Google Scholar
  27. 28.
    Ständige Rspr., s. bereits BVerfGE 4, 115 (139); vgl. Bullinger/Mestmäcker (Fn. 8), S. 141 f.Google Scholar
  28. 30.
    S. nur Gramlich, Entwicklungen der staatlichen Wirtschaftsaufsicht: Das Telekommunikation srecht als Modell?, VerwArch 88 (1997), 598 (600).Google Scholar
  29. 34.
    Vgl. Begründung zum MDStV S. 29, (bspw.) Hess. LT-Drs. 14/2783.Google Scholar
  30. 35.
    Zur Medienregulierung vgl. schon Hoffmann-Riem. Aufgaben zukünftiger Medienregulierung, in: Hoffmann-Riem /Simonis (Hrsg.), Chancen, Risiken und Regelungsbedarf im Übergang zum Multi-Media-Zeitalter, S. 14 (18 ff.).Google Scholar
  31. 36.
    S. Gersdorf, (Fn. 1). S. 102 ff., 110.Google Scholar
  32. 37.
    S. Fn. 13.Google Scholar
  33. 38.
    Der Bundesgesetzgeber hat bewußt auf die Schaffung neuer Behörden oder Dienststellen und damit auf weitere Anmeldungen oder Zulassungen verzichtet, vgl. Begründung zum IuKDG, zu Art. 1 (TDG), zu § 4 (Zugangsfreiheit), BT-Drs. 13/7358; S. 16 (19).Google Scholar
  34. 43.
    Eine Übersicht dazu bietet beispielsweise Wohlgemuth. Datenschutzrecht (1993), Rn. 361. Dieser läßt sich entnehmen, daß z.B. in Nordrhein-Westfalen die Regierungspräsidien zuständig sind, in Hamburg der Hamburgische Datenschutzbeauftragte.Google Scholar
  35. 44.
    Die Ergebnisse der Evaluation — „Bericht der Bundesregierung über die Erfahrungen und Entwicklungen bei den neuen Informations-und Kommunikationsdiensten im Zusammenhang tim der Umsetzung des Informations-und Kommunikationsdienste-Gesetzes (IuKDG)“ können unter http://www.iid.de/iukdg/berichte/BERICHTiukdg-neu-2.htm abgerufen werden (sog. IukDg-Bericht). Allgemein zur Evaluation von Multimedia-Gesetzen Hoffmann-Riem, Zur Innovationstaughlichkeit der Multimedia-Gesetze — Vorüberlegungen, K&R 1999, S. dazu den IuKDG-Bericht der Bundesregierung (o. Fn. 17), S. 30 f
  36. 45.
    Vgl. zu Art. 1 (TDG), zu § 4 (Zugangsfreiheit), BT-Drs. 13/7358; S. 16 (19) Fn. 38.Google Scholar
  37. 49.
    Geändert durch das Gesetz über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen (Signaturgesetz — SigG) vom 16.05.2001, BGBI. I, S. 876.Google Scholar
  38. 50.
    Eine digitate Signatur ist ein Siegel zu digitalen Daten, mit einem privaten Signaturschlüssel erzeugt. Mit Hilfe eines zugehörigen öffentlichen Schlüssels, der mit einem Signaturschlüssel-Zertifikat einer Zertifizierungsstelle versehen ist, läßt es den Inhaber des Signaturschlüssels und die Unverfälschtheit der Daten erkennen, § 2 Abs. 1 SigG. Technisch genauer ist die Erläuterung von Roßnagel, NVwZ 1998, 1 (5): „Eine digitale Signatur ist eine mit einem geheimen Schlüssel zu einem bestimmten elektronischen Dokument erzeugte kryptographische Prüfsumme, die mit dem öffentlichen Schlüssel des Urhebers überprüft werden kann.“Google Scholar
  39. 51.
    Zur weiteren Entwicklung hinsichtlich der Zulassung von Zertifizierungsstellen u.ä, vgl. den IuKDG-Bericht der Bundesregierung Zur Innovationstaughlichkeit der Multimedia-Gesetze — Vorüberlegungen, K&R 1999 (o. Fn. 17), S. 34 ff.Google Scholar
  40. 52.
    S. Begründung zum IuKDG zu Art. 1 (TDG), zu § 4 (Zugangsfreiheit), BT-Drs. 13/7358; S. 16 (19) (Fn. 38). zu Art. 3 (SigG). zu § 4 (Lizenzerteilung für Zertifizierungsstellen, S. 16 (25, 30).Google Scholar
  41. 53.
    BSI-Einrichtungsgesetz. BGBl 1990 I, 2834 ff.Google Scholar
  42. 54.
    So die Begründung zum IuKDG zu Art. 1 (TDG), zu § 4 (Zugangsfreiheit), BT-Drs. 13/7358; S. 16 (19) (Fn. 38). zu Art. 3 (SigG). zu § 14 (Technische Kornponenten), zu Absatz 4, S. 16 (25, 35).Google Scholar
  43. 56.
    Telekommunikationsgesetz vom 25. Juli 1996. BGBl I, S. 1120.Google Scholar
  44. 58.
    S. dazu Art. 87 f Abs. 2 und 3 GG: vgl. von Münch /Kunig-Uerpmann, Kommentar zum Grundgesetz, Band 3. Art. 70 bis 146 (1996), Art. 87 f Rn. 6 ff.; Manssen, in: ders. Manssen (Hrsg.), Telekommunikations-und Multimediarecht. C § 1 Rn. 7 ff.Google Scholar
  45. 60.
    S. §§ 25 Abs. 1 und 2. 32. 33 Abs. 1. 34 Abs. 1, 35 Abs. 1 TKG. S. dazu Leo /Schellenberg, Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, ZUM 1997, 188 (195 ff.); vgl. auch Scherer/Ellinghaus, Unzulässigkeit der Regulierung von Zusammenschaltungsentgelten nicht marktmachtiger Netzbetreiber, MMR 2000, 201 ff.Google Scholar
  46. 61.
    Begründung zum IuKDG, zu Art. 1 (TDG), zu § 4 (Zugangsfreiheit), BT-Drs. 13/7385, S. 16 (19).Google Scholar
  47. 62.
    Allgemein dazu Landmann /Rohmer-Marcks, Gewerbeordnung und ergänzende Vorschriften, Band I, § 35 Rn. 84 ff.; dies.-Kahl § 139 b Rn. Rn. 3. 16; Bermanseder, Wann sind Mediendienste dem Rundfunk zuzuordnen?, ZRP 1997. 330 (330 f.).Google Scholar
  48. 64.
    Einen Überblick über die Änderungen des RfStV enthält der Beitrag von Weisser, Der neue Rundfunkstaatsvertrag. NJW 2000, 3526 ff.Google Scholar
  49. 72.
    So Hornig, Möglichkeiten des Ordnungsrecht bei der Bekärnpfung rechtsextremistischer Inhalte im Internet. ZUM 2001. 846 (851; dort auch Fn. 54).Google Scholar
  50. 73.
    (Fn. 34). zu § 18 (Aufsicht), Absatz 5, S. 21.Google Scholar
  51. 80.
    Vgl. den Hinweis von Hufnagel /Nolte, AfP 2001, 282, s. auch die Meldung „Einigung bei Jugendschutz im Internet“, FTD v. 29.11.2001. abrutbar unter http://www.ftd.de/pw/de/FTDPRAR3MUC.html sowie unten unter G.
  52. 82.
    Vgl. (Fn. 43).Google Scholar
  53. 83.
    S. Schrader, Das Net z der Netze, Beitrag auf dem V. Hamburger Datenschutzkolloquium 1997.Google Scholar
  54. 84.
    (s. Fn. 34), zu § 18 (Aufsicht), Absatz 5, S. 21.Google Scholar
  55. 85.
    Dabei kann eine gener elle und lückenlose Überwachung der Angebote weder personell noch finanziell als realisierbar noch wirklich als wünschenswert angesehen werden, s. auch die a.a.O. Der Abruf von Angeboten zur Durchführung der Überwachungstätigkeiten hat gem. § 18 Abs. 6 MDStV unentgeltlich zu erfolgen. Die Provider müssen hierfür die notwendigen Vorkehrungen treffen.Google Scholar
  56. 86.
    Ebenso Vesting, § 18 Rn. 32, in: Roßnagel (Hrsg.), Recht der Multimediadienste, Stand: Nov. 2000; aA Hornig, ZUM 2001, 846 (852).Google Scholar
  57. 90.
    Ständ. Rspr. des BVerfG. s. nur BVerfGE 77, 74; E 74, 338.Google Scholar
  58. 91.
    Zu deren jeweiligen Bezeichnung vgl. Vahrenhold, Die Stellung der Privatfunkaufsicht im System staatlicher Aufsicht (1992), S. 101.Google Scholar
  59. 92.
    Vgl. nur BVerfGE 73, 165; s. § 53 Abs. 1 Satz 3 NdsLRG.Google Scholar
  60. 93.
    Vgl. dazu bspw. § 51 LRG NW, § 58 HmbMedG; zum ganzen siehe Herrmann (Fn. 20), § 17 Rn. 39 ff.Google Scholar
  61. 95.
    §§ 19 ff. LMG BW, 23 ff., 28 BayMG, 7 ff. BremLMG, 22 ff. HmbMedG, 4 ff. HessPRG, 8 ff. RfG MV, 7 ff. NdsLRG, 4, 23 LRG NW, 5 ff., 28 LRG RP, 49 f., 54 SaarLRG, 5 ff. SächsPRG, 5 ff. PRG SA, 9 ff. LRG S-H, 4 ff. Th, RfG; s. auch § 20 RfStV.Google Scholar
  62. 96.
    §§ 21 ff. LMG BW, 18 f. i.V.m. 14 BremLMG, 7, 29 HmbMedG, 17 HessPRG, 20 Nds. LRG, 10, 6a LRG NW, 16 ff. LRG RP, 51 SaarLRG, 7 f SächsPRG, 16 PRG SA, 22 LRG S-H; vgl. § 35 RfStV.Google Scholar
  63. 99.
    S. dazu Ladeur, Die Gewährleistung von Programmvielfalt unter Knappheitsbedingungen im Kabelnetz, ZUM 1997, 983 (984 ff.).Google Scholar
  64. 100.
    § 50 RfStV; s. dazu den auf die Hamburger Regelung bezogenen Beitrag von Engels, Regelungen zur rundfunkrechtlichen Frequenzoberverwaltung, ZUM 1997, 106 ff.Google Scholar
  65. 102.
    Zum ganzen mit Anführung der jeweiligen landesrechtlichen Normen s. Hartstein / Ring /Kreile /Dörr /Stettner, Rundfunkstaatsvertrag, § 28 Rn. 6 ff.Google Scholar
  66. 103.
    BVerfGE 74, 297 (351 f.).Google Scholar
  67. 105.
    BVerfGE 12, 205 (260); 31, 315 (325 f.); 83, 238 (296).Google Scholar
  68. 106.
    So zutreffend Gersdorf, AfP 1995, 565 (569)Google Scholar
  69. 108.
    BVerfGE 1, 14 (45); 17 (67 (82); 25, 216 (227).Google Scholar
  70. 109.
    Von Münch /Kunig-Schnapp, Grundgesetz-Kommentar (s. Fn. 22), Art. 20 Rn. 25 m.w.N.Google Scholar
  71. 110.
    Vgl. nur Jarass, Online-Dienste und Funktionsbereich des Zweiten Deutschen Fernsehens, Gutachten (1997), S. 32 f.Google Scholar
  72. 111.
    Online-Dienste und Funktionsbereich des Zweiten Deutschen Fernsehens, Gutachten (1997) S. oben S. 301 ff.Google Scholar
  73. 112.
    BVerfGE 46, 120 (142 f.); 12, 205 (226); 28, 66 (86).Google Scholar
  74. 113.
    Scherer, AfP 1996, 213 (262); Hoffmann-Riem, AfP 1996, 9 (15); BVerfGE 12, 205 (262); 83, 238 (296).Google Scholar
  75. 114.
    Vgl. Begründung zum MDStV (o. Fn. 14), Zu § 2 (Geltungsbereich), S. 3.Google Scholar
  76. 115.
    Die Begriffsbestimmung des Fernseheinkaufs entspricht der EU-Fernsehrichtlinie, vgl. Begründung zum MDStV (o. Fn. 14), zu § 2 (Geltungsbereich), S. 4.Google Scholar
  77. 116.
    S. Gersdorf, AfP 1995, 565 (566).Google Scholar
  78. 118.
    Steht ein konkretes Individualverhältnis zwischen dem Nutzer und dem Anbieter im Vordergrund (bspw. Telebanking oder Übermittlung von Röntgenbildern oder Krankenhausdaten durch das Krankenhaus an den Hausarzt), dann finden die Regelungen des MDStV keine Anwendung. Gleiches gilt beim Abruf von Dateninformat ionen (Flugund Fahrpläne, Devisenkurse u.ä.). S. Begründung zum MDStV (Fn. 14), zu § 2 (Geltungsbereich), S. 4.Google Scholar
  79. 119.
    Vgl. Begründung zum IuKDG (Fn. 10), zu Art. 1 (Gesetz über die Nutzung von Telediensten, zu § 2 (Geltungsbereich), BT-Drs. 13/7385, S. 16 (18).Google Scholar
  80. 120.
    Mit letzterem ist „Video-On-Demand“ gemeint, s. Begründung zum IuKDG (Fn. 119), S.19.Google Scholar
  81. 122.
    Roßnagel, NVwZ 1998. 1 (3).Google Scholar
  82. 123.
    Roßnagel a.a.O.Google Scholar
  83. 124.
    Zu der Formulierung und den Gründen dieser Regelung vgl. Kröger /Moos, Zur Aufteilung der Gesetzgebungsmaterie Informations-und Kommunikationsdienste zwischen Bund und Ländern, AfP 1997, 675 (677).Google Scholar
  84. 125.
    So zum ganzen auch Kröger /Moos, AfP 1997, 675 (677); vgl. auch Moos, Kap. 2.Google Scholar
  85. 126.
    Begründung zum IuKDG. zu Art. 1 (Fn. 119), S. 16 (19).Google Scholar
  86. 127.
    So auch Kröger /Moos, AfP 1997, 675 (677).Google Scholar
  87. 128.
    Zur Herleitung der Regelung vgl. wiederum Kröger /Moos, AfP 1997, 675 (677).Google Scholar
  88. 129.
    S. Begründung zum Mediendienste-Staatsvertrag (Fn. 14), zu § 2 (Geltungsbereich), S. 4.Google Scholar
  89. 131.
    S. dazu Kröger /Moos, AfP 1997, 675 (678).Google Scholar
  90. 132.
    Bröhl, Rechtliche Rahmenbedingungen für neue Informations-und Kommunikationsdienste, CR 1997, 73 (74).Google Scholar
  91. 133.
    Von Münch /Kunig-Gubelt, Grundgesetz-Kommentar, Band 2. Art. 21 bis 69 (1995), Art. 31 Rn. 3.Google Scholar
  92. 134.
    Vgl. nur BVerfGE 12, 205 (249); Herrmann Rundfunkrecht (1994) (oben Fn. 20). § 6 Rn. 41 f.Google Scholar
  93. 136.
    Von Münch /Kunig-Schnapp (o. Fn. 22), Art. 20 Rn. 9: dies-Gubelt Von Münch/Kunig-Gubelt, Grundgesetz-Kommentar, Band 2. Art. 21 bis 69 (1995) (o. Fn. 133), Art. 30 Rn. 5; Herrmann Rundfunkrecht (1994) (o. Fn. 20). § 6 Rn. 47 ff.Google Scholar
  94. 137.
    BVerfGE 43, 291 (348) m.w.N.Google Scholar
  95. 139.
    Vgl. dazu grundlegend Trute, Die Verwaltung und das Verwaltungsrecht zwischen gesellschaftlicher Selbstregulierung und staatlicher Steuerung, DVBl 1996, 950 (951 ff.; 960 ff.); Speziell zur Selbstregulierung auf dem Gebiet de s Internet s. Christiansen, Selbstregulierung, regulatorischer Wettbewerb und staatliche Eingriffe im Internet, MMR 2000. 123 ff.Google Scholar
  96. 140.
    Vgl. Bock /Wöbke, Selbstregulierung im Internet — Grundzüge eines Neuen Medienrechts. BB 1997. Beilage zu Heft 48. S. 11 (14).Google Scholar
  97. 141.
    S. ausführlich Bock /Wöbke BB 1997 Beilage zu Heft 48, 11 (14); Wöbke, Meinungsfreiheit im Internet. CR 1997. 313 (316 ff.).Google Scholar
  98. 143.
    Reno v. ACL U. Entscheidung v. 26.06.1997. im Internet abrufbar unter http://www.supct.law.cornell.edu/supct/html/96-511.ZS.html; allgemein Caine, The Internet and the First Amendment, DAJV-Newsletter 1996, 105 ff.
  99. 145.
    § 7 a G.j.S. n.F, Vgl. die Begründung zum Entwurf des IuKDG, zu Art. 6 — Änderungen des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften — zu Nr. 5, BT-Drs. 13/7358, S. 16 (38 f.).Google Scholar
  100. 146.
    Bröhl CR 1997, 73 (78).Google Scholar
  101. 147.
    Zur ähnlich strukturierten Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) s. Rossen, ZUM 1994, 224 (225 ff.).Google Scholar
  102. 148.
    Zu der gesamten Organisation der FSM vgl. Bock /Wöbke BB Bei1age zu Heft 48/1997, 11 (15): zu der FSM selbst s. http://www.fsm.de
  103. 149.
    Vgl. dazu Rath-Glawitz /Waldenberger, Freiwillige Selbstkontrolle Multirnedia-Diensteanbieter e.V. — Ein Beitrag der Medienwirtschaft zum Jugendschutz im Internet, CR 1997, 766 (768).Google Scholar
  104. 150.
    Vgl. zum ganzen Rath-Glawitz /Waldenberger Freiwillige Selbstkontrolle Multirnedia-Diensteanbieter e.V. — Ein Beitrag der Medienwirtschaft zum Jugendschutz im Internet, CR 1997, 766 (768) a.a.O. S. 769.Google Scholar
  105. 151.
    Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, Selbstkontrolle im Medienbereich in der Bundesrepublik Deutschland, S. 46; abrufbar im Internet unter http://www.eu-seminar.de/index3-1ge.html.
  106. 152.
    Bock /Wöbke BB Beilage zu Heft 48/1997, 11 (15); s. auch Rath-Glawitz/Waldenberger, CR 1997, 766 ff.Google Scholar
  107. 154.
    S. Hachmeister /Rager (o. Fn. 3), S. 33 (33, 38 f.); S. auch die Übersicht der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) unter http://www.kek-online.de/kek/medien/beteiligung/038superrtl.pdf.
  108. 156.
    Begründung zum MDStV S. 20, (Fn. 34), (bspw.) Hess. LT-Drs. 14/2783. mit Hinweisen auf die dem Umwelt-Audit-Verfahren zugrundeliegenden VO der EG [EWG 1836/93 v. 29.06.1993, ABlEG L 168 v. 10.07.1993. 1 ff.] und das Ausführungsgesetz des Bundes [Umwelt-Audit-Gesetz v. 07.12.1995. BGBl I, 1591].Google Scholar
  109. 157.
    Letztlich mit dem Ziel, ein Gütesiegel im Datenschutz als Qualitätskriterium zu etablieren, das von Verbrauchern bei der Auswahl von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt wird, vgl. Bizer /Fox, Regulierung — Selbstregulierung, DuD 1997, 502.Google Scholar
  110. 158.
    Roßnagel, Datenschutz-Audit, DuD 1997, 505 (507).Google Scholar
  111. 159.
    Roßnagel, Regulierung und Selbstregulierung im Datenschutz. in: Kubicek u.a. (Hrsg.), Global @home (o. Fn. 4). S. 385 (390 f.).Google Scholar
  112. 160.
    Vgl. Ziffer vier der Protokollerklärung aller Länder zum Mediendienste-Staatsvertrag (Fn. 14) sowie den IuKDG-Bericht der Bundesregierung Hoffmann-Riem, Zur Innovationstaughlichkeit der Multimedia-Gesetze — Vorüberlegungen, K&R 1999 (o. Fn. 17).Google Scholar
  113. 162.
    Der Entwurf ist abrufbar unter http://www.saarland.de/medien/inhalt/SaarlMedien06-entwurf.pdf. Eine erste Einschätzung der Neuregelung findet sich sich in der MMR 7/2001, S. XXI.
  114. 164.
    Zum ganzen s. Ladeur, Zur Abgrenzung von Telekommunikations-und Medienrecht bei der Regelung von Pay-TV — zugleich ein Beitrag zu einer Rechtstheorie der Regulierung dynamischer Märkte-, ArchPT 1997, 193 (199).Google Scholar
  115. 165.
    S. nur den Entwurf eines Zwischenberichts der Fraktion der SPD, in: Enquete-Kommission „Zukunft der Medien — in Wirtschaft und Gesellschaft“, in: Deutscher Bundestag (Hrsg.), Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt, Wettbewerb, 1996, S. 48, 129 f.Google Scholar
  116. 166.
    Zu der Kritik an dem Vorschlag eines „Kommunikationsrates“ vgl. jüngst Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT), Stellungnahme zu der Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages (Unterausschuß „Neue Medien“) zum Thema Konvergenz der Medien und Medienordnung, S. 6 f.; die Stellungnahme kann abgerufen werden unter http://www.vprt.de/db/positionen/anhoerungkonvergenzbt.doc
  117. 167.
    Ob eine derartige Ausgestaltung nach den Vorstellungen beispielsweise des VPRT zweckdienlich ist, sei hier dahingestellt. Das entsprechende Positionspapier des Verbandes zeigt jedoch, daß die Diskussion über die (neuen) Medien nunmehr auch deren Aufsichtsstruktur erfaßt hat (S. dazu VPRT, Staatsvertrag über elektronische Medien (Medienstaatsvertrag, MStV), Eckwerte eines einheitlichen Regulierungsrahmens für private elektronische Medien, abrufbar unter http://www.vprt.de/db/positionen/mstv2000.doc).
  118. 168.
    Vgl. Roßnagel, NVwZ 1998, 1 (8).Google Scholar
  119. 169.
    S. jüngst Ladeur, Einspeisung digitaler Fernsehprogramme — Zur Rechtsstellung von Kabelnetzbetreiber und Programmveranstalter, K&R 2001, 496 ff.Google Scholar
  120. 170.
    S. nur Henle, Die Position der Landesmedienanstalten zum Verhältnis von Medienrecht und Kartellrecht, in: KEK/DLM, Konzentrationskontrolle im Rundfunk und wettbewerbliche Fußionskontrolle, S. 59 ff.Google Scholar
  121. 171.
    Als Überblick s. nur Dörr /Zorn, Die Entwicklung des Medienrechts, NJW 2001, 2837 (2838 ff.).Google Scholar
  122. 172.
    S. dazu Dörr, Möglichkeitcn und Grenzen europäischer Medienpolitik: Konvergenz und Kompetenz, K&R 1999, 97 (98 ff.).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • Axel Bysikiewicz
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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