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Das technisch-wissenschaftliche Forschungswesen der nordischen Länder in Beziehung zur Wasserkraftwirtschaft

  • Adolf Ludin
Chapter

Zusammenfassung

Die frühzeitig hohe Entwicklung von Bergbau, Hüttenwesen, Stahl- und Holzindustrie hat schon im XVIII. Jahrhundert zu einer bemerkenswerten Forschertätigkeit auf diesen Gebieten (besonders in Hüttenwesen und Stahlindustrie) geführt. Schon 1747 gründete die schwedische Eisenindustrie den noch heute bestehenden Verband „Jernkontoret“, gleichzeitig kaufmännische Interessengemeinschaft und technisch-wissenschaftliche Forschungsgesellschaft. Später sind dann z. T. vom Staat weitere Forschungsinstitute auf verschiedenen anderen Fachgebieten gegründet worden, von denen die schon im Jahre 1815 gegründete Lantbruksakademien (Landwirtschaftsakademie) und die erst in den letzten Jahrzehnten begründeten: Pappersmassekontoret (Zellulosekontor), metallographisches Institut, geologische Landesanstalt, Brennmittelforschungsinstitut, Materialprüfungsamt hervorgehoben werden mögen. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften und die Lunder Wissenschaftliche Gesellschaft haben durch Förderung der Mathematik und Naturwissenschaften mittelbar auch die Entwicklung der technischen Wissenschaften gefördert. Eine besondere Bedeutung kommt der Tätigkeit der Technischen Hochschule Stockholm zu. Auch in Schweden wie überall in Europa pflegen die Lehrstühle neben der Unterrichtstätigkeit Forschungsarbeiten. Hierfür stehen z. T. eigene Institute zur Verfügung, wie: das Wasserbaulaboratorium und das hydraulische Laboratorium an der Technischen Hochschule Stockholm, auf die weiter unten eingegangen wird1.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Adolf Ludin
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule zu BerlinMontevideoDeutschland

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